Cabrio kann jeder

In den Achtzigern gab es kaum Roadster, jedenfalls wurden fast keine mehr gebaut. Man war, gerade in Deutschland, eher sachlich und nach Möglichkeit vernünftig, entdeckte das weite Feld ökologisch korrekter Lebensweise und fuhr ansonsten lieber große Autos. Und wenn schon offen, dann entweder nette aber langweilige Cabrios oder Überbleibsel aus den fünfziger und sechziger Jahren. Es gab für die völlig unvernünftigen, eigentlich nur zum Spaßfahren tauglichen Roadster praktisch keinen Markt.

Mazda stieß deshalb mit dem 1989 eingeführten MX-5 in der Fachwelt zunächst weithin auf Skepsis. Das Ding verkaufte sich allerdings auf Anhieb derart gut, dass andere Hersteller auch ein Stück vom Kuchen abhaben wollten und sich eilends an die Entwicklung eigener Roadster machten. Mittlerweile hat praktisch jede ernstzunehmende Autofirma so ein Ding im Programm, bald sicher auch Dacia.

Jedenfalls fällt man mit einem Roadster heute sogar in normalen Wohngegenden nicht mehr groß auf, und anders als bei den klassischen englischen Roadstern muss man auch nicht mehr besonders hart oder leidenswillig sein, um sowas zu fahren.

Wer heute etwas Besonderes fahren will, stellt sich stattdessen eher einen Bagger auf den Hof:



In den Wald hineinrufen

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