11/9?

Nun ist es also passiert. Was eigentlich nie mehr als ein schlechter Witz hätte sein dürfen, ist nun Wirklichkeit: Donald Trump ist zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt worden. Schon dass er überhaupt zum Kandidaten gekürt wurde, war eigentlich ein Unding. So etwas hätte noch vor ein paar Jahren kaum jemand ernsthaft für denkbar gehalten. Aber jetzt ist es eben so gekommen, da muss die Welt wohl oder übel durch.

Stellt sich die Frage, welcher Trump der echte ist – der pöbelnde, hemmungslos in alle Richtungen auskeilende, offen rassistische, selbstherrliche und gleichzeitig überempfindliche und sprunghafte Wahlkampfrowdy, der mit seinen sexuellen Übergriffen und seinen Steuertricksereien prahlt, der aus seiner Verachtung für die Demokratie kein Hehl macht, der es mit den Menschenrechten nicht so genau nimmt? Oder der überraschend gemäßigt, fast staatsmännisch klingende Trump, der nach Erreichen der Mehrheit vor seine Anhänger trat und ankündigte, ein Präsident für alle sein, das Land einen und dazu noch faire Außenpolitik machen zu wollen?

Anders gefragt: Wird er als Präsident weiter den Elefanten im Porzellanladen geben, als der er den Wahlkampf bestritten hat, oder wird er wider Erwarten eine einigermaßen nachvollziehbare, vernünftige (oder wenigstens nicht völlig instinktgetriebene) Politik machen? Man kann nur hoffen, dass er tatsächlich ein Mindestmaß an Realitätsbezug entwickelt; dass er tatsächlich rational denken kann und das als Präsident auch tun wird oder wenigstens auf Leute hört, die es tun; dass seine victory speech nicht nur eine Viertelstunde heißer Luft ist (genug Blaues verspricht er darin ja schon vom Himmel herunter). Man wird sehen.

Es ist nicht völlig ausgeschlossen, dass der 9. November 2016 nicht als Katastrophe in die Geschichte eingehen wird sondern als das Datum, an dem einfach ein neuer US-Präsident gewählt wurde. Ich bin da allerdings eher pessimistisch – nachdem die Republikaner jetzt den Kongress und den Senat dominieren, wird Trump als Präsident im Prinzip freie Hand haben. Er kann also tun, was er angekündigt hat: So ziemlich alles rückabwickeln, was Präsidenet Obama (gegen den erbitterten und oft kleinkarierten Widerstand der Republikaner in Kongress und Senat) auf die Beine zu stellen geschafft hat. Niemand wird ihn hindern können.

Damit sehe ich jede Hoffnung verdampfen, dass etwa das Rassismus- und Gewaltproblem der Polizei angegangen wird oder dass das Waffenrecht auch nur im mindesten eingeschränkt wird (das dürfte, wenn überhaupt, sicher noch weiter liberalisiert werden). Freiwerdende Richterstellen werden Trump und seine Republikaner nach Belieben mit Hardlinern besetzen können, und ich habe wenig Zweifel, dass sie das auch tun werden. Es sieht mir düster aus, und ich bin heilfroh, nicht in den USA zu leben oder arbeiten zu müssen. Wäre ich US-Bürger, würde ich vermutlich jetzt am nächsten kanadischen Konsulat anstehen, um die kanadische Staatsangehörigkeit zu beantragen.

Mit Clinton als Präsidentin wäre mir wesentlich weniger unwohl, dabei bin ich beileibe kein Fan von ihr. Sie steht für die von ihrem Mann seinerzeit eingeführte extrem harte Linie im Strafrecht, besonders im unsinnigen und kontraproduktiven Krieg gegen Drogen, die sie aktiv unterstützt hat. Sie steht für eine Politik, in der erhebliche Mittel aus dem sozialen Wohnungsbau abgezogen und in den Bau von Haftanstalten gesteckt werden. Als Nebenwirkung ergibt sich eine weitreichende Benachteiligung von Schwarzen und sozial Schwachen. Auch hat sie als Außenministerin keine so besonders gute Figur gemacht. Immerhin ist sie eine sehr fleißige, beständige und intelligente Politikerin, die sich in ihrem Metier auskennt. Sie wäre als Präsidentin vermutlich weniger unberechenbar gewesen als man das von Trump erwarten kann.

Aber egal, jetzt ist es eben Trump geworden. Bleibt zu hoffen, dass die USA die nächsten vier Jahre einigermaßen intakt überstehen, ohne Auflösungserscheinungen oder Bürgerkriegstendenzen, und dass Trump es schafft, keine allzugroßen außenpolitischen Katastrophen auszulösen. Im November 2020 wird dann wieder gewählt…

 

P.S.: John Scalzi macht sich in Early Morning Thoughts on the Day After ein paar Gedanken, wie es jetzt in den USA weitergeht. Sehr lesenswerter Text (auf Englisch, natürlich) mit interessanten Kommentaren.

P.P.S.: Hätten wir das geahnt, damals


61 Kommentare on “11/9?”

  1. Aristobulus sagt:

    Gnaddrig, man muss unbedingt jemandem im Original lesen, wenn man auch nur einigermaßen teffend und einigermaßen realiter beurteilen will, was er wann wie und warum gesagt hat. Nicht?
    Jeder Historiker weiß das, jeder Journalist weiß es doppelt.

    Allein beim Thema Trump glaubt man jedoch allein das, was einem verdreherische, verlogene und korrupte, antiseriöse, schwindelnde Heiopeis erzählen wollen, und zwar glaubt man das unbesehen, ungeprüft! Ohne je die Reden Trums in voller Länge zu lesen und sich damit halt mal auseinanderzusetzen! Nein, man tatt sich jetzt über ein Jahr oder zwei nur extrem Gefiltertes und Meinungsgehubertes an, ja glatt Linksextremes!, aber man glaubte, man habe da eine Meinung aufgeschnappt, die real was mit dem Trump und mit der Realität zu tun habe.
    Wie kann das sein?

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  2. gnaddrig sagt:

    Wie ist er denn in Wirklichkeit so, Aristobulus? Hat er sich im Wahlkampf nur gut verstellt, dass man ihn jetzt fälschlicherweise für die armselige Figur hält, für die man ihn hält? Sind seine Ausfälligkeiten nur Fassade, und er ist in Wirklichkeit ein anständiger, braver, gesetzestreuer, empathiebegabter Musterpolitiker?

    Aber selbst wenn – wieso hat er dann so einen Wahlkampf gemacht, wieso hat er dann die niedrigsten Instinkte seiner Hauptzielgruppe derart bedient, dass er mit so einem Ticket gewählt wurde? Würden seine Wähler es hinnehmen, wenn er jetzt lammfromm klassische Republikanerpolitik machen würde?

    Bestenfalls hätte er mit dem Feuer gespielt und dabei versehentlich das Haus in Brand gesteckt und sich damit eigentlich disqualifiziert.

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  3. Yadgar sagt:

    Die Rechtspopulisten Europas jubeln über Trumps Sieg… eine bessere Werbung für ihr reaktionäres Projekt kann es nicht geben: „Seht, es ist doch möglich, ein für alle Mal Schluss zu machen mit dem Ungeist von 1968! Schluss mit Multikulti, mit Loser-Pampering, mit Homo-Vergötzung, mit Klimawandelwahn, mit Gender Mainstreaming! Jetzt werden andere Saiten aufgezogen! Das Weib zurück an den Herd, widernatürlich Unzüchtige in bibeltreue Umerziehungslager, Hartzer in geschlossene „Beschäftigungsresidenzen“ (um den Ausdruck „KZ“ zu vermeiden), Musels und sonstige Kanaken im Minutentakt per Luftbrücke abgeschoben, alle Windkraft- und Solaranlagen abgerissen, die Kapazität der Kohleverstromung verdoppelt (und wenn wir dafür halb Däutschland umpflügen müssen, egal, die Aaabeizlosen müssen von der Straße – gut würde sich auch der vierspurige Ausbau sämtlicher Autobahnen machen, damit der hacht aaabeitende Däutsche Mann – für Weiber gilt fortan Autofahrverbot, sie können es ja sowieso nicht… – endlich wieder den wohlverdienten Geschwindigkeitsrausch genießen kann!)… und die Genderfotzen können sich gleich mit den Hipsterzauseln in den Beschäftigungsresidenzen anmelden, damit sie endlich mal lernen, was Aaabeit ist!“

    Mir graut vor der Bundestagswahl 2017! Alles, wirklich alles, nur bitte nicht Schwarz-Blau!!!

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  4. Aristobulus sagt:

    Aber das ist jetzt wirklich unsinnig, Yadgar. Pardon.

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  5. Aristobulus sagt:

    Gnaddrig, Du hast ja definitiv Trumps Reden nicht gelesen.
    Wenn Du sie gelesen hättest, und zwar mitten in den Zusammenhängen, in denen er sie gehalten hat!, dann wärst Du ja niemals auf dieses ebenso vorschnelle wie immersogewesene Moralurteil gekommen, von dem Du jetzt nicht mehr weggkommst.

    Leider ist das nämlich so mit solchen Moralurteilen: Man hat sie sich nicht sorgfältig genug gebildet, und also muss man weiter darauf bestehen, weil man sich sonst eingestehen müsste, dass man in dieser einen, kleinen Hinsicht leider der Moraldritturteilindustrie aufgesessen ist.

    Nichts für Ungut bitte!

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  6. gnaddrig sagt:

    Natürlich nichts für ungut, Aristobulus! Wo kämen wir hin, wenn wir nicht unterschiedlicher Meinung sein könnten, ohne uns gleich an die Gurgel zu gehen? Eben.

