Abendstimmung am Meer

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Jetzt habe ich doch noch ein Foto von dem Abend am Strand gefunden. Aufgenommen kurz nachem die Jungs mit ihrem Volleyball gegangen waren.


Espresso unterwegs

Ein Automat auf dem Bahnsteig hält verschiedene Heißgetränke vor – Kaffee, heiße Schokolade, Zitronentee, außerdem diverse Suppen. Jahrelang bin ich dran vorbeigelaufen, jetzt habe ich mir das doch mal angeschaut. Unter den vielen Permutationen von Filterkaffee (schwarz, weiß, jeweils mit oder ohne Zucker, dazu eine Reihe anderer “Kaffeespezialitäten”) fällt der einsame Espresso auf, den gibt es nur schwarz mit Zucker:

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Gut, schwarz mit Zucker wird die am Häufigsten nachgefragte Darreichungsform sein, und wer auf echten Espresso Wert legt, ist an dieser Art Automat sowieso falsch. Hier kauft man wohl vor allem aus Zeitgründen. Vor dem Sprung auf den schon anfahrenden Zug noch schnell Den Rest des Beitrags lesen »


Abend am Strand

Die Sonne ist eben untergegangen. Ich sitze mit einem Bier im Strandkorb. Hochwasser ist gerade vorbei, es ist mild und windstill.

Ein Stück weiter spielen ein paar Jungs im Wasser eine Art Volleyball, lebhaft mit viel Körpereinsatz und Gespritze.

Derweil Den Rest des Beitrags lesen »


Entledigt

Pastoren, Motivationstrainer, Esoterikschwurbler u.ä. flechten immer wieder gern pseudo-etymologische Anmerkungen in ihre Ausführungen ein, wohl um bestimmte Aussagen gewichtiger erscheinen zu lassen.

Da werden Alltagswörter in ihre Bestandteile zerlegt, um die Bedeutung dieser Bausteine herauszustellen. Ent-Schuld-igen etwa, weil die Schuld weggenommen wird. Er-fahren, wenn es um durch Fahren/Reisen gewonnene Kenntnisse geht. Nach-denken entweder, weil man einer Sache “hinterherdenken” soll, einen anspruchsvollen Gedankengang nachvollziehen. Oder weil nach dem Denken das Tun kommen soll, nach-denken wird dann also in der Bedeutung tun oder das Erkannte anwenden, umsetzen, verwirklichen verwendet.

Gern spielen sie auch mit der Herkunft oder der “ursprünglichen”, “eigentlichen”, mithin “echten” Bedeutung von Wörtern. Kunst kommt von können. Weihnacht bedeutet Den Rest des Beitrags lesen »


Luftbild

 

luftbild

Jemand könnte vielleicht in Sibirien aus dem Fenster eines Flugzeugs Richtung Horizont fotografiert haben. Naja, vielleicht doch nicht. Eher war es eine Raumsonde, die im Vorbeiflug ein Foto von einem kleinen Nicht-ganz-Planeten irgendwo in den Weiten des Weltraums gemacht hat. Oder natürlich


Die neue Tür

Soso, erst drücken, dann ziehen. Mehrmals hintereinander ausgeführt nennt man das volkstümlich auch rütteln. Bleibt zu hoffen, dass die neue Tür von innen leichter aufgeht…


Tischtennisbälle

Tischtennis ist ein schöner Sport. Nicht unbedingt zum Zuschauen, sondern zum Selbermachen. Es macht einfach Spaß, mir jedenfalls. Lästig ist nur, dass man ständig den verschlagenen bzw. verfehlten Bällen hinterherlaufen muss. Je nachdem, wieviel Platz um die Platte ist, kommen da ja schon mal ein paar Meter zusammen. Und während man Bälle holen geht, kann man nicht spielen. Da geht viel knappe Zeit verloren, und das ist schade.

Glücklicherweise habe ich eine Idee, wie man das ändern kann. Ballholkinder kann oder will sich nicht jeder leisten. Man muss also die Bälle daran hindern, wegzurollen. Klar, man könnte ordentlich üben und dann Den Rest des Beitrags lesen »


Buchstabiert

Irgendwie waren wir auf das Suchen von Namen im Telefonbuch gekommen. Ich glaube, in dem Buch, das ich gerade vorlas, hatte es geheißen, dass die Oma jemandem erklärt habe, wie man Namen im Telefonbuch sucht.

Meine Jüngste fand das zunächst trivial, man wisse doch, wie man Namen findet. Ich meinte darauf, dass man ja schon wissen müsse, wie man da vorgeht, immerhin seien die Telefonbücher großer Städte ziemlich dick.

Sie darauf: Aber die Namen sind doch im Telefonbuch, also, nicht nummeriert, sondern – buchstabiert.

Das muss die schönste Zweckentfremdung eines bereits vorhandenen Wortes seit langem sein. An solchen Stellen wird sichtbar, wie zusammengestoppelt, inkonsistent und lückenhaft unser Wortschatz so ist. Und genau das, finde ich, macht Sprache so spannend.


Die Brille

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Unsterblichkeit

Viele Leute sind ja der Meinung, es gebe keine Seele, schon gar keine unsterbliche solche. Andere sind dagegen überzeugt, es müsse eine geben, wie auch immer sie im Detail aussehen mag.

Religiöse sehen den Menschen als ein Wesen, dem der Odem Gottes in irgendeiner Form innewohnt. Als ein Wesen, das nur aufgrund dieses göttlichen Odems überhaupt am Leben sein kann. Die Persönlichkeit, das Bewusstsein oder eben die Seele wäre demnach unabhängig vom Körper und nicht per se an ihn gebunden.

Skeptiker sehen den Menschen dagegen wohl eher als sehr komplexen Apparat, der sich ohne göttliche Intervention durch die beständige Ausführung vieler ineinandergreifender, aufeinander bezogener biochemischer Prozesse am Laufen hält, andauernd selbst erneuert und einigermaßen beständig, also arterhaltend, fortpflanzt. Persönlicheit und Bewusstsein und alles, was unter Seele subsummiert wird, wäre demnach eine Funktion des Körpers und könnte ohne diesen nicht existieren.

Skeptiker müssten deshalb wohl zwangsläufig auch der Meinung sein, mit dem Tod sei für den betreffenden Menschen alles vorbei, das Selbst erlösche, sei nicht mehr vorhanden. Mit dem Zerfallen der sterblichen Hülle sei es das dann gewesen. Religiöse haben dagegen verschiedene Vorstellungen über ein Leben nach dem Tod, Wiedergeburt, Reinkarnation, Himmel und Hölle, was auch immer.

Das hat gelegentlich absurde Folgen, wenn etwa versucht wird, den Körper zu konservieren oder ihn zumindest nicht zu zerstören, damit er für eine spätere Reinkarnation möglichst intakt bereitsteht. Egal, ob die alten Ägypter sich vor Jahrtausenden nach Möglichkeit haben mumifizieren lassen oder ob christliche Kirchen Den Rest des Beitrags lesen »


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