Endstation

Nesselsetzer hat ein hübsches Foto von einer Weiche an einem kleinen Bahnhof auf dem platten Land gebracht. Zufällig habe ich vor kurzem ein Foto gemacht, das ebenfalls eine Weiche an einem kleinen Bahnhof auf dem platten Land zeigt. Eher schnell dahingeschludert als sorgfältig komponiert, muss ich zugeben. Wegen der miesen Qualität hatte ich eigentlich nicht vor, es zu verwenden, aber passt einfach zu gut als Antwort auf Nesselsetzers Abzweigung:

endstation

Vom Bahnsteig aus in die andere Richtung geschaut sieht es dort so aus:

endstation_andere_richtung

Leider sieht man hier wieder sehr deutlich die Grenzen meiner 2MP-Handyknipse.

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6 Kommentare on “Endstation”

  1. Nesselsetzer sagt:

    Ich fand verwilderte Nebenbahnromantik schon immer faszinierend und mag solche Bilder auch sehr 🙂

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  2. gnaddrig sagt:

    Geht mir ähnlich. Ich finde es aber schwierig, aus den idyllischen Szenen dann Bilder zu machen, die nicht banal oder langweilig sind.

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  3. Nesselsetzer sagt:

    Da ich auch nur ein Zufallsknipser bin (mit einer 9 Jahre alten Taschen-Digitalkamera mit lediglich 3,2 Mio. Pixel), sind auch die Fotografien Zufallsprodukte. Und manche der Bilder, die ich schön finde, finden andere langweilig und umgekehrt. Insofern mache ich mir darüber keine Gedanken und stelle einfach das ein, was mir so von meinen Fotos gefällt. Ich würde Dir das auch empfehlen, denn ob das Bild banal ist oder nicht liegt stets im Aughe des Betrachters. Und oft findet sich gerade bei denjenigen, die Angst davor haben, ihre Bilder könnten langweilig sein, wahre Augenweiden. 🙂

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  4. gnaddrig sagt:

    So hatte ich das auch nicht gemeint. Mir geht es so, dass ich oft tolle Sachen sehe, aber keine Fotos zustandekriege, die mir gefallen. Ob anderen die Fotos dann gefallen, finde ich tatsächlich auch zweitrangig, obwohl es natürlich schöner ist, wenn Leute das Zeug mögen.

    Was die Kamera angeht, große Ansprüche stelle ich da zunächst nicht. Aber manchmal sieht man doch allzu deutlich, dass der Sensor überfordert war. Wie etwa oben beim Übergang zwischen Bäumen und Himmel. Da ist die Auflösung gar nicht so wichtig. Und stimmt, manchmal hat man einfach Glück und es kommen wahre Schönheiten dabei heraus.

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  5. Nesselsetzer sagt:

    Auch bei meinem Bild war der Sensor deutlich überfordert, aber gerade das macht ja auch manchmal den Reiz des Bildes aus. Ich finde das nicht schlimm. Denn eigentlich ist der Sensor bei den normalen Kameras immer überfordert, und selbst die teuren bekommen das nicht wirklich besser ohne digitale Nachbearbeitung hin, wenn die Lichtverhältnisse nicht optimal sind (sind sie meistens nicht).
    Allerdings kenne ich das auch, dass ich manchmal ein tolles Motiv sehe und nicht wirklich ein vernünftiges Bild hin bekomme (passiert mir oft bei Panorama- oder Waldfotos). Hier hilft es dann zumeist, viele Bilder aus verschiedenen Perspektiven und vor allem mit verschiedenen Lichteinflüssen zu machen und dann eines davon gezielt nachzubearbeiten. Häufig erzielt man auch auf diesem Wege ganz gute Ergebnisse.

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  6. gnaddrig sagt:

    Ungefähr so mache ich das auch meistens. Ich habe noch meine alte Canon AE-1 Program im Schrank, die macht tolle Bilder. Aber auf echtem Film habe ich schon lange nicht mehr fotografiert. Das dicke Trumm trägt man auch nicht mal eben in der Hosentasche mit sich herum, für den Fall dass man was Fotografierenswertes sieht. Mit kleinen Kindern hat man aber eher wenig Gelegenheit, bei schönem Licht ohne festes Ziel lange genug in der Landschaft herumzustiefeln, bis man auf Fotografierenswertes stößt. Ist es aber allemal wert 🙂

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In den Wald hineinrufen

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