    Zu welchem Urteil würde/sollte/müsste ich Deiner Meinung nach kommen, wenn ich mir alle (oder einen repräsentativen Teil) seiner Reden inklusive Zusammenhang durchlesen würde? Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass die (zugegebenermaßen wenigen) seiner Auftritte, die ich mir angeschaut habe, Ausrutscher waren und mein Bild von Trump zu sehr verfälschen?

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  7. Aristobulus sagt:

    Die Ausrutscher waren wohldosiertes Kalkül, Gnaddrig. Gesteuerte Brüller, verstehst Du? Er wollte auf der Bühne ausrasten, und weil er es kann, ist es ihm gelungen, auf die Weise als Dauerskandal im Gespräch zu bleiben und Präsident zu werden.
    Warum: Weil es so nicht beim Dauerskandal geblieben ist. Denn den machen nur Andere draus. Bei diesen Anderen sitzen außer Bill Maher und vielleicht Jon Stewart aber keine Schlauen, Seriösen, Gewitzten, denen man die Formel abnähme, dass Trump gleich Dauerskandal sei. Die lesen dann nach, die hören ihm dann zu, und die verstehen dann, was er damit aussagen will!, und die wählen ihn dann.
    So war es über ein langes Jahr, ich hab das beobachtet, und so ist es jetzt passiert.

    P.S.
    Noch was. Jemand, der den Trump gut kennt, hat Folgendes beobachtet: Dass alle anderen Kandidaten und auch die sonstigen Politiker immer nur dann klein und doof ausrasten, wenn sie unter sich sind, um jedoch in der Öffentlichkeit die Mustermännchen und Überfräuchen zu spielen. Nur beim Trump verhalte es sich genau anders herum.

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  8. gnaddrig sagt:

    Dann hoffe ich, dass Du recht behältst, habe aber Zweifel.

    Sicher war sein Wahlkampfverhalten (v.a. die vergleichsweise einfache Sprache, mit der er sich vom Rest abhebt) kalkuliert, um als harte aber herzliche „ehrliche Haut“ rüberzukommen, als Gegenpol zum geleckten elitären Politikbetrieb. Damit hat er genau die (vermeintlich oder wirklich) Abgehängten und viele Abstiegsbefürchter erreicht. Und leute mit rassistischer, sexistischer, hispanicfeindlicher Grundeinstellung und überhaupt alle, die die (in den USA teils ins Lächerliche übersteigerte) Political Correctness gern wieder abschaffen würden.

    Die haben ihn ja nicht wegen seiner blütenweißen Hemden und schönen Krawatten gewählt, sondern wegen seines Programms. Weil sie glauben, da haut einer ehrlich auf den Tisch und macht die Welt wieder heil. Die glauben jetzt, ihre Ressentiments wären Regierungsprogramm. Wenn er nicht liefert, drehen da etliche hohl, und viele könnten, wenn sie sogar Trump dermaleinst als Teil des korrupten Politikbetriebs abschreiben zu müssen glauben, in obskure Austeigermilieus mit Vigilantentum und Schlimmerem abdriften.

    Und wenn er in Wirklichkeit ein hochwohlanständiger Mann ist, der vernünftige Normalopolitik macht (ohne vernünftig und Mainstream damit pauschal gleichzusetzen!), bleibt das vergiftete politische Klima in den USA immer noch vergiftet (das hat er nicht angefangen, sondern nur anderthalb Jahre auf die Spitze getrieben, mit einem Haufen von Scharfmachern und Kulturkämpfern im Umfeld). Die zerrüttete Stimmung geht nicht so von selber weg, zumal die Parteien (die Democrats fast genauso schlimm wie die Republicans) ja nicht von heute auf morgen anfangen werden, sachorientiert vernünftig zum Wohle des Landes zusammenzuarbeiten, die werden sich wie gehabt zäh bekämpfen und den jeweiligen Gegner aus Prinzip bei allem was geht blockieren und ausbremsen, wie das in den letzten vielen Jahren dauerhaft praktiziert wurde. Da braucht Trump noch nicht einmal selbst so Politik zu machen wie er Wahlkampf gemacht hat, es wird auch so schon schlimm genug.

    Aber warten wir ab, nächstes Jahr um diese Zeit wissen wir mehr…

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  9. Achim sagt:

    Wenn ein Politiker eine Rede hält und dies oder das sagt, dann gehe ich zunächst mal davon aus, dass er (oder sie, natürlich) das auch meint. Solange ich keine Möglichkeit habe, das mit seinem Handeln abzugleichen, habe ich auch keine andere Möglichkeit. Wenn Trump sich also rassistisch und sexistisch äußert, wenn er droht, das Wahlergebnis nicht anzuerkennen, wenn er auf Mexikos Kosten eine Mauer an der Grenze bauen lassen will, gehe ich davon aus, dass da @realDonaldTrump spricht. Insbesonders, wenn der „Kontext“ eine Versammlung von aufgebrachten Anhängern ist, die fordern, die Gegenkandidatin einzusperren. Dann gibt der Redner dem Affen auch noch Zucker. Und das soll mich nicht abstoßen? Aber vielleicht bin ich ja auch altmodisch. (Und nein, Clinton ist jetzt auch nicht die US-Präsidentin meiner Träume. Das wäre evtl. Sanders gewesen.)

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  10. Aristobulus sagt:

    Das Gift übrigens haben damals die Bush-Feinde ausgestreut, über Jahre und Jahre, und ja, sie WURDEN dadür bezahlt, und es sprießt ganz besonders bei denen fort, die bei allem, was nicht als universitärlinker PCismus rüberkommt, den puren Faschismus und das Ende der Welt wittern.

    – Hmmm, übrigens „rassistisch, sexistisch, hispanicfeindlich“: Das ist einfach nicht wahr. Das lässt sich nicht belegen. Es ist nur eine linksextrem verzerrte, pc-fromme, selbstzensurierende Meinungsindustrie, die sowas beständig behauptet hat… damit manche, nein dehr Viele!, es leider glauben.

    Aber Du glaubst nicht, dass Hillary Clinton die Speerspitze der Islamisierung des Westens sei, nicht?🙂
    Warum glaubst Du das nicht, aber glaubst das Andere?

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  11. Aristobulus sagt:

    … bezog sich auf Gnaddrigs Kommentar, das. Pardon.

    – Achim; Sanders-? Sanders hat beim Thema Israel auf die fürchterlichste Weise herumgelogen. Er hat beim BDS gefischt, und zum Glück hat er versagt und nix gefangen.

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  12. gnaddrig sagt:

    @ Achim: Das mit @realDonaldTrump sehe ich auch so.

    @ Aristobulus: Klar, das Gift wird seit langen Jahren eifrig ausgestreut, und da sind beide Parteien dort gut dabei. Die Republicans meinem Eindruck nach etwas eifriger oder kompromissloser als die Democrats, die aber ihrerseits auch keine Kinder von Traurigkeit sind. Beide blockieren lieber alles, als einem Vertreter der gegnerischen Partei einen noch so mageren Erfolg zu gönnen (hat man an dem Gewürge in den Obama-Jahren sehr schön gesehen). Ohne die jahrelangen Bemühungen dieser Kulturkämpfer wäre jemand mit Trumps Auftreten nie Kandidat und dann Präsident geworden. Aber dadurch, dass andere in langer Kleinarbeit das Klima geschaffen haben, das einen Präsidenten Trump überhaupt ermöglicht hat, macht Trump nicht besser. Und der hat genug vorzuweisen, dass man ihm gar nichts andichten muss.

    Sexismus: Trumps sexistische Haltung ist gut dokumentiert, auch aus der Zeit vor seinem Einstieg in die Politik. Da ist der Fall der Miss Universe Alicia Machado, dann ist da die Affäre mit dem angeblich harmlosen locker room talk, wo er sich mit strafrechtlich relevanten Belästigungen brüstet. Dann haben wir die Geschichte mit der Moderatorin Megyn Kelly. Der Mann äußert sich in der Öffentlichkeit immer wieder ausgesprochen verächtlich und herabwürdigend über alle möglichen Frauen, und das finde ich völlig daneben, zumal er als Präsident ja auch eine Vorbildfunktion hat.

    Rassismus: Wieso sind amerikanische Neonazis ganz früh auf den Trump-Zug aufgesprungen? Weil er gern und ausgiebig gegen Migranten wettert. Weil er sich von Gruppen wie dem Ku-Klux-Klan partout nicht distanzieren will (über den er vorgibt, nichts zu wissen, oder habe ich da eine einschlägige Rede übersehen?).

    Er keilt pauschal gegen mexikanische Einwanderer („Bringen Drogen und Kriminalität, sind Vergewaltiger; es soll aber auch Nette geben“, wo ich zwischen den Zeilen lese, dass er das nicht recht glaubt). Dabei beschäftigt er selbst massenhaft illegale Einwanderer auf seinen Baustellen (ah, „scheinheilig“ habe ich oben im Artikel als Attribut vergessen).

    Die Mauer an der Grenze zu Mexiko und die Abschiebung aller illegalen Einwanderer könnte man vielleicht noch irgendwie als Law-and-Order-Politik rechtfertigen, aber dann dürfte er selbst keine Illegalen beschäftigen. So wirkt es eher so, dass er als Unternehmer billige, rechtlose Arbeitskräfte schätzt und als Politiker mit hemdsärmliger Macherpose punkten will. Was weiß ich.

