Fast wie in „Oben“

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Gut, das Häuschen hier ist nicht aus Holz und auch nicht ganz so idyllisch wie das in dem Film. Und hier wird auch nicht ein verschlafener Vorort in eine Wolkenkratzerwüste umgewandelt (hier der direkte Vergleich).

Und natürlich ist es ökonomisch nicht sinnvoll, in dieser 1a-Lage zwei kleine Häuschen und eine alte Lagerhalle stehen zu lassen, wenn man stattdessen massig hochwertigen Wohn- und Gewerberaum bauen und vermieten kann. Außerdem passen diese alten Siedlungshäuschen natürlich nicht zur restlichen Bebauung des Viertels.

Aber ein bisschen schade ist es trotzdem – ich fand dieses Überbleibsel von früher mitten in Heidelberg immer nett. In dem einen Haus war, glaube ich, ein Kindergarten oder sowas, im anderen eine alteingesessene Firma. Keine Ahnung, warum das jetzt abgerissen wird, aber schöner wird es hinterher sicher nicht.

Immerhin, über unerwünschte Werbung und so Sachen werden sie sich hier bald keine Sorgen mehr machen müssen…

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8 Kommentare on “Fast wie in „Oben“”

  1. Aristobulus sagt:

    Ah, Heidelberg. Etwa in der Weststadt, ja?

    – Über sowas gibt’s einen Film (mit Jessica Tandy und Hume Cronyn) mit einem netten alten Brownstone-Haus in der eighth street, das entmietet und abgerissen werden soll, aber außerirdische kleine Robos machen’s immer wieder und so lange wieder heil, bis es am Ende zwischen Kolkenwratzern stehen bleiben darf 🙂

    https://en.wikipedia.org/wiki/Batteries_Not_Included

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  2. gnaddrig sagt:

    Ja, in der Weststadt. Westliches Ende der Kurfürstenanlage. Die Aliens haben sich hier aber wohl verspätet oder sind bei Alpha Centauri falsch abgebogen 😦

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  3. Aristobulus sagt:

    … war geraten wegen des hohen Wohngebäudes (von so 1900), das aussieht wie viele in der Rohrbacher Straße. Aber huch?, am Westende der Kurfürstenanlage bin ich zuletzt in Heidelberg mehrmals vorbeigeschlichen (Google Maps findet das Haus in der Kurfürsten-Anlage 65, 69115 Heidelberg), hab’s aber nicht gesehen.

    Wahrscheinlich sieht man generell das Meiste überhaupt nicht, selbst wenn man zehnmal da vorbeigeht

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  4. gnaddrig sagt:

    Ist ja auch recht unauffällig gewesen. Wenn man da nur vorbeifährt, kann man es leicht übersehen. Und stimmt, man übersieht ganz vieles Sehenswerte.

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  5. Aristobulus sagt:

    … bin dort ohnehin stur geradeaus durchgegangen, weil just die Kurfürstenanlage ja sowas von zerrupft-lieblosleblos-potthässlich ist, nicht?, nix als eine Ansammlung danebengegangener Betonburgen usf.
    Sonst sieht es in der Stadt nirgendwo so aus.

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  6. gnaddrig sagt:

    Allerdings, die Kurfürstenanlage ist das stadtgewordene Kapitel „Wie man es nicht machen sollte“ aus dem Architekturlehrbuch.

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  7. der Muger sagt:

    Hausdächer werden sowieso überbewertet!
    liebe Grüsse vom Muger

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  8. gnaddrig sagt:

    Eben, was man da auch an Beleuchtungsaufwand sparen kann, wenn das Wetter mitspielt 😉

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