Spiegelei

Das gemeine Spiegelei ist in kulinarischer Hinsicht ein alter Hut. Spießeressen, vielleicht ein bisschen altmodisch und langweilig, Arterienverkalkungsbeschleuniger und unveganes Gräuel. Trotzdem scheint es sich ungebrochener Beliebtheit zu erfreuen, und es birgt einiges Spaßpotenzial – man kann sehr schöne Albereien damit anstellen.

Eigens zu diesem Zweck werden im Haushaltswarenhandel Formen aus Metall oder Silikon angeboten, die man in die Pfanne legt und die den anschließend hineingeschlagenen Eiern eine bestimmte Form geben. Da gibt es alles Erdenkliche, von einfachen geometrischen Formen über Herzen, Blumen, Eulen bis zu Totenköpfen wird ein breites Spektrum abgedeckt. Wenn man will, kann man mit etwas Recherche sicher noch viele andere Formen entdecken oder auf Bestellung herstellen lassen.

Was ich bei meiner – zugegebenermaßen oberflächlichen – Suchaktion nicht gefunden habe, ist eine Zigarette. Dabei scheint das Spiegelei mit seinen zwei Farben sehr geeignet, in Form einer Filterzigarette gebracht zu werden: Ei trennen, Dotter wird Filter, Eiweiß wird eigentliche Zigarette. Die Glut kann man mit Speckwürfeln darstellen. Der Rauch wird auf dem Teller aus gemahlenem Pfeffer auf Mayonnaise o.ä. dazudekoriert.

Und mit einer Ketchup-Spur kann man das Ganze zum Rauchen-verboten-Piktogramm umdekorieren.

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2 Kommentare on “Spiegelei”

  1. Pfeffermatz sagt:

    Deine Kreativität ist immer wieder beeindruckend!

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  2. gnaddrig sagt:

    Hört sich gut an, danke 🙂

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In den Wald hineinrufen

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