    Ist er selbst Rassist? Weiß ich nicht. Ausländerfeindliche Tendenzen sind aber zu beobachten. Und selbst wenn die nur Mittel zum Zweck (des Stimmenfangs) sein sollten, sind sie doch Wasser auf die Mühlen aller möglichen zwielichtigen Gesellen, die in letzter Zeit vermehrt aus ihren Hinterzimmern kommen und das Maul aufreißen.

    ** * **

    Wie definierst Du eigentlich „linksextrem verzerrt“? Wenn man ein sexistisches Großmaul so nennt, ist das nicht Auswurf einer linksextrem verzerrten, pc-frommen, selbstzensurierenden Meinungsindustrie, sondern eine legitime Beschreibung belegter Verhaltensweisen und Äußerungen. Wenn er nicht so beschrieben werden will, wie er beschrieben wird (z.B. bei mir oben im Text), soll er sich eben nicht dauernd öffentlich so verhalten.

    Und was stört Dich an PC? Ich kann nichts Schlimmes an dem Bemühen erkennen, niemanden durch normalen Sprachgebrauch und Alltagsverhalten zu beleidigen oder herabzuwürdigen und alle, die man meint, auch anzusprechen. Das treibt stellenweise absurde Blüten, klar. Aber die zugrundeliegende Idee ist sinnvoll und legitim, und bloß weil jemand, der offensichtlich Spaß am Polarisieren hat und mit großem Vergnügen alle möglichen Bevölkerungsgruppen und Einzelpersonen beleidigt und daher die ganze Idee der PC lächerlich findet (und lächerlich macht), ist das kein lächerlicher Firlefanz!

    Ich lebe lieber in einer Welt, wo Frauen nicht einfach so mitgemeint sind (hofft man, weiß man aber nie), sondern ausdrücklich genannt werden, wo das machbar ist; wo man nicht mehr einfach von Fidschis, Negern, Sandnegern usw. spricht, wo man Schwule nicht standardmäßig mit Schimpfwörtern belegt wie in der „guten alten Zeit“ (oder sie gleich weitgehend als Vogelfreie behandelt wie in Russland). Ich wünsche mir auch eine Welt, wo Frauen nicht als Verfügungsmasse triebgesteuerter Machos gelten, wo Frauen v.a. nach ihrer Attraktivität für Heterokerle bewertet werden und nach ihrer Bereitschaft, für jeden Interessenten die Beine breitzumachen.

    Das Maß an Menschenverachtung, dass ich bei Trump höre, finde ich nicht akzeptabel für jemanden, der ein „Präsident für alle Amerikaner“ sein will.

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  13. aurorula a. sagt:

    Hier eine der Reden Donald Trumps, falls jemand nachlesen will, was er eigentlich gesagt hat (gehalten am 15.08.16).
    Dry Bones kommentierte sie seinerzeit mit: When I was a kid in America, my father would read Presidential speeches which were printed in full in the New York Times.
    These days almost every media outlet trashed Trump’s speech without actually covering it. So, if you’re interested, here’s what the candidate said:

    Dem schließe ich mich an, also, wenn es jemand lesen möchte, hier ist was Trump im Sommer eigentlich gesagt hat:

    In the 20th Century, the United States defeated Fascism, Nazism, and Communism. Now, a different threat challenges our world: Radical Islamic Terrorism. This summer, there has been an ISIS attack launched outside the war zones of the Middle East every 84 hours. Here, in America, we have seen one brutal attack after another. 13 were murdered, and 38 wounded, in the assault on Ft. Hood. The Boston Marathon Bombing wounded and maimed 264 people, 5 and ultimately left five dead – including 2 police officers. In Chattanooga, Tennessee, five unarmed marines were shot and killed at a military recruiting center. Last December, 14 innocent Americans were gunned down at an office party in San Bernardino, another 22 were injured. In June, 49 Americans were executed at the Pulse Nightclub in Orlando, and another 53 were injured. It was the worst mass shooting in our history, and the worst attack on the LGTBQ community in our history. In Europe, we have seen the same carnage and bloodshed inflicted upon our closest allies. In January of 2015, a French satirical newspaper, Charlie Hebdo, was attacked for publishing cartoons of the prophet Mohammed. Twelve were killed, including two police officers, and 11 were wounded. Two days later, four were murdered in a Jewish Deli. In November of 2015, terrorists went on a shooting rampage in Paris that slaughtered 130 people, and wounded another 368. France is suffering gravely, and the tourism industry is being massively affected in a most negative way. In March of this year, terrorists detonated a bomb in the Brussels airport, killing 32 and injuring 340. This July, in the South of France, an Islamic terrorist turned his truck into an instrument of mass murder, plowing down and killing 85 men, women and children – and wounding another 308. Among the dead were 2 Americans – a Texas father, and his 11-year-old son. A few weeks ago, in Germany, a refugee armed with an ax wounded five people in a gruesome train attack.

    Only days ago, an ISIS killer invaded a Christian church in Normandy France, forced an 85-year-old priest to his knees, and slit his throat before his congregation. Overseas, ISIS has carried out one unthinkable atrocity after another. Children slaughtered, girls sold into slavery, men and women burned alive. Crucifixions, beheadings and drownings. Ethnic minorities targeted for mass execution. Holy sites desecrated. Christians driven from their homes and hunted for extermination. ISIS rounding-up what it calls the “nation of the cross” in a campaign of genocide. We cannot let this evil continue.

    Nor can we let the hateful ideology of Radical Islam – its oppression of women, gays, children, and nonbelievers – be allowed to reside or spread within our own countries. We will defeat Radical Islamic Terrorism, just as we have defeated every threat we have faced in every age before. But we will not defeat it with closed eyes, or silenced voices. Anyone who cannot name our enemy, is not fit to lead this country. Anyone who cannot condemn the hatred, oppression and violence of Radical Islam lacks the moral clarity to serve as our President.

    The rise of ISIS is the direct result of policy decisions made by President Obama and Secretary Clinton Let’s look back at the Middle East at the very beginning of 2009, before the Obama-Clinton Administration took over. Libya was stable. Syria was under control. Egypt was ruled by a secular President and an ally of the United States. Iraq was experiencing a reduction in violence. The group that would become what we now call ISIS was close to being extinguished. Iran was being choked off by economic sanctions.

    Fast-forward to today. What have the decisions of Obama-Clinton produced? Libya is in ruins, our ambassador and three other brave Americans are dead, and ISIS has gained a new base of operations. Syria is in the midst of a disastrous civil war. ISIS controls large portions of territory. A refugee crisis now threatens Europe and the United States. In Egypt, terrorists have gained a foothold in the Sinai desert, near the Suez Canal, one of the most essential waterways in the world. Iraq is in chaos, and ISIS is on the loose.

    ISIS has spread across the Middle East, and into the West. In 2014, ISIS was operating in some 7 nations. Today they are fully operational in 18 countries with aspiring branches in 6 more, for a total of 24 – and many believe it is even more than that. The situation is likely worse than the public knows: a new Congressional report reveals that the Administration has downplayed the growth of ISIS, with 40% of surveyed analysts saying they had experienced efforts to manipulate their findings. At the same time, ISIS is trying to infiltrate refugee flows into Europe and the United States. Iran, the world’s largest state sponsor of terrorism, is now flush with $150 billion in cash released by the United States – plus another $400 million in ransom. Worst of all, the Nuclear deal puts Iran, the number one state sponsor of Radical Islamic Terrorism, on a path to nuclear weapons. In short, the Obama-Clinton foreign policy has unleashed ISIS, destabilized the Middle East, and put the nation of Iran – which chants ‘Death to America’ – in a dominant position of regional power and, in fact, aspiring to be a dominant world power. It all began in 2009 with what has become known as President Obama’s global ‘Apology Tour.’
    (zum weiterlesen: http://time.com/4453110/donald-trump-national-security-immigration-terrorism-speech/ )

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  14. aurorula a. sagt:

    … und der oben abgeschnittene Rest der Rede, woanders her:

    In a series of speeches, President Obama described America as “arrogant,” “dismissive” “derisive” and a “colonial power.” He informed other countries that he would be speaking up about America’s “past errors.” He pledged that we would no longer be a “senior partner,” that “sought to dictate our terms.” He lectured CIA officers of the need to acknowledge their mistakes, and described Guantanamo Bay as a “rallying cry for our enemies.”

    Perhaps no speech was more misguided than President Obama’s speech to the Muslim World delivered in Cairo, Egypt, in 2009.

    In winning the Cold War, President Ronald Reagan repeatedly touted the superiority of freedom over communism, and called the USSR the Evil Empire.

    Yet, when President Obama delivered his address in Cairo, no such moral courage could be found. Instead of condemning the oppression of women and gays in many Muslim nations, and the systematic violations of human rights, or the financing of global terrorism, President Obama tried to draw an equivalency between our human rights record and theirs.

    His naïve words were followed by even more naïve actions.

    The failure to establish a new Status of Forces Agreement in Iraq, and the election-driven timetable for withdrawal, surrendered our gains in that country and led directly to the rise of ISIS.

    The failures in Iraq were compounded by Hillary Clinton’s disaster in Libya. President Obama has since said he regards Libya as his worst mistake. According to then-Secretary of Defense Robert Gates, the invasion of Libya was nearly a split decision, but Hillary Clinton’s forceful advocacy for the intervention was the deciding factor.

    With one episode of bad judgment after another, Hillary Clinton’s policies launched ISIS onto the world.

    Yet, as she threw the Middle East into violent turmoil, things turned out well for her. The Clintons made almost $60 million in gross income while she was Secretary of State.

    Incident after incident proves again and again: Hillary Clinton lacks the judgement, the temperament and the moral character to lead this nation. Importantly, she also lacks the mental and physical stamina to take on ISIS, and all the many adversaries we face – not only in terrorism, but in trade and every other challenge we must confront to turn this country around.

