Fresswelle

Dosenkunst war auf Reisen und hat in London ein bisschen fotografiert. Das dritte Foto der Serie zeigt ein Grafitto von verängstigte Kindern in einem Boot auf rauher See. Dazu passt vielleicht dieses Bild von einer reißgezähnten, gefräßigen Welle:

fresswelle

Vollständig sieht das Werk so aus. Gefunden an der Alb in der Nähe des Entenfangs in Karlsruhe.

Seid behütet!

P.S.: Falls das rosane Gekrissel Schrift darstellen soll, ich habe da nichts entziffern können. Kann also sein, dass das gar nicht passt, wer weiß das schon…

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12 Kommentare on “Fresswelle”

  1. aurorula a. sagt:

    Schick finde ich auch das dösende lila Schaf zwischen der Fresswelle und dem schwarzen Loch 🙂

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  2. gnaddrig sagt:

    Als lila Schaf hätte ich das nicht erkannt, aber gut, könnte sein. Gute Kunst lässt viele Interpretationsmöglichkeiten zu 🙂

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  3. aurorula a. sagt:

    Das Schlafschaf mitten zwischen den Katastrophen – und allen Untergangspropheten zum Trotz völlig unbehelligt 🙂

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  4. gnaddrig sagt:

    Nur zu. Wenn die im Schafedarstellen so gut sind wie im Schreiben, geht das alles hin. Gezähnte Welle frisst Schlafschaf – das wäre doch mal eine Schlagzeile!

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  5. aurorula a. sagt:

    😀

    … und das im Herbst, dem roten Ahornlaub nach zu urteilen das die Welle schon im Maul hat.

    Wahrscheinlich ist das die Vorspeise: erst Salat und dann Lammkeule, wie im Restaurant bei feinen Leuten.

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  6. aurorula a. sagt:

    Der Strudel ist die Nachspeise.

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  7. Pelle Pellet sagt:

    Da steht offenbar „Cesk“, und klein in lila „RCA“…

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  8. gnaddrig sagt:

    Das RCA kann ich nachvollziehen, aber das Cesk kann ich beim besten Willen nicht erkennen. Ich bewundere ja Leute, die die Schriftzüge in Grafitti entziffern können, ich sehe da fast immer nur schnörkelige Ornamentik. Die Kommunikationsabsicht kann in dem Genre nicht so besonders stark ausgeprägt sein, wenn die Schrift standardmäßig so stark stilisiert wird.

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  9. aurorula a. sagt:

    Könnte das oben ein W sein?
    (Ansonsten sehe ich weder Cesk noch RCA)

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  10. aurorula a. sagt:

    Oben das Geschriebene kann ich immer noch nicht lesen. Dafür kann ich noch einen draufsetzen. Gerade eben bin ich über einen Schriftzug gefallen, den ich erst recht nicht lesen kann. Schön ist er trotzdem:

    Immerhin der Künstler wußte wahrscheinlich, was er geschrieben hat (das war in Jerusalem). Wovon nicht immer ausgegangen werden kann, wenn Zeichen einer Schrift auftauchen die nicht lateinisch ist. Gerade auf TShirts oder in Comics sollen die chinesischen Zeichen, habe ich mir sagen lassen, oft ziemlich seltsame Bedeutungen haben (seltsam im Sinne von „die wissen auch nicht, was sie da schreiben“, nicht im Sinne von „okkult“).

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  11. gnaddrig sagt:

    Ja, das sieht ja recht geordnet aus auf dem Bild. Sollte man schon lesen können. Was chinesische (oft genug „chinesische“, so chinesisch wie „kosher style“ tatsächlich koscher ist) Zeichen angeht, das ist ein Minenfeld, habe ich mir sagen lassen von einem, der Chinesisch kann. Allergrößtes Fettnäpfchenpotenzial!

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  12. aurorula a. sagt:

    Nachtrag: fotografiert hat das Bild ein Blog namens Realjstreets.

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