In der Maschine

Nach gut 12 Jahren war er dann endgültig am Ende, der alte Laptop, in jeder Hinsicht verbraucht. Statt ihn einfach wegzuwerfen haben wir ihn zerlegt, um zu sehen, wie es drinnen aussieht, und da boten sich interessante Ansichten.

Hier zum Beispiel schauen wir in einen mit allem möglichen Trödel vollgestopften Raum, in dem nichts Bestimmtes den Blick auf sich zieht:

maschine_troedel

Ziemlich amorph das ganze, nicht einmal die größeren Bauteile rechts sind wirkliche Blickfänger:

maschine_troedel3

Das hier wirkt fast wie ein Satellitenbild einer geheimen Industrieanlage irgendwo:

maschine_satellitenbild1

(Satellitenbilder mag ich irgendwie.)

Und hier dasselbe nochmal im wie im Vorbeiflug abgelichtet:

maschine_satellitenbild2

Das ganze ist ein Labyrinth, in dem man sich verirren könnte…


4 Kommentare on “In der Maschine”

  1. Aristobulus sagt:

    Erstaunlich, dass Du 12 Jahre in/mit/auf/am/an Brasília geschrieben hast, und dass man gar nichts davon wusste🙂

    http://www.weather-forecast.com/system/images/478/original/Brasilia.jpg?1299374401

    Ziemlich verbraucht, die Stadt, in der Tat, viele Datensplitter auf der Platine, und der Daten-Bus muss Slalom fahren. Die Hausnummern sind auf dem Foto nicht zu sehen, bestimmt stehen sie da, wenn man genau genug hinsieht.

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  2. gnaddrig sagt:

    Das ist dann eine Variante der Idee, dass jedes Atom eine ganze Welt sein könnte und wir nur ein Atom in einer gigantischen Überwelt. Und irgendwo hat jemand geschlampt und bei der Verknüpfung von Brasilia um ein paar Größenordnungen danebengegriffen.

    Ansonsten fällt mir noch der Ameisenrechner von Terry Pratchett ein. Vielleicht sind wir ja mit Brasilia zusammen Teil eines ganz anderen Rechners…

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  3. Aristobulus sagt:

    Oder man hebt diese Computerplatinen einfach nicht nahe genug an die Augen🙂 , sonst sähe man drauf kleine Autos fahren und g’schäftige Krabbelwesen, die ihrem Tagewerk nachgehen. Auch auf’s Atom konnte man mal sorgfältiger starren. Aber nein, man ist dafür immer viel zu beschäftigt.

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  4. gnaddrig sagt:

    Mir sind die Dinger einfach zu klein, die Augen sind nicht mehr so gut wie früher…

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In den Wald hineinrufen

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