    It is time for a new approach

    Our current strategy of nation-building and regime change is a proven failure. We have created the vacuums that allow terrorists to grow and thrive.

    I was an opponent of the Iraq war from the beginning – a major difference between me and my opponent.

    Though I was a private citizen, whose personal opinions on such matters was not sought, I nonetheless publicly expressed my private doubts about the invasion. Three months before the invasion I said, in an interview with Neil Cavuto, to whom I offer my best wishes for a speedy recovery, that “perhaps [we] shouldn’t be doing it yet,” and that “the economy is a much bigger problem.”

    In August of 2004, very early in the conflict, I made a detailed statement to Esquire magazine. Here is the quote in full:

    “Look at the war in Iraq and the mess that we’re in. I would never have handled it that way. Does anybody really believe that Iraq is

    going to be a wonderful democracy where people are going to run down to the voting box and gently put in their ballot and the winner is happily going to step up to lead the country? C’mon. Two minutes after we leave, there’s going to be a revolution, and the meanest, toughest, smartest, most vicious guy will take over. And he’ll have weapons of mass destruction, which Saddam didn’t have.

    “What was the purpose of this whole thing? Hundreds and hundreds of young people killed. And what about the people coming back with no arms and legs? Not to mention the other side. All those Iraqi kids who’ve been blown to pieces. And it turns out that all of the reasons for the war were blatantly wrong. All this for nothing.”

    So I have been clear for a long time that we should not have gone in. But I have been just as clear in saying what a catastrophic mistake Hillary Clinton and President Obama made with the reckless way in which they pulled out.

    After we had made those hard-fought sacrifices and gains, we should never have made such a sudden withdrawal – on a timetable advertised to our enemies. Al Qaeda in Iraq had been decimated, and Obama and Clinton gave it new life and allowed it to spread across the world.

    By that same token, President Obama and Hillary Clinton should never have attempted to build a Democracy in Libya, to push for immediate regime change in Syria, or to support the overthrow of Mubarak in Egypt.

    One more point on this: I have long said that we should have kept the oil in Iraq – another area where my judgement has been proven correct. According to CNN, ISIS made as much $500 million in oil sales in 2014 alone, fueling and funding its reign of terror. If we had controlled the oil, we could have prevented the rise of ISIS in Iraq – both by cutting off a major source of funding, and through the presence of U.S. forces necessary to safeguard the oil and other vital infrastructure. I was saying this constantly and to whoever would listen: keep the oil, keep the oil, keep the oil, I said – don’t let someone else get it.

    If they had listened to me then, we would have had the economic benefits of the oil, which I wanted to use to help take care of the wounded soldiers and families of those who died – and thousands of lives would have been saved.

    This proposal, by its very nature, would have left soldiers in place to guard our assets. In the old days, when we won a war, to the victor belonged the spoils. Instead, all we got from Iraq – and our adventures in the Middle East – was death, destruction and tremendous financial loss.

    But it is time to put the mistakes of the past behind us, and chart a new course.

    If I become President, the era of nation-building will be ended. Our new approach, which must be shared by both parties in America, by our allies overseas, and by our friends in the Middle East, must be to halt the spread of Radical Islam.

    All actions should be oriented around this goal, and any country which shares this goal will be our ally. We cannot always choose our friends, but we can never fail to recognize our enemies.

    As President, I will call for an international conference focused on this goal. We will work side-by-side with our friends in the Middle East, including our greatest ally, Israel. We will partner with King Abdullah of Jordan, and President Sisi of Egypt, and all others who recognize this ideology of death that must be extinguished.

    We will also work closely with NATO on this new mission. I had previously said that NATO was obsolete because it failed to deal adequately with terrorism; since my comments they have changed their policy and now have a new division focused on terror threats.

    I also believe that we could find common ground with Russia in the fight against ISIS. They too have much at stake in the outcome in Syria, and have had their own battles with Islamic terrorism.

    My Administration will aggressively pursue joint and coalition military operations to crush and destroy ISIS, international cooperation to cut- off their funding, expanded intelligence sharing, and cyberwarfare to disrupt and disable their propaganda and recruiting. We cannot allow the internet to be used as a recruiting tool, and for other purposes, by our enemy – we must shut down their access to this form of communication, and we must do so immediately.

    Unlike Hillary Clinton, who has risked so many lives with her careless handling of sensitive information, my Administration will not telegraph exact military plans to the enemy. I have often said that General MacArthur and General Patton would be in a state of shock if they were alive today to see the way President Obama and Hillary Clinton try to recklessly announce their every move before it happens – like they did in Iraq – so that the enemy can prepare and adapt.

    The fight will not be limited to ISIS. We will decimate Al Qaeda, and we will seek to starve funding for Iran-backed Hamas and Hezbollah. We can use existing UN Security Council resolutions to apply new sanctions.

    Military, cyber and financial warfare will all be essential in dismantling Islamic terrorism.

    But we must use ideological warfare as well.

    Just as we won the Cold War, in part, by exposing the evils of communism and the virtues of free markets, so too must we take on the ideology of Radical Islam.

    While my opponent accepted millions of dollars in Foundation donations from countries where being gay is an offense punishable by prison or death, my Administration will speak out against the oppression of women, gays and people of different faith.

    Our Administration will be a friend to all moderate Muslim reformers in the Middle East, and will amplify their voices.

    This includes speaking out against the horrible practice of honor killings, where women are murdered by their relatives for dressing, marrying or acting in a way that violates fundamentalist teachings.

    Over 1,000 Pakistani girls are estimated to be the victims of honor killings by their relatives each year. Recently, a prominent Pakistani social media star was strangled to death by her brother on the charge of dishonoring the family. In his confession, the brother took pride in the murder and said: “Girls are born to stay home and follow traditions.”

    Shockingly, this is a practice that has reached our own shores.

    One such case involves an Iraqi immigrant who was sentenced to 34 years in jail for running over his own daughter claiming she had become “too Westernized.”

    To defeat Islamic terrorism, we must also speak out forcefully against a hateful ideology that provides the breeding ground for violence and terrorism to grow.

    A new immigration policy is needed as well

    The common thread linking the major Islamic terrorist attacks that have recently occurred on our soil – 9/11, the Ft. Hood shooting, the Boston Bombing, the San Bernardino attack, the Orlando attack – is that they have involved immigrants or the children of immigrants.

    Clearly, new screening procedures are needed.

    A review by the U.S. Senate Immigration Subcommittee has identified

    380 foreign-born individuals charged with terrorism or terrorism-

    related offenses between 9/11 and 2014, and many more since then.

    We also know that ISIS recruits refugees after their entrance into the country – as we have seen with the Somali refugee population in Minnesota.

    Beyond terrorism, as we have seen in France, foreign populations have brought their anti-Semitic attitudes with them.

    In Cologne, Germany, on New Year’s Eve, we have seen the reports of sexual violence and assault.

    Pew polling shows that in many of the countries from which we draw large numbers of immigrants, extreme views about religion – such as the death penalty for those who leave the faith – are commonplace.

    A Trump Administration will establish a clear principle that will govern all decisions pertaining to immigration: we should only admit into this country those who share our values and respect our people.

    In the Cold War, we had an ideological screening test. The time is overdue to develop a new screening test for the threats we face today.

    In addition to screening out all members or sympathizers of terrorist groups, we must also screen out any who have hostile attitudes towards our country or its principles – or who believe that Sharia law should supplant American law.

    Those who do not believe in our Constitution, or who support bigotry and hatred, will not be admitted for immigration into the country.

    Only those who we expect to flourish in our country – and to embrace a tolerant American society – should be issued immigrant visas.

    To put these new procedures in place, we will have to temporarily suspend immigration from some of the most dangerous and volatile regions of the world that have a history of exporting terrorism.

    As soon as I take office, I will ask the State Department and the Department of Homeland Security to identify a list of regions where adequate screening cannot take place. We will stop processing visas from those areas until such time as it is deemed safe to resume based on new circumstances or new procedures.

    The size of current immigration flows are simply too large to perform adequate screening.

    We admit about 100,000 permanent immigrants from the Middle East every year. Beyond that, we admit hundreds of thousands of temporary workers and visitors from the same regions. If we don’t control the numbers, we can’t perform adequate screening.

    By contrast, my opponent wants to increase the flow of Syrian refugees by 550% percent.

    The United States Senate Subcommittee on Immigration estimates that Hillary Clinton’s plan would mean roughly 620,000 refugees from all current refugee-sending nations in her first term, assuming no cuts to other refugee programs. This would be additional to all other non- refugee immigration.

    The Subcommittee estimates her plan would impose a lifetime cost of roughly $400 billion when you include the costs of healthcare, welfare, housing, schooling, and all other entitlement benefits that are excluded from the State Department’s placement figures.

    In short, Hillary Clinton wants to be America’s Angela Merkel, and you know what a disaster this massive immigration has been to Germany and the people of Germany – crime has risen to levels that no one thought would they would ever see. We have enough problems in our country, we don’t need another one.

    Finally, we will need to restore common sense to our security procedures

    Another common feature of the past attacks that have occurred on our soil is that warning signs were ignored.

    The 9/11 hijackers had fraud all over their visa applications.

    The Russians warned us about the Boston Bombers, here on political asylum, and the attackers were even twice interviewed by the FBI.

    The female San Bernardino shooter, here on a fiancé visa from Saudi Arabia, wrote of her support for Jihad online. A neighbor saw suspicious behavior but didn’t warn authorities, because said they didn’t want to be accused of racially profiling – now many are dead and gravely wounded.

