Metagraffiti

Unterwegs gesehen:

metagraffiti

Sehr lobenswerter Gedanke, könnte man meinen. Grobe Richtung „Unser Dorf soll schöner werden“. Nur leider sehen diese Aufforderungen, statt Tags doch Kunstwerke an die Wände zu bringen, auch nicht wirklich so wahnsinnig viel besser aus als die Tags, gegen die sie sich richten, und sind am Ende genauso nutzlos.

Welcher verpeilte Schmierfink wird, wenn er sowas sieht, bei sich denken, ja, die haben eigentlich recht, und anschließend etwas Sehenswertes schaffen, anstatt wie gewohnt an jeder Wand bloß das Bein zu heben:

metagraffiti_kontext

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3 Kommentare on “Metagraffiti”

  1. […] einer Wand die Aufforderung gesehen, mit dem Tagging aufzuhören und stattdessen Kunst zu schaffen (hier). Ganz woanders fragt jetzt jemand, wo die geforderte Kunst denn nun […]

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  2. tinyentropy sagt:

    Es gab vor kurzem eine Versteigerung von Grafiti-Werken, für die diese Grafitis extra mitsamt umgebenden Mauerwerks von den originalen Standorten in die Ausstellungshallen transportiert wurden. Man hörte der Künstler, der sich nicht offiziell zu erkennen gibt, sei davon wenig begeistert gewesen. Wer also entscheidet darüber, ob und in welchem Falle die Grafitis Kunst darstellen? Scheinbar hängt es nur indirekt vom Künstler ab.

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  3. gnaddrig sagt:

    Stimmt, was ist schon Kunst? In dem Zusammenhang sei an die Fettecke von Beuys erinnert, die ja dann zumindest von einer Reinigungskraft nicht als Kunst erkannt worden war…

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In den Wald hineinrufen

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