Lesefrüchte

Meine Tochter hat mir gestern abend erklärt, was Bücher und Obstbäume gemeinsam haben: Wenn man ein Buch gelesen hat, mag man es erstmal nicht mehr lesen. Wie ein Obstbaum, den man abgeerntet hat, der ist dann erstmal leer. Aber im nächsten Jahr ist wieder Obst dran, dann kann man denselben Baum wieder abernten. Wie ein Buch, das man vor längerer Zeit schon einmal gelesen hat und das irgendwann dann wieder interessant wird.

Man weiß dann zwar schon, wie die Äpfel schmecken, aber das ist ja auch kein Nachteil. Man ist dann nicht mehr überrascht, aber man weiß schon, dass es gut schmeckt. Beim Buch kennt man die Geschichte schon, hat aber vielleicht schon wieder ein paar Details vergessen. Beim zweiten Lesen ist es dann anders spannend als beim ersten Mal, und manchmal fällt einem an dem Buch etwas Neues auf. Mehrmals lesen lohnt sich also oft.

Mir gefällt der Vergleich!

 


2 Kommentare on “Lesefrüchte”

  1. Pfeffermatz sagt:

    Mir auch!

    Gefällt mir


In den Wald hineinrufen

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