    The shooter in Orlando reportedly celebrated in his classroom after 9/11. He too was interviewed by the FBI. His father, a native of Afghanistan, supported the oppressive Taliban regime, and expressed anti-American views – and by the way, was just seen sitting behind Hillary Clinton with a big smile on his face all the way through her speech. He obviously liked what she had to say.

    The Ft. Hood Shooter delivered a presentation to a room full of mental health experts before the attacks in which he threw out one red flag after another. He even proclaimed that “we love death more than you love life!”

    These warnings signs were ignored because political correctness has replaced common sense in our society

    That is why one of my first acts as President will be to establish a Commission on Radical Islam – which will include reformist voices in the Muslim community who will hopefully work with us. We want to build bridges and erase divisions.

    The goal of the commission will be to identify and explain to the American public the core convictions and beliefs of Radical Islam, to identify the warning signs of radicalization, and to expose the networks in our society that support radicalization.

    This commission will be used to develop new protocols for local police officers, federal investigators, and immigration screeners.

    We will also keep open Guantanamo Bay, and place a renewed emphasis on human intelligence. Drone strikes will remain part of our strategy, but we will also seek to capture high-value targets to gain needed information to dismantle their organizations. Foreign combatants will be tried in military commissions.

    Finally, we will pursue aggressive criminal or immigration charges against anyone who lends material support to terrorism. Similar to the effort to take down the mafia, this will be the understood mission of every federal investigator and prosecutor in the country.

    To accomplish a goal, you must state a mission: the support networks for Radical Islam in this country will be stripped out and removed one by one.

    Immigration officers will also have their powers restored: those who are guests in our country that are preaching hate will be asked to return home.

    To Make America Safe Again, We Must Work Together Again

    Our victory in the Cold War relied on a bipartisan and international consensus. That is what we must have to defeat Radical Islamic terrorism.

    But just like we couldn’t defeat communism without acknowledging that communism exists – or explaining its evils – we can’t defeat Radical Islamic Terrorism unless we do the same.

    This also means we have to promote the exceptional virtues of our own way of life – and expecting that newcomers to our society do the same.

    Pride in our institutions, our history and our values should be taught by parents and teachers, and impressed upon all who join our society.

    Assimilation is not an act of hostility, but an expression of compassion. Our system of government, and our American culture, is the best in the world and will produce the best outcomes for all who adopt it.

    This approach will not only make us safer, but bring us closer together as a country.

    Renewing this spirit of Americanism will help heal the divisions in our country. It will do so by emphasizing what we have in common – not what pulls us apart.

    This is my pledge to the American people: as your President I will be your greatest champion. I will fight to ensure that every American is treated equally, protected equally, and honored equally. We will reject bigotry and oppression in all its forms, and seek a new future built on our common culture and values as one American people.

    Only this way, will we make America Great Again and Safe Again – For Everyone.

    Thank you.

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  15. Aristobulus sagt:

    Gnaddrig, Dein Urteilsatz „das Maß an Menschenverachtung“ gibt mir zu denken.
    Du weißt, dass just eben dieses sehr PC ist, nicht?, wenn man jemandem auf sehr moralische Weise solche Dinge wie Menschenverachtung, Sexismus und Rassismus vorwirft, oder etwas Namens hate speech. So gilt der, der da zum Menschenverächter, Sexisten und Rassisten gemacht wird, sofort als Unperson. Jemand, der ihn verteidigt, gehört sofort mit dazu. Feine Taktik, die die Linkssprachverbesserer da von McCarthy höchstpersönlich gelernt haben. Dabei war der nichtmal ein Halbstalinist.

    Und merkwürdig, dass derlei Aburteilungen immer nur auf jene gefeuert werden, die z.B. deutlich sagen, dass der Koran deutlich Terror-affin ist, oder die sagen, dass Leute aus bestimmten Gegenden nun mal viel häufiger Gewaltverbrechen verüben als andere Leute aus anderen Gegenden. Da interessiert sich der PCmensch auf einmal nicht mehr dafür, ob er noch mehr Sprachregelungen und noch mehr merkwürdige Gendergleichstellungen erfinden sollte, sondern er wird lieber ein Menschenjäger und erklärt jemanden auf totalitäre Weise zur Unperson.

    – Nimm’s mir nicht übel. Gutt Nacht🙂

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  16. Aristobulus sagt:

    P.S.
    Diese enge, äußerst enge Verbindung zwischen dieser Art Beschuldigungen und dem ausschließlichen Ziel dieser Beschuldigungen, eine Unperson zu sein, war mir nicht immer klar.
    Sie ist mir klar geworden, als Scharon israelischer Ministerpräsident war. Da hab ich mal in einem linken Forum gepostet und wollte ein kleines Foto von Scharon als Avatar benutzen. Ah, Pustekuchen!, erst wurde mir das Bild gelöscht, dann wurde ich selber gesperrt. Weißt Du, was sie mir dort sagten: Scharon sei ein Menschenverächter, Rassist und Kriegstreiber, und ich, der es wage, für Scharon zu sein, sei auch einer.
    Das war sie, die zuschlagende PC-Seligkeit, die immer auf dem irreal moralisch allerhöchsten Ross sitzt und immer Recht hat.

    Kurz darauf ließ Scharon faktisch den Gasastreifen räumen, tausende Israelis wurden gezwungen, ihre Häuser aufzugeben. Er tat das, damit de andere Seite Frieden gebe. So ein Kriegstreiber aber auch. Was geschah dann sofort: Terroristen übernahmen in Gaza die Macht und schossen seitdem tausende Raketen auf israelische Ortschaften, doch zunächst zerstörten sie die Gewächshäuser, die die Israelis den Bewohnern von Gasa überlassen hatten. (Weil das ja rassistische, menschenverachtende und wohl sexistische Gewächshäuser gewesen sind.)

    Haargenau auf die selbe permanente, irreale Weise wird seitdem Netanyahu zur rassistischen Unperson erklärt, obwohl er faktisch den Fantastinensern jede nur mögliche Chance geboten hat. Im Zusammenhang mit Netanyahu ist so zum Kotzen häufig die Rede vom Menschenverächter und Rassisten, dass ich mich wirklich sehr über das maßlos kurze Gedächtnis all dieser PC-Sprachstalinisten wundere, die gar nicht mehr wissen, dass sie bloß Echolalie betreiben.

    – Auch Donald Trump wird beständig mit diesen wenigen, penetranten Unperson-Substantiven bezeichnet. Was ist da los gewesen? Huch! Wer da nicht merkt, wie diese Lügenmaschine läuft und wer sie am Laufen hält, der hat sich von ihr einlullen lassen. Warum: Weil er dann auf der Seite der Guten steht.
    Aber diese Sache mit dem Gutsein, jaja gut, guter, am Gutesten oder weniger guuut, dafür aber realistischer und wohl ehrlicher, ach je, die ist gar nicht so einfach😉

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  17. Achim sagt:

    Bevor ich mich länger einmische (mein Schreibtisch lässt das frühestens heute abend wieder zu, vielleicht auch das nicht😦 ), hier ein Link, den Twitter eben angespült hat:
    http://www.vox.com/2016/11/10/13584390/donald-trump-first-100-days

    Ich würde sagen: Eine interessante Mischung aus (IMHO) wichtigen und unbedeutenden Themen, gepaart mit Maßnahmen, die teils funktionieren werden und teils nicht. Weil die Problemanalysen, die dahinter stehen, teils korrekt sind und teils stark vereinfacht. Wirklich beurteilen kann ich vieles nicht, weil z.B. die sehr knappe Beschreibung seiner Gesundheitsreform bei mir mehr Fragen aufwirft als beantwortet.

    So, und jetzt wird wieder gearbeitet…

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  18. gnaddrig sagt:

    Hast recht, Aristobulus, es ist nicht so einfach. Oft genug muss man die eine Kröte schlucken, um das andere Gute zu kriegen. Oder umgekehrt. Nur strahlend, schön und gut gibt es fast nie, schon gar nicht in der Politik, man hat immer eine unappetitliche Kehrseite irgendwo dabei.

    Aber jetzt zur unterstellten Moralkeule: Wenn ich bei jemandem, z.B. Trump, Äußerungen beobachte, die mir menschenverachtend vorkommen, ziehe ich daraus meine Schlüsse. Dafür brauche ich keine Moralurteilindustrie. Meine Schlüsse muss niemand teilen, man kann das anders sehen, aber ich sehe nicht, wie man den Sexismus wegdiskutieren will. (Nicht dass er damit allein steht, er ist nur unverblümter als viele und ist jetzt in exponierter Position, da fällt es mehr auf.) Spätestens da, wo er sich mit Grabschereien und anderen wohl justiziablen) Belästigungen brüstet, die er sich erlauben könne weil er berühmt sei, hört es doch auf. Da haben wir neben dem unverhohlenen Sexismus gleich noch ein bisschen Machtmissbrauch.

    Ich habe kein Interesse, ihn zur Unperson zu machen, aber bloß weil es Leute gibt, die mit überzogenen Vorstellungen von political correctness jede Diskussion unmöglich machen und dabei Sexismus, Rassismus, Homophobie usw. als allesvernichtende Superkeulen benutzen, ist die Feststellung, dass Trump sexistische Dinge sagt und tut, nicht von vornherein falsch oder pc-vernebelter Unsinn.

