Technische Spielideen

Nachdem meine Idee für einen Pi-basierten Bildschirmschoner ziemlich positives Echo gekriegt hat, erlaube ich mir heute, noch ein paar Bildschirmschonerideen vorzustellen. Diesmal ist es weniger mathematisch-theoretisch orientiert, sondern geht eher in Richtung Ingenieursspielereien.

Ich arbeite die Details jetzt nicht so ausführlich aus wie beim letztenmal, sondern ich werfe einfach nur die Ideen in den Ring. Selbst bauen könnte ich sowieso nichts davon. Und vielleicht ist das ja auch alles kalter Kaffee, so spannend und aktuell wie die Zeitung von vorgestern oder der drölfzehnte Neuaufguss der Schlaghose, weil es das schon lange gibt.

Egal, hier also ein paar Bildschirmschonerideen, die ich unbedingt loswerden will:

  • Livebild der bordeigenen Kamera – das Notebook/Tablet oder der PC schaut also in den Raum und benutzt das, was er sieht, als Bildschirmschoner, wie eine Art auf das Minimum reduziertes CCTV. Alternativ könnte man stattdessen auch das Fernsehprogramm auf den Bildschirm streamen. Fußballkucken über den Bildschirmschoner…
  • Live-Oszillogramm oder sonstige grafische Darstellung der Geräuschkulisse im Raum.
  • Spektrografische Live-Darstellung der Lichtverhältnisse im Raum. Man würde also am Bildschirm sehen, wenn Wolken vor die Sonne ziehen oder jemand sich im Blickfeld der Kamera bewegt (nicht zwecks Überwachung, sondern nur, um eine Datenquelle für Effekte zu haben).
  • Kombination der beiden vorigen. Man könnte mehrere Wellen addieren. Als Input könnte wieder die Geräuschkulisse im Raum, u.U. moduliert, unter Beimischung der Geräuschkulisse des Raums, die farbliche Darstellung durch die Lichtverhältnisse beeinflusst, was weiß ich.

Ein Feature, das man in alle diese Bildschirmschoner einbauen könnte, wäre das folgende: Wenn der Besitzer sich wieder vor das Gerät setzt, könnte dieses die Benutzungsoberfläche automatisch freigeben (das müsste man zum Fußballkucken wohl aber deaktivieren). Die Identifikation könnte über Gesichtserkennung oder vielleicht über eine Kombination verschiedener Sensoren erfolgen. Fingerabdrucks- oder Irisscan wäre definitiv uncool, das sollte niemand nötig haben.

Noch Vorschäge?

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2 Kommentare on “Technische Spielideen”

  1. knipserei sagt:

    nummer zwei ist klasse, eins eine einzige katastrophe.
    hey, warum gründest du nicht ein start-up? für nummer zwei würde ich glatt was zahlen und für die idee vor ein paar wochen erst recht.

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  2. gnaddrig sagt:

    Freut mich. Nummer eins ist halt der logische Ausgangspunkt für Anwendungen, die die bordeigene Kamera des Systems benutzen. Muss man ja so nicht umsetzen. Oder magst Du einfach keinen Fußball 😉

    Für ein Start-up fehlt mir das Know-How und Zeit und Lust, es mir zu beschaffen. Und ob das tragfähig genug wäre, dass man damit einigermaßen zuverlässig genug Brötchen ranschaffen kann, weiß ich nicht. Das Eis wäre mir zu dünn…

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