Frau zu haben…

frau_zu_haben

Was kuckste so? Kannst mich haben, wenn du dich traust. Das schicke Bürogebäude im Hintergrund auch, das könnten wir uns doch zusammen ansehen. Meine Handynummer steht auf der Webseite.

Bin das nur ich, oder schwebt das Model wirklich völlig unmotiviert und ohne jeden inhaltlichen Bezug da im Bild herum? Vom Bildaufbau einleuchtend, optisch „hängt“ daran der Rest des Plakats. Aber inhaltlich? Schwach.

Nachtrag (20.03.2013): Schwach ist an diesem Plakat in erster Linie, dass es die angepriesene Ware nicht verkauft. Mit genau demsselben Plakat könnte man für alles werben. Statt des Bürogebäudes könnte da ein Auto stehen, ein Handy, ein Fitnessstudio, beinahe egal was. Es würde genauso funktionieren – die Frau ist der Blickfänger, der Slogan spielt mit seiner anzüglichen Zweideutigkeit, und damit hofft man, Kunden zu fangen. Ich bezweifle, dass das funktioniert. Wenn ich etwas zu verkaufen hätte, würde ich ganz sicher zu einer anderen Werbeagentur gehen.

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5 Kommentare on “Frau zu haben…”

  1. Pfeffermatz sagt:

    Was heißt hier „ohne inhaltlichen Bezug“? Das ist natürlich die Empfangsdame im Foyer. Aber etwas unmotiviert sieht sie schon aus.

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  2. gnaddrig sagt:

    Ach so, na dann. Aber man sieht wieder einmal, dass früher™ alles besser war. Da hätte die Empfangsdame einen Stenoblock für’s Diktat dabeigehabt und man hätte sie sofort erkannt.

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  3. praktikon sagt:

    Also ich glaube, dass das die Schulpraktikantin ist. Die ist doch nie und nimmer die Empfangsdame vom Foyer – die wirkt viel zu nett dafür!

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  4. tinyentropy sagt:

    Hehe, und wie sie oft hat diese nichtssagende Werbung es geschafft, diskutiert zu werden. Also, geht doch auf das Konzept. Wobei natürlich damit nicht gesagt ist, dass die Firma ihr Ziel erreichen konnte, genau dieses Objekt zu verkaufen!

    Edit: Ich meine natürlich das Haus 😉

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  5. gnaddrig sagt:

    Ich behaupte mal, dass über diese Werbung noch nicht viel diskutiert wurde. Aber gut, es gibt ja jede Menge Plakate und andere Werbung nach demselben Strickmuster.

    Das Ding hängt übrigens in einem Gewerbegebiet vor einem erheblich weniger spektakulären Objekt, das zum Verkauf steht. Außer Postboten, LKW-Fahrern und den Leuten, die in der Straße arbeiten, sieht das sowieso niemand. Die Aussichten, dass dieses Plakat der Firma wirklich Kunden bringt, die nicht einfach nur an diesem konkreten Objekt interessiert sind, dürften eher nicht so rosig sein. Und denen, die sich für dieses Objekt interessieren, hätte das einfache Schild Zu verkaufen, [Telefon] gereicht, das ein paar Meter weiter an demselben Zaun hängt.

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