    Und trotz meiner Meinung über ihn und sein Verhalten (zuallermindest das im Wahlkampf und das eine oder andere, das aus seiner Vorgeschichte bekannt ist) bedeutet ja nicht, dass ich automatisch meine, er sei insgesamt vollumfänglich allumfassend unmöglich und unfähig. Kann ja sein, dass er auch als die Person, als die ich ihn oben im Text beschrieben habe, mindestens in manchen Gebieten sinnvolle Politik machen wird. Aber selbst wenn er, z.B., eine vernünftige Haltung bezüglich Israel hat und die auch als Präsident in Politik umsetzt, kann er immer noch katastrophale Dinge mit den USA anstellen und ein sexistischer, egomanischer, dünnhäutiger Gewohnheitslügner und Pöbler sein.

    Mir scheint, Du wehrst Dich aus Ablehnung einer wie immer definierten PC
    gegen den Ausdruck „sexistisch“, willst die entsprechenden Verhaltensweisen Truumps nicht abstoßend finden und unterstellst lieber eine linksextrem verblendete, PC-trunkene, manipulative Journaille, die alle abweichenden Meinungen und alle nicht einer absurden, willkürlich festgelegten Sprachregelung folgenden Äußerungen erbarmungslos wegbeißt. Damit fällst Du dann wohl auf der anderen Seite vom Pferd – den einen ist praktisch alles sexistische Kackscheiße, den anderen praktisch nichts, weil die Diagnose „Sexismus“ nur pc-trunkene Gedankenpolizeikeule sein kann.

    So oder so, es wird sich zeigen, wie der Mann tickt. Vielleicht wird er vernünftige Politik machen, vielleicht wird er ein fähiges und zu vernünftigem Handeln fähiges und bereites Kabinett aufstellen, vielleicht wird er wenigstens die extremeren Scharfmacher seiner Partei im Zaum halten, damit die das Land nicht komplett in ihrem Sinn umbauen (und vor den Begehrlichkeiten, die da lauern, graut mir). Vielleicht spart er sich als Präsident die Ausfälligkeiten, die im Wahlkampf sein Markenzeichen waren. Vielleicht versucht er wirklich, das Land zu einen und für alle da zu sein. Vielleicht, vielleicht, vielleicht.

    Warten wir es ab, nächstes Jahr um die Zeit wissen wir mehr, und ich hoffe, Du hast dann recht gehabt!

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  19. aurorula a. sagt:

    wehrst Dich aus Ablehnung einer wie immer definierten PC gegen den Ausdruck „sexistisch“,

    Einen Schritt zurück; einigen wir uns doch erstmal auf eine Definition von sexistisch, und was jetzt PC war; das machts mir leichter beim lesen.🙂

    Sexismus ist (so habe ich das bislang verstanden), eine Benachteiligung aufgrund des Geschlechts. Wenn ich also sage: die Demokratische Partei hat zwei Parteidelegierte zur Nominierung der Präsidentschaftskandidatin ausgeladen – demokratisch von den Ortsverbänden gewählte Delegierte – nur weil sie Männer waren: das ist sexistisch (und autokratisch); dann fällt das unter diese Definition.
    Die hat mit PC nichts zu tun.

    Wenn ich richtig gelesen habe, war die Formulierung „das Maß an Menschenverachtung“ das störende, weil zu PC ausgedrückt?

    Merci fürs nochmalsagen😀

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  20. aurorula a. sagt:

    Wenn ich bei jemandem, z.B. Trump, Äußerungen beobachte, die mir menschenverachtend vorkommen, ziehe ich daraus meine Schlüsse. Dafür brauche ich keine Moralurteilindustrie.

    Einverstanden. Dazu braucht es aber Beispiele solcher Äußerungen – und die kommen über irgendwelche wires and lights in a box von Trump hierher.
    Aber ganz do it yourself: gleich die Bleiwand-Rede oben passt doch prima als Beispiel was Trump so sagt: zwei, drei beobachtete Äußerungen aus der, die „menschenverachtend vorkommen?

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  21. Achim sagt:

    @ aristobulus: Zu Sanders und antiisraelischem Gepolter: Dass er Sympathien für solch undifferenzierte Bewegungen hat, hatte ich nicht mitbekommen. Ich bezog mich eher auf seine sozialpolitischen Ansichten, die mir gefallen haben.

    @ aurorula: Die Rede ist im Großen und Ganzen in Ordnung, mich stören daran die Legende von der Kriminalitätswelle, die angeblich über uns hereingebrochen sei, und seine Weigerung, Flüchtlinge aufzunehmen. Ähnliches kann auch über die „Sofortprogramm-Rede“ sage, die ich früher verlinkt habe. Nach der Lektüre bin ich inhaltlich sehr hin- und hergerissen, aber außerdem:

    Ich habe bei Trump sehr von seinen Anhängern auf ihn geschlossen, und er hat den Affen Zucker gegeben. Was ich im Fernsehen an Ausschnitten von seinen Veranstaltungen gesehen habe, war schon teilweise eklig. Genauso eklig wie die „Locker Room“-Sache. Wer meint, in der Umkleide beim Sport sei male chauvinist talk entschuldbar, hat sie nicht mehr alle. Der denkt das nämlich wirklich.

    Und vor der Wahl war er sich ja quasi sicher, dass er um den Wahlsieg betrogen würde (http://www.faz.net/aktuell/politik/wahl-in-amerika/donald-trump-wittert-manipulation-der-us-wahl-2016-14484818.html). Ein ungeheuerlicher Vorwurf, wie ich finde.

    Und seine Anhänger? Nun:

    Es war ein widerlicher Wahlkampf (obwohl in US-Wahlkämpfen schon lange mit sehr viel mehr Schmutz geworfen wird als bei uns, hat dieser hier neue Maßstäbe gesetzt).

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  22. Achim sagt:

    Ooops. Ich habe nicht damit gerechnet, dass aus Links zu Tweets gleich so große Tapeten werden. War nicht so gemeint. Links zu Zeitungsartikeln werden ja auch nicht aufgeblasen…

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  23. Achim sagt:

    Oh und was ich eine Katastrophe finde, ist seine umweltpolitische Haltung. Wer den Klimawandel leugnet und als Punkt 5 für Tag 1 der Amtszeit angekündigt hat, die Restriktionen auf Förderung und Transport fossiler Brennstoffe aufzuheben, hat nichts verstanden.

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  24. gnaddrig sagt:

    @ aurorula a.: Das mit der Definition ist sinnvoll. Sexismus ist Benachteiligung aufgrund des Geschlechts.

    Sexismus (und damit nicht identische, aber überlappende Misogynie), Rassismus, Homophobie (die hier eher nicht im Raum steht) sind für mich menschenverachtende Haltungen. Mit das Maß an Menschenverachtung hatte ich v.a. auf den frauenverachtenden Zug abgezielt. Seine Äußerungen über Mexikaner gehören da aber auch hin.

    Wenn man solche Sachen benennt (sexistische oder mexikanerfeindliche Äußerungen), kommen oft gleich welche und beklagen eine angebliche (gern linksextreme) PC-selige Meinungsdiktatur.

    Was die Rede angeht schließe ich mich Achim an. Aus einer maßvollen Rede ohne Pöbeleien (oder meinetwegen auch einer Reihe ähnlicher Reden) zu schließen, da sei ja nichts, geht nicht. Die zeigt erstmal nur, dass er zwei Seiten Text schafft, ohne ausfällig zu werden. Oder dass er einen guten Redenschreiber hat.

    Dass er für verschiedene Zuhörergruppen unterschiedlich auftritt wundert mich nicht, das gehört für Geschäftsleute wie für Politiker zum kleinen Einmaleins. Bleibt immer noch die Frage, warum er sich im Wahlkampf einen so ungehobelten Stil zugelegt hat, der eben alle möglichen Haudraufs bestätigt und anspornt.

    Und seine Locker-Room-Plauderei offenbart eine sehr verächtliche Haltung gegenüber Frauen, die sich nicht mit abfälligen Äußerungen zufriedengibt sondern sich offenbar auch in Handgreiflichkeiten ausdrückt. Ich glaube kaum, dass das nur spätpubertäre Fantasien eines pausbäckigen blonden Chorknaben waren oder der berühmte eine Ausrutscher, auf dem jetzt alle unnötig rumreiten.

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  25. aurorula a. sagt:

    @Achim: Falls die TAZ über das schreibt, das hier passiert ist:
    http://www.thegatewaypundit.com/2016/10/postal-worker-brags-online-destroying-trump-ballots/
    dann wittere ich den Wahlbetrug auch.
    Dann gab es, finde ich gerade auf der gleichen Seite, in Texas einen recht … einseitigen … Computerfehler:
    http://www.thegatewaypundit.com/2016/10/346268/

    Und was Clintons Anhänger angeht:

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  26. Aristobulus sagt:

    Sagt mal, Leute, warum besteht Ihr darauf (mit Ausnahmen, aber die Meisten bestehen hier darauf), dass Trump ein Ausnahmewesen sein soll, ein Vorbild bis ins Kleinste, das nie ein falsches Wort am falschen Platz sagen darf?

    Und meinegüte, was ist schlimm an der Bemerkung wegen des Umkleideraums? Andere Politiker, freilich in der EU, blasen z.B. Primitivitäten über die Sonderkennzeichnung israelischer Produkte vor sich her, nicht als Ausrutscher, sondern als Programm, und kaum einer nimmt Notiz davon. Aber wehe, wenn Trump im Umkleideraum was Unmoralisches sagt, oder wenn er gar ein paar Beleidiger zurückgeleidigt wie jeder normale Mensch, dann gibt es gleich was mit der ganz groben Moralkeule ausgerechnet aus deutschem Lande😉 , das die Heiligkeit der Präsidenten erfunden hat.

