Und dann war da noch… (19)

… der Multitasker auf dem Bahnhofsvorplatz. In der linken Hand die glimmende Kippe, rechts am Ohr das schokoladentafelgroße Telefon. Ebenfalls in der rechten Hand einen halbvollen Pappbecher Kaffee, und da wird es interessant. Den Rest des Beitrags lesen »


Treppen

treppen_mcescher

Ein M.C.Escher-Moment. Etwas gedreht Den Rest des Beitrags lesen »


Freinacht

Eine Sache, die ich an der deutschen Sprache manchmal nützlich und durchaus liebenswert finde und die mir trotzdem ganz oft erheblich auf die Nerven geht, ist das Maß an pedantischer, gestelzter Überpräzision, das man mit etwas Übung erreichen kann. Obwohl, was mir auf die Nerven geht ist eher das Maß an pedantischer, gestelzter Überpräzision, das viel zu viele Leute zu erreichen versuchen, wo es gar nicht nötig ist. Oder das sie nicht erreichen, wo es eigentlich sinnvoll und nötig wäre.

Juristendeutsch ist eine beliebte Spielart dieser Disziplin. (Dort ist es mit der Präzision oft gar nicht so weit her, wenn man sich das Hickhack um ziemlich viele neue Gesetze so anschaut, wo sich dann – wie etwa beim sogenannten Leistungsschutzrecht – vorher kaum jemand sich festlegen mag, wie es denn nun wirklich wirken wird und wo es danach erstmal lange Rechtsstreitigkeiten um die Auslegung gibt, wenn nicht sowieso Verfassungswidrigkeit festgestellt wird. Ob das ein primär sprachliches Problem ist, lasse ich mal dahingestellt sein, es passt mir nur grad so schön hierher.)

Behörden spielen das Spiel in ihrer eigenen Liga, und gut ausgebildete Verwaltungfachangestellte oder -wirte kann man als Laie auf dem Gebiet kaum je schlagen.

Ich bin vor kurzem auf den Begriff Freinacht gestoßen. Mir als Preuße war das nicht geläufig, deshalb habe ich mich bei Wikipedia schlaugemacht. Dort heißt es, Den Rest des Beitrags lesen »


Strukturen

strukturen_verfremdet

Unverfremdet Den Rest des Beitrags lesen »


Kahl

kahl


Lücke in der Fassade

Die Weltverschwörung wird brüchig, die Fassade fängt an zu bröckeln, erste Ausfallerscheinungen werden beobachtet.

Hier zum Beispiel sieht man sehr schön, dass das, was wir so als Pflanzen kennen, in Wirklichkeit künstliche Dinge sind, die nur so tun als ob. Irgendwann wurden sämtliche Naturmaterialien abgeschafft und durch Kunststoffe ersetzt, und hier sieht man es endlich mal:

luecke_fassade

Da war offensichtlich die Augenöffnermafia am Werk. Ein Fähnlein von Aufgewachten, die Den Rest des Beitrags lesen »


Wörter

Vor Jahren hatte ich aus einem längst vergessenen Anlass angefangen, eine Liste mit Wörtern zusammenzustellen, die ich nicht mag. Und dazu eine mit Wörtern, die ich mag. Seitdem haben diese unvollendeten Listen halbvergessen auf meiner Festplatte gelegen und elektronischen Speicherstaub gesammelt, bis Onkel Michael Ende vergangenen Jahres seinen genau gleich überschriebenen Artikel über genau solche Wörter gebracht hat.

Ich nehme das zum Anlass, meine beiden (jetzt noch schnell Den Rest des Beitrags lesen »


Astloch

astloch

Auch irgendwie abgesägt.


Beobachter (4)

beobachter04

Manchmal sind sie nicht so gut getarnt, die Beobachter

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Den kenne ich!

Gegen abend in der Fußgängerzone. Zwei junge Frauen kommen gutgelaunt aus einem Laden, während sie sich lebhaft unterhalten.

Die eine: Den kenne ich!

Die andere: Den? Die!

1: Wieso die?

A: Na, Zarah Leander ist ne Frau!

1: Was, echt?