Aura

aura

Wäre dies ein Eso-Blog, würde ich das Foto als Beweis für den vielfach behaupteten, aber in der echten Wirklichkeit dann doch nicht stattgehabten vollständigen Zusammenbruch des Magnetfeldes der Erde verkaufen. Man sehe, würde ich schreiben, wie die Aura der Erde sich ins Nichts verflüchtige oder so.

In Wirklichkeit ist es aber (natürlich) ganz was anderes


Blassgrün

blassgruen

Sieht man eigentlich, was das ist? Ich muss an irgendein verqueres Gemäde denken, vermutlich ein Aquarell oder so. Hier gibt es dasselbe mit einem etwas größeren Bildausschnitt, da sieht man es sofort. Und hier ist das Überblicksbild, das keine Unklarheiten übriglässt.

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Fahrradläden

Viel ist geschrieben, geschimpft, geklagt worden über die Mode, Friseursalons phantasievoll zu benennen. Von eher nicht so spannenden Denglischkrachern wie Hair and more oder Cut’n’Go über Dinger wie Haarmlos oder Abschnitt bis hin zu Höhenflügen wie Verdamp lang hair (danke, froutes!) ist für jeden Geschmack und jeden Grad an Abgebrühtheit etwas dabei, zusammen sicher ein ganzes Wörterbuch voll. Und die Texte über das Phänomen könnten wahrscheinlich mindestens ein weiteres Buch füllen.

(Die Gemeinde Haar bei München zappelt übrigens am Rand des Blickfeldes auf und ab. Jeder Lehrer kennt das: Ich weiß das, *schnipsschnips* Ich kenne die Lösung *hopshops* Nehmen Sie mich dran, ich weiß es! *hyperventilier*. In Haar gibt es den Haar in Haar-Friseur, den haar-club und Haar Schnitt. Man kann in der Hinsicht vermutlich froh sein, dass Glatz im früheren Schlesien jetzt Kłodzko heißt und nicht mehr deutsch ist.)

Friseurläden und ihre Namen (in Ostfriesland könnte einer sich Frieseur nennen!) werden also landauf landab diskutiert. Viel zu wenig Beachtung hat dagegen bisher die Tatsache gefunden, dass Fahrradläden auch oft wortspielerische Benennungen tragen. Lange gezählt sind die Tage, als solche Läden standardmäßig Zweirad-Meyer hießen oder Fahrrad-Müller oder Fahrradladen Grummelstadt, Zweiradfachgeschäft Schrauber, Bimmels Fahrradladen oder, vermutlich als erste Regung der Welle origineller Benennungen, einfach Der Fahrradladen (heute auch gern in CamelCase gesetzt als FahrRadLaden). Die Läden unter solchen Namen gibt es natürlich immer noch, aber eher so am Rand. Heute heißt das anders:

Hochverrad etwa, oder Den Rest des Beitrags lesen »


Memento mori

memento_mori

Ein voll funktionstüchtiger Dyson Airblade. Die Installation spielt subtil mit postapokalyptischen Designelementen. Im Hintergrund intoniert ein flüsternder Sprechchor: Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden. Ein unerwartetes Memento mori in der Toilette im Badischen Bahnhof zu Basel.


Zugreifen

Es gibt ja unzählige Gelegenheiten für tolle Fotos. Egal, ob man am Liebsten Leute fotografiert, Tiere, Autos, Architektur, Landschaft oder sonstwas, man findet immer wieder interessante Motive zum Ablichten. Man muss sich nur die Gelegenheit schaffen, diese Motive auch erwischen zu können.

Bei beweglichen Motiven ist Timing alles. Da muss man schnell sein und ohne viel Federlesens draufhalten, sonst ist die Gelegenheit weg – die lustige Grimasse vorbei, das Eichhörnchen im Baum verschwunden, das skurril überladene Auto weitergefahren.

Schnell und zielstrebig Den Rest des Beitrags lesen »


Apropos Islamisierung

Jetzt bin ich ganz zufällig über etwas gestolpert, das mich über den Haufen gekegelt hat. Ich bin noch ganz fassungslos. Wir wissen ja alle, wie schlimm das mit der Islamisierung unseres deutschen Vaterlandes ist. Die kommen her, stellen überall Minarette in die SkylinesSilhouetten unserer schönen Städte, verstopfen die Fleischtheken mit ihrem Halal-Zeug, können (oder wollen) die Finger nicht von unseren Frauen und Töchtern lassen, sind schon bei harmlosen Dingen gleich mit dem Messer dabei. Überall Bärtige mit Transparenten und Koranstapeln in den Fußgängerzonen und so. Man erkennt ja die eigene Heimat kaum wieder!

Schlimm genug, aber was ich jetzt gesehen habe, schlägt dem Fass den Boden aus. Die Islamisierung gewinnt an Schwung, geht in die nächste Stufe, tritt sozusagen (Gruß an nömix!) auf den Turbo. Das hat eine ganz andere Qualität jetzt. Man sehe sich das an:

islamisierung

Da fällt mir echt nichts mehr ein, da kann ich nur noch Den Rest des Beitrags lesen »


Inselwelt

inselwelt

Im Vorbeiflug fotografiert – eine abgelegene Inselwelt. Ein Stück weiter Den Rest des Beitrags lesen »


Degeneriert

Neulich habe ich in so einem völkisch orientierten, fleißig „überfremdungskritisch“ trompetenden Hetzblog gelesen, Englisch sei nichts weiter als ein degenerierter deutsch/germanischer Dialekt. Die englische Kultur sei nichts weiter als eine auf einer [sic!] Abart germanischer Sprachen bezogene Randerscheinung der Germanen, und – natürlich – ohne den deutschen Vorfahren gebe [sic!] es die “englische” Kultur nicht. Englisch sei die Weltsprache der Degenerierten.

Kann man meinen, es wird davon aber nicht richtiger. Und wenn ich mir anschaue, mit was für Parolen derzeit in Deutschland spazierengegangen und marschiert wird, frage ich mich, wen man hier für degeneriert halten soll.

Erstmal zur Kultur: Mir liegt es fern, die „englische Kultur“ als besonders hochstehend oder nachahmenswert hinstellen zu wollen. Sie ist im Wesentlichen ein Fork der gemeinsamen, eigentlich noch nicht wirklich deutschen Vorgängerkultur. Seit der Übersiedlung der Angeln und Sachsen auf die britischen Inseln ist sie natürlich durch romanische, namentlich französische Einflüsse verdorben worden. Andererseits müsste der langjährige dänische (also germanische!) Einfluss sie im Gegenzug veredelt haben, da könnte der Saldo am Ende einigermaßen ausgeglichen sein. So oder so Den Rest des Beitrags lesen »


Beobachter (2)

beobachter_zwei

Irgendwo sitzt immer wer und beobachtet. Aber wer


Abgesägt

abgesaegt

Morgens nach einem Regenguss im Wald. Ein paar Schritte zurückgetreten sieht das so aus.


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