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  27. gnaddrig sagt:

    Nö, blitzesauberer Ausnahmemensch mit extraweißer Weste soll er gar nicht sein. Das war sicher auch keiner der vorigen Präsidenten. Aber was schlimm ist an der Bemerkung im Umkleideraum? Soll das eine Scherzfrage sein?

    Dass viele Politiker idiotische Dinge sagen und tun, und dass gerade in Bezug auf Israel verdrehte und irrationale Meinungen und Marschrichtungen gang und gäbe sind, stimmt. Das gehört auch angeprangert (wie Lizas und andere das immer wieder tun). Aber macht das einen Mann weniger abstoßend, der damit prahlt, wie er Frauen wie Freiwild behandelt und sich nimmt, was er will, weil er es als berühmter reicher weißer Mann kann? Nein, Aristobulus, ganz bestimmt nicht.

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  28. aurorula a. sagt:

    Was Clinton und ihre Anhänger angeht:

    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/219429
    http://www.timesofisrael.com/graffiti-calling-gop-nazis-found-near-senators-home/
    http://www.thegatewaypundit.com/2016/10/caught-video-hillary-supporters-smash-trump-car/
    http://www.powerlineblog.com/archives/2016/10/clinton-foundation-employed-senior-muslim-brotherhood-official.php
    http://www.usatoday.com/story/tech/news/2016/10/21/facebook-employees-tried-remove-trump-posts-hate-speech/92524494/
    http://www.breitbart.com/california/2016/10/19/george-soros-group-paid-activists-disrupt-trump-events/
    http://www.nowtheendbegins.com/rigged-system-wikileaks-full-list-38-reporters-journalists-bag-hillary-clinton/
    http://www.thegatewaypundit.com/2016/10/reporters-vegas-debate-caught-cheering-hillary/
    http://www.thegatewaypundit.com/2016/10/violent-hillary-supporters-spray-paint-20-cars-outside-trump-rally-video/
    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4867024,00.html
    http://www.thegatewaypundit.com/2016/10/twitter-buries-32-donald-trumps-goto-battleground-tweets-deletes-another/
    http://www.thegatewaypundit.com/2016/10/fbi-files-boxes-full-hillary-clinton-emails-missing-amid-allegations-evidence-tampering/
    http://www.thegatewaypundit.com/2016/10/wikileaks-hillary-clinton-calls-bernie-fans-millennials-bucket-losers-goldman-sachs-speech/
    http://www.thegatewaypundit.com/2016/10/hillary-supporters-threaten-st-louis-imos-pizza-joint-trump-sign/
    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/218761
    http://israelagainstterror.blogspot.de/2016/10/indiana-voter-fraud-investigation-now.html

    Einen noch zu Trumps Anhängern:
    http://www.timesofisrael.com/donald-trump-supporters-shout-down-holocaust-denier-at-rally/

    Und das muß für heute reichen – das war gerade mal alles im Oktober…

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  29. Aristobulus sagt:

    P.S.
    Danke, Aurorula, für Deinen Fleiß, denn Du fügst hier all diese relevanten Links ein!, wohingegen ich, pardon, mich bloß herumärgere🙂

    Noch etwas zu Trump als Unternehmer: Es gibt derzeit weiter diese online-Petitionen gegen Trump, alles ist voll damit, man kann mindestens viermal pro Tag irgendwo Listen gegen Trump unterzeichnen. Keine Liste für Trump, nirgends: Alle, alle gegen Trump.
    Und wieso findet niemand diesen Meinungskonformismus abstoßend?

    Was steht da so drin: Dass er, wörtlich, ein „Sexist, Rassist“ (wen wundert’s), und ja, ein Spalter sei.
    Das stand da heute so. Spaaaalter!
    Für nichts ist sich die diffuslinke Meinungsgleichklangs-Sucht dieser Tage zu schade. Da hat man wohl den neosozialistischen, kollektivstischen SPD-Spruch „Das WIR entscheidet!“ sowas von internalisiert… wehe, wenn einer nicht einig mit allen ist, sondern es als Einzelner wagt zu sagen, was Sache ist.👿

    Also Trump der Unternehmer. Und der Neid. Einer, der Unternehmer ist, ein sehr erfolgreicher und angesehener übrigens, und der dann Präsident wird?, huuu, da kann ja was nicht stimmen, weil das nicht stimmen DARF. So denkt es im diffuslinken Gleichklangsmeinungssuchtschädel derzeit, nicht? Weil ein Staatschef immer ein reiner Funktionär sein müsse, so wie Obama, der nie etwas Anderes im Leben getan hat, als ein reiner Parteifunktionär zu sein, oder wie die Merkel, die ewige Funktionärin, oder wie der unfähige Hollande, oder wie Hillary Clinton: So habe ein Staatschef zu sein. Aber ein Unternehmer?!, dazu ein so erfolgreicher?!, doppelt nein.

    Wobei Funktionäre, Apparatschiks!, nix sonst gelernt haben, als funktionärisch zu funktionieren. Der Traum aller Linken.
    Ein Unternehmer kann aber Unternehmen leiten.

    – Und wie arbeitet ein Staat: Ja doch nun mal nicht wie eine Partei!, überhaupt nicht so, obwohl alle Diffuslinke das gerne so hätten, sondern ein Staat arbeitet viel mehr wie ein Unternehmen. – Uuh, diese Feststellung darf man vor Diffuslinken niemals machen, weil man dann vor denen sofort als neoliberaler, reaktionärer, klimaleugnender Sexist dasteht.
    Gut, dass die amerikanischen Wähler das anders sehen.

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  30. gnaddrig sagt:

    Habe einen gut geschriebenen Artikel gelesen über „Trump Country“ und warum viele ihn gewählt haben: How Half Of America Lost Its F**king Mind

    Davon abgesehen mache ich jetzt Feierabend.

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  31. Aristobulus sagt:

    Träum angenehm vom Trump. Gutt Nacht🙂

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  32. gnaddrig sagt:

    Im Traum geht alles😉

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  33. aurorula a. sagt:

    Für nichts ist sich die diffuslinke Meinungsgleichklangs-Sucht dieser Tage zu schade. Da hat man wohl den neosozialistischen, kollektivstischen SPD-Spruch „Das WIR entscheidet!“ sowas von internalisiert… wehe, wenn einer nicht einig mit allen ist, sondern es als Einzelner wagt zu sagen, was Sache ist.👿

    Ein Gegendemonstrant:

    http://www.thegatewaypundit.com/2016/11/lone-man-stands-post-election-rioters-holds-hilarious-sign-pics/

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  34. gnaddrig sagt:

    Prima. Mut hat er, sich mit dem Schild da so hinzustellen. Aber als Unterstützung für einen Kandidaten, der – wir erinnern uns – praktisch angekündigt hatte, die Wahl anzufechten, sollte er nicht gewinnen, ist das schon ein bisschen, ja, ironisch?

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  35. Aristobulus sagt:

    Nanu? Mut-?
    Seit vorgestern finden überall gewalttätige Demonstrationen gegen Trump statt (gewählter Präsident, aus), es wird geprügelt, Steine fliegen, usf. Vermeintliche Trumpwähler werden aus dem Auto gezerrt.
    – Was für ein Mob

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  36. aurorula a. sagt:

    Insofern ist der einzelne Gegendemonstrant mit seinem „Heulsusen!“-Schild gegenüber dem Mob nicht schlecht mutig.

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  37. Aristobulus sagt:

    Haargenau, Aurorula.
    Wobei Gnaddrig das nicht deswegen gesagt hatte, sondern, weil Trump mal irgendwas Unzusammenhängendes gesagt hatte. Typischer Fall von knapp daneben, wenn mich einer fragt😉

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  38. Aristobulus sagt:

    Pat Condell darüber, wie’s ist:

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  39. Aristobulus sagt:

    Aber Pat Condell und Donald Trump sind doch weiße, alte, reiche Männer!, also müssen sie Sexisten, Rassisten, Menschenverächter und überhaupt sein, und die tun auch nichts für die Robbenbabies.

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  40. Aristobulus sagt:

    Heterosexuell sindse außerdem. Nein, wie ewig gestrig.

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  41. gnaddrig sagt:

    Das ist doch jetzt pure Stänkerei, lass das!

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  42. aurorula a. sagt:

    Grade hätte ich fast einen Artikel verlinkt, in dem drüber berichtet wird was ein Großspender der Demokraten (B. Barber) über schwarze Republikaner zu sagen hat; das war mir aber zu unappetitlich (Nazivergleich). Jedenfalls ist es völlig equal opportunity, anderer Meinung als die Demokraten zu sein: man ist immer das Böse in Person, nur in anderer Person.
    Und das denke ich wollte Ari auch sagen: man ist das Böse in Person, denn ein WASP ist für progressive Zuhörer eben das Böse in Person.

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  43. gnaddrig sagt:

    Ja, die Haltung gibt es, aber mit der habe ich doch nichts zu tun! Ich bin zufrieden, wenn man Schwule schwul, Heteros hetero, Schwarze schwarz, Weiße weiß usw. sein lässt und keinem dafür auf die Zehen tritt, wer oder was er ist. Höchstens dafür, was er (oder sie) äußert, wenn es nämlich sexistisch, rassistisch, homophob o.ä. ist.

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  44. Aristobulus sagt:

    Gnaddrig, nanu? Das ist eben die andere Meinung. Heißt die neuerdings Gestänkere? Muss man der selben Pauschalmeinung sein, um nicht zu stänkern?

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  45. Aristobulus sagt:

    „sexistisch, rassistisch, homophob“ sind reine Modeworte. Dazu leider Propaganda, mit denen man Andere, ganz Bestimmte, ganz schnell zur rechten Unperson erklärt.
    Zu diesen Worten gehört freilich ein weiteres: Islamophob.

