Fahrräder vor der Tür…

Es kommt ja immer wieder vor, dass Notausgänge und Flucht- und Rettungswege irgendwie vollgemüllt oder zugeparkt werden. Neulich bin ich in einer Gasse an einem Notausgang vorbeigekommen, wo man dieses Problem durch ein ansprechend formuliertes Schild zu lösen versucht:

notausgang_detail

Notfall und kommen wir raus?
NEIN! Schon wieder Fahrräder vor der Tür…

Ich kann nicht beurteilen, wie gut es wirkt. Dass kein Fahrrad dort stand, als ich vorbeikam, kann Zufall sein. Die Gittertür ist zum Anschließen von Fahrrädern sicher hervorragend geeignet. Aber der Text gefällt mir – kurz und treffend. Sicher wirksamer als Gepoltere im Stil von Hier ist ein Notausgang, Du Vollpfosten, also stell Dein Fahrrad woanders hin, sonst Ärger!

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4 Kommentare on “Fahrräder vor der Tür…”

  1. aurorula a. sagt:

    Dagegen nimmt sich „Notausgang bitte freihalten“ ja recht bescheiden aus.
    Ich glaube auch, alle fertigen Schilder werden überlesen. Nach zwei Tagen gehören die zum Stadtinventar.
    In einer belebten Fußgängerzone (da befindet sich der Notausgang des Gebäudes mit „unserer“ Apotheke) verengt sich aber glaube ich auch das Sichtfeld. Dann sieht derjenige der sein Fahrrad schlecht in die Hosentasche stecken kann nur noch ein paar Meter weit. Ah, zwischen zwei Cafes, 50m vom Eingang der Apotheke (will ich hin!) weg, zwei Meter freier Platz, Fahrrad hin! Lange nach anderen Fahrradabstellmöglichkeiten schauen (beide Cafes, um die Hausecke auf der anderen Seite der Apotheke, beim Laden auf der anderen Seite der Straße, oder auch an irgendeiner der Laternen in der Mitte der Fußgängerzone, … ) ist anscheinend schwierig, wenn es überall wuselt und man sich nicht auskennt.
    Vielleicht sollte ich unter das „Notausgang bitte freihalten“ auch einen Wegweiser anbringen, in welche Richtung es wie weit zum nächsten Fahrrad“parkplatz“ ist?

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  2. gnaddrig sagt:

    Wie wäre es mit was Drastischem? Ein gestelltes/gebasteltes Bild, das von außen auf die Notausgangstür geklebt wird, dass man durch die Gitterstäbe das Bild sieht. Darauf zu sehen wäre ein verrauchter Korridor, irgendwo hinten schlagen Flammen aus einer Tür, ein oder zwei Bewusstlose liegen am Boden und eine handvoll panischer Leute drängt sich am blockierten Eisengitter. Darüber groß und grell Notausgang freihalten!

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  3. aurorula a. sagt:

    Halte ich jetzt eher für kontraproduktiv (niemand rechnet schließlich damit daß das eine Mal in zehn Jahren daß der Notausgang mal gebraucht wird ausgerechnet während der zwei Minuten ist die sein Radl ausnahmsweise mal dort steht – erst recht nicht so filmreif wie auf dem Bild).
    Aber das Bild gefällt mir 😀 und die Idee damit auch 🙂

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  4. gnaddrig sagt:

    Es wäre jedenfalls mal was anderes und würde den Sinn des Notausgangs illustrieren und die Folgen des Zustellens.

    Aber dann würde das wohl um sich greifen und an jeder Tür hinge sowas und es wäre nach kurzer Zeit doch wieder nur Hintergrundrauschen…

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