Scheren

Buchhandlungen sind geheimnisvolle Orte. Da gibt es Dinge, deren Existenz man nie geahnt hätte. Bücher mit merkwürdigen Titeln, etwa Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch. Bibliotheken sind in der Hinsicht noch geheimnisvoller, weil die in der Regel mit ihren Beständen kein Geld verdienen müssen und deshalb anders als Buchhandlungen wirklich Abseitiges in die Regale stellen (oder manchmal auch in den Magazinen verstecken; wer die Scheibenweltromane von Terry Pratchett gelesen hat, weiß, was ich meine).

Aber zurück zu den Buchhandlungen. Dass es dort gelegentlich makaber zugehen kann, ist mir vor  längerer Zeit aufgefallen. Manchmal wird es auch ungesund oder gefährlich, Leute verschwinden gleich ganz oder werden zumindest unsichtbar. Am Ende ist man ratlos.

Mir ist zwar kein klassischer Krimi bekannt, der in einer Buchhandlung spielt bzw. sich um ein in einer Buchhandlung geschehenes Ereignis dreht, aber allein in den Buchtiteln und auf den Titelbildern kann man jede Menge Gruseliges finden. Und manchmal ist nicht das Titelbild das Gruselige, sondern die Umgebung:

scheren

Ich habe Verachtung von Adler Olsen nicht gelesen. Vielleicht ist das ja ganz harmlos, aber der Umschlag lässt Ungemütliches ahnen. Wenn Literatur tatsächlich inspiriert, dann hoffe ich, dass sie zumindest in diesem Fall nicht zur Nachahmung anregt. Und dass sich niemand von Titelbildern zu Dummheiten verleiten lässt…

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In den Wald hineinrufen

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