Brause aus der Tüte

Zu meinen angenehmen Kindheitserinnerungen gehört Ahoj-Brause. Diese kleinen Tüten mit Getränkepulver, die mit Leitungswasser aufgegossen Limonade ergaben. Das schäumte kurz auf, dann trank man das Zeug und unten blieb immer Zucker übrig. Es gab die Geschmacksrichtungen Zitrone, Orange, Himbeere und Waldmeister.

Man konnte das Brausepulver auch sehr schön trocken essen. Das schäumte im Mund, war geschmacklich viel intensiver und irgendwie zutiefst befriedigend. Hinterher hatte man von der Säure immer ganz stumpfe Zähne. Das fand ich zwar unangenehm, habe es aber immer wieder in Kauf genommen, weil es vorher so toll war. Maoam hat direkt danach übrigens immer eine Weile lang irgendwie anders geschmeckt als normal.

Vor Jahren Den Rest des Beitrags lesen »

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Joggen verboten

Auf dem Altenbergsteg zu Bern soll man nicht joggen, wohl weil die alte Kettenbrücke sonst zu sehr schaukelt. Aber schön Den Rest des Beitrags lesen »


Pilzdorf

Erinnert mich irgendwie entfernt an diese verwinkelten Bergdörfer, wo die Häuser so um- und ineinander verkeilt gebaut sind, dass man sie kaum auseinanderhalten kann. Gibt es in der einen oder anderen Form rund ums Mittelmeer, z.B. in Andalusien. Klar, die Farbe stimmt nicht ganz…


Stachelpilz

Keine Ahnung, was das für ein Pilz ist. Habe ich so noch nie gesehen…


AQualtit#ät

Bekanntlich wird ja alles immer schlimmer. Immer. Schlimmer. Alles. Ich erlebe Sachen, das hätt’s früher nicht gegeben. Und ich rede hier nicht von der angeblich zunehmend verlotterten, respekt- und kulturlosen Jugend oder der unterstellten kulturimperialistischen Verwässerung der deutschen Sprache oder so. Sondern von Hosentaschen.

Bin das nur ich, oder werden die Hosentaschen von Jeans seit Jahren aus immer mieseren Stoffqualitäten genäht? Früher, also bis ein paar Jahre in dieses Jahrtausend hinein, habe ich  meine Jeans getragen, bis sie an den Knien oder am Hintern durchgescheuert waren. Die Hosentaschen waren nie ein Problem.

Seit vielleicht zehn Jahren Den Rest des Beitrags lesen »


Spiegelbrille

Vor einer Weile habe ich in einer dieser in letzter Zeit immer häufiger auf Bürgersteigen in Wohnstraßen herumstehenden Kisten mit Kram Zum Verschenken eine verspiegelte Sonnenbrille gesehen und kurzerhand eingesteckt, zwecks gelegentlicher Spielereien.

Im Bild übrigens der Bogengang von neulich.


Dimensionsübergreifende Inventur

Ich habe im Lauf meines Lebens so einige Ferienwohnungen in einer Reihe von Ländern erlebt. Die Wohnungen waren mal größer, mal enger, mal besser ausgestattet, mal weniger gut. Es waren schöne und weniger schöne dabei, gepflegte und vergammelte, ziemlich neue und reichlich runtergerittene. Eins haben fast alle gemeinsam: Die merkwürdige Ausstattung mit Geschirr, Besteck und Küchenutensilien, und zwar je länger die Wohnung schon als Ferienwohnung in Betrieb ist, desto wilder.

Dass in einer ausdrücklich als Nichtraucherwohnung vermarkteten Wohnung mehrere Aschenbecher stehen ist kurios genug. Ob eine Bowlenschale mit 12 passenden Gläsern sinnvoll ist, kann man diskutieren. Wenn das Inventar einer von Privatleuten vermieteten einzelnen Ferienwohnung nicht aus nagelneuer Designerware besteht, sondern die Eigentümer dort eigene Altbestände aufbrauchen, ist das auch nicht weiter ungewöhnlich.

Wenn aber in einer für maximal vier Personen ausgelegten Wohnung Den Rest des Beitrags lesen »


Waschgelegenheit

Alles da, was man zum Händewaschen braucht, aber trotzdem ist die Installation nicht recht. Entweder hätte der Seifenspender an die rechte Seite gehört, oder der Wasserhahn hätte für rechtshändige Bedienung ausgelegt sein müssen. Wie man’s auch dreht und wendet, mit der Installation in dieser Form ist die Händewaschgelegenheit kaum unverkrampft nutzbar.

Man muss nur Den Rest des Beitrags lesen »


Außentreppe (2)


Trau schau wem

Eine eher schlampig geglättete, weißgestrichene Betonwand.

Der Helligkeitsverlauf auf dem Foto wundert mich nicht – links oben ist eine dunkle Ecke im Treppenhaus, rechts unten wird die Wand von einem gegenüberliegenden Fenster beleuchtet. Unerwartet kam für mich der Farbverlauf  – im Bild oben künstlich verstärkt, aber auch auf dem unbearbeiteten Foto schon zu sehen. Mit bloßem Auge in natura war nichts derartiges sichtbar.

Fragt sich, ob ich meinen Augen oder meiner Kamera trauen soll…