Ins Blaue

Der letze Beitrag ist jetzt eine Woche her. Es gab hier schon deutlich längere Pausen, aber trotzdem sollte ich wahrscheinlich wieder mal in die Tasten greifen. Einen aufrüttelnden Artikel schreiben, eine witzige Begebenheit mitteilen oder mich angemessen über irgendwas echauffieren. Aber mir fällt nichts wirklich Berichtenswertes ein. Zum Weltgeschehen habe ich mich neulich schon geäußert, und dies soll weder eine Nachrichtenseite noch ein Polit-Feuilleton sein. Und bloß weil alle über x oder y schreiben, muss ich das nicht auch machen. Schon gar nicht, wenn ich keinen wesentlich neuen Gedanken zum Thema beizutragen habe. Wenn ich als tausendunderster Blogger denselben Mist nochmal aufgieße bringt das niemandem etwas. Dann müsste ich mir also doch was Eigenes ausdenken. Aber was?

Das ist jetzt ein Dilemma: Einerseits ist es nicht gut, um des Schreibens willen irgendwelchen Schrott rauszuhauen. Das machen sowieso viel zu viele, und so Zeug nervt meistens. Andererseits soll man so ein Blog aber auch nicht einfach so liegenlassen und allzulange gar nichts zu schreiben. Sagen alle, die bescheidwissen oder Gratisblogs anbieten. Dann laufen einem die Leser weg.

Nun ist das mit den Lesern bei mir natürlich nicht so kritisch. Dieses Blog wird ja von der Öffentlichkeit bisher eher nicht so beachtet. Naja, Kunststück, ich tue ja auch nicht besonders viel, um den Laden hier einem größeren Publikum bekannt zu machen. Aber egal, jederzeit könnte mein Leser vorbeikommen, der eine Leser, den es bestimmt irgendwo gibt. Er könnte Gefallen an dem Zeug hier finden, alle bisherigen Beiträge lesen und dann nach ein paar Tagen oder Wochen – die Zeit vergeht ja so schnell – enttäuscht vom hartnäckigen Schweigen des Bloggers weiterdriften und das Wiederkommen vergessen, wer weiß. Also schreiben. Was Gescheites. Jetzt.

Aber, wie oben schon angedeutet, fällt mir nichts ein. Ich glaube, ich verabschiede mich ins Wochenende und warte bei einem Bier auf den nächsten Kuss der Muse.

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One Comment on “Ins Blaue”

  1. […] mag ich mir nicht antun, ich will hier ja Spaß haben, nicht Stress. Darum schreibe ich nach wie vor, wann mir was […]

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In den Wald hineinrufen

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