Kreative Zweckentfremdung

Bei der Bahn ist seit einiger Zeit das Rauchen auch auf den Bahnsteigen nur in besonders markierten Raucherbereichen gestattet. Immerhin gibt es dort in der Regel Aschenbecher, wo man die Kippen sauber und ordentlich entsorgen kann.

An Autobahnraststätten gibt es keine Raucherbereiche unter freiem Himmel, jedenfalls sind mir noch nie welche begegnet. Was es dort draußen normalerweise auch nicht gibt, sind Aschenbecher. Wenn Raucher ihre Kippen also nicht einfach in die Plastikmülltonnen schmeißen wollen – das zieht immer so unangenehme Schwelbrände nach sich und wird darum nicht gern gesehen – müssen sie das Zeug anderweitig loswerden.

Viele werfen die Kippen einfach auf den Boden, die Gewissenhafteren treten sie dann wenigstens noch aus. Aber es ist schlechter Stil, den eigenen Müll einfach auf die Straße zu schmeißen, auch wenn an vielen Raststätten das Gelände sowieso immer ziemlich schmuddelig und vermüllt ist. Kaum jemand hat einen mobilen Aschenbecher dabei, und wer trotzdem weder Mülltonnen abbrennen noch zur allgemeinen Vermüllung beitragen will, muss sich was einfallen lassen.

Hier zum Beispiel haben sie das Gestänge, an dem die Mülltonnen befestigt sind, zum Aschenbecher umfunktioniert:

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Dieser „Aschenbecher“ ist natürlich schnell voll und lässt sich dann nicht vernünftig leeren und säubern. Trotzdem irgendwie cool…



In den Wald hineinrufen

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