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  46. gnaddrig sagt:

    Aber es gibt Sexismus, Rassismus, Homophobie, gern auch Islamophobie, Antisemitismus. Das sind reale Grundhaltungen, die reale Verhaltensweisen zur Folge haben, die echten Menschen echte Schmerzen bereiten, wo es wehtut. Das kannst Du nicht einfach mit dem Hinweis wegwischen, dass seien linksgrün-pc-verseuchte Kampfbegriffskeulen, damit machst Du es nämlich den Opfern sexistischer, rassistischer usw. Ausfälligkeiten (und oft genug auch
    Tätlichkeiten) unmöglich, das Unrecht, das ihnen getan wird, beim Namen zu nennen, dagegen vorzugehen und Recht und Schutz zu bekommen.

    Ich verwende diese Begriffe nie als politische Keule, sondern um die betreffenden Sachverhalte zu benennen.

    Dass jemand, der damit prahlt, Frauen nach Belieben in den Schritt zu greifen und damit wegen Berühmtheit durchzukommen, für mich menschlich erstmal ziemlich unten durch ist, ist keiner linksgrün verträumten Abgehobenheit geschuldet, sondern der Tatsache, dass solche Verhaltensweisen Menschen ernsthaften Schaden zufügen, und das ist kein Luxusproblem und keine Überempfindlichkeit verwöhnter Heulsusen.

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  47. Aristobulus sagt:

    Dass das sei sei, hatte niemand behauptet.
    À propos, WER greift Frauen gern in den Schritt, vorzugsweise in der Gruppe, abgesprochenermaßen, gezielt, und stolz drauf?, hereingesickerte Islamizisten machen das. Sonst keiner.

    Islamophobie? Da hast Du bereitwillig den Begriff übernommen, den ausgerechnet Ayatollah Khomeini erfunden hat, um jede Kritik am realen Islam als rassistisch zu verteufeln.

    – Hier noch etwas: Bill O’Reilly, der wohl Seriöseste von Fox News (ich hab Verständnis dafür, wenn man Fox News sonst etwas zu grell findet, aber Bill O’Reilly ist nicht so, selbst Bill Maher schätzt ihn als Journalisten) über die brutalen Tätlichkeiten, die just jene links verträumten „sexist-racist!“-Schreier seit zwei, drei Tagen gegen jene unternehmen, die nicht ihrer Meinung sind.

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  48. aurorula a. sagt:

    und keinem dafür auf die Zehen tritt, wer oder was er ist. Höchstens dafür, was er (oder sie) äußert, wenn es nämlich sexistisch, rassistisch, homophob o.ä. ist.

    Mich interessiert es, was jemand tut.

    Jemand, der einen friedlich filmenden Reporter am Rande einer Demo mit Gewalt bedroht, weil er die „falsche“ Hautfarbe hat, handelt rassistisch (auch wenn die Demo für „Black Lives Matter“ ist und der Reporter Ire)
    Jemand, der schwarze Anhänger der anderen Partei mit Nazis vergleicht, nur weil sie schwarz sind und anders wählen als es der Vergleichende deshalb erwarten würde, redet (und denkt) rassistisch.
    Jemand, der Abgeordnete zum Parteitag aufgrund ihres Geschlechts auslädt, handelt sexistisch (auch wenn es in dem Fall misandrisch war und nicht misogyn).

    Und eine Gruppe die andere aufgrund ihrer politischen Meinung zusammenschlägt, bedroht, beraubt und benachteiligt ist schlicht und ergreifend ein gefährllicher Mob.

    P.S.1: jemand, der Steuern hinerzieht ist korrupt, und jemanden der im großen Stil private Emails abhören lässt will ich auch nicht in einer politisch entscheidenden Position haben *yikes*

    P.S.2: flame War: http://www.thegatewaypundit.com/2016/11/arsonist-sets-trump-sign-fire-nearly-burn-entire-neighborhood/

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  49. gnaddrig sagt:

    Auch wenn’s wahrscheinlich kindisch ist und diese idiotische Nichtdiskussion nur wieder anfachen wird, die mir eigentlich bis weit über den Hals steht, ich will doch noch ein paar Sachen loswerden. Also:

    @ Aristobulus (12.11.2016, 19:10):
    Der republikanische Präsidentschaftskandidat Trump hatte vorab angekündigt, er behalte sich vor, die Wahl nicht anzuerkennen, falls er verliere. Damit hatte er ganz elegant zwischen den Zeilen unterstellt, er könne eigentlich überhaupt nur dadurch verlieren, dass die Gegenseite betrügt und die Wahl manipuliert – inwiefern kann das in Bezug auf die Wahl unzusammenhängend sein? Oder weiß der Mann nicht, was er so von sich gibt?

    Was Pat Condells „America’s Momment Of Truth“ angeht: Nicht unbedingt wie’s ist, sondern wie er die Dinge sieht. Kann man so sehen, muss man aber nicht. Pat Condell sagt eine Menge Bedenkenswertes, trifft mit einigen Sachen auf den Punkt, liegt aber meiner Meinung nach mit manchem falsch.

    Wenn die politische Korrektheit den Westen zersetzen sollte, sehe ich nicht, dass die Rückkehr zu Pöbelei und abwertendem Sprachgebrauch irgendetwas besser machen (falls wir diese beiden Segnungen der Zivilisation überhaupt je hinter uns gelassen haben sollten). Dinge beim Namen zu nennen und nicht um den heißen Brei herumzureden ist gut, davon braucht es tatsächlich mehr, aber das geht auch ohne Beleidigungen, also im Prinzip auch politically correct.

    Ich bezweifle, dass „Trump blurts out what he believes“ – Du selbst, Aristobulus, hast oben behauptet, seine Wahlkampfpersona sei eine kalkulierte Fassade, aufgesetzt mit dem Ziel im Gespräch zu bleiben und gewählt zu werden. Wie Clinton sagt Trump was er sagen muss, um gewählt zu werden. Er ist also in Wirklichkeit anders als er auf der Bühne aussieht, und zwar mit manipulativer Absicht, genau wie Clinton. Inwiefern kann man dann dem, was Trump sagt, mehr trauen als dem, was Clinton sagt? Die beiden spielen dasselbe Spiel, nur in unterschiedlicher Tonart. Trump als den ehrlichen Polterer hinzustellen und Clinton als verlogene Taktiererin ist genauso naiv wie die gegenteilige Position. Die sind beide weder vollkommen gut oder vollkommen schlecht, sondern, wie alle, irgendwo dazwischen.

    Zu glauben, ausgerechnet mit Trump werde für die um ihr Land und ihre Werte betrogene Bevölkerung „take political control away from the globalists and the corporate interests“ finde ich gewagt. Bezüglich der Globalisten mag es stimmen, Trump hat ja deutlich protektionistische Maßnahmen angekündigt. Bezüglich der Corporate Interests habe ich meine Zweifel. Es wird sich zeigen, ob Präsident Trump wirklich eher im Dienste des (möglichst gesamten) amerikanischen Volks und vor allem der von ihm umworbenen Abgehängten und Vergessenen handelt oder eher als Geschäftsmann, der ein politisches Amt ergattert hat und Partikularinteressen bedient (das wären sicher andere als die, die Clinton als Präsidentin bedient hätte, aber wie vorher gesagt: Gleiches Spiel, unterschiedliche Tonart).

    Von 6:45 bis 7:10 gebe ich Condell recht – „die Politik“ ist selbst schuld, dass man sie verachtet und ihr nicht mehr traut. Aber dann: „So somebody came along who would do it“ (d.h. „engage with people’s legitimate concerns as an honest broker“). Ob Trump das tut, wird sich zeigen. Bisher haben wir nur seine Behauptung, und als besonders wahrheitsliebend ist er bisher eigentlich nicht bekannt. (Oder ist das wieder nur Lügenpropaganda des linksextremen Establishments? Dann ist seine Behauptung, der Klimawandel sei eine Erfindung der Chinesen mit dem Ziel, den USA zu schaden, natürlich auch unzusammenhängend, oder mir ist da Trumps feiner Humor entgangen.)

    Ab 7:14 passt es wieder („It had to be somebody from outside…“), die Politikblase gehört angestochen. Bleibt abzuwarten, ob Trump all diese Hoffnungen erfüllt, ob er auch etwas zustandebringt, ob er mehr aufbaut als einreißt. Wie gesagt, in einem Jahr wissen wir mehr.

    @ Aristobulus (12.11.2016, 23:35):
    Dass das sei sei, hatte niemand behauptet.
    Aber indem Du Sexismus und Rassismus ausschließlich als politische Kampfbegriffe deutest, die keine Substanz haben und nur zur politischen und ggf. gesellschaftlichen Vernichtung des Gegners verwendet werden, implizierst Du, dass es Sexismus und Rassismus in echt nicht gibt oder zumindest dass die nicht so schlimm sein können, mit den Folgen für die Opfer, die ich in dem Kommentar, auf den Du Dich beziehst, angesprochen habe.

    À propos, WER greift Frauen gern in den Schritt, vorzugsweise in der Gruppe, abgesprochenermaßen, gezielt, und stolz drauf?, hereingesickerte Islamizisten machen das. Sonst keiner.
    Außer, nach seinen eigenen Worten, der aktuelle President-elect der USA. Und es ist ja beileibe nicht so als habe es im Westen vor Einsickern dieser Islamizisten so gar keine Belästigungen, Vergewaltigungen usw. gegeben. Das können nichtmuslimische Bio-Europäer selbst auch ganz gut.

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  50. gnaddrig sagt:

    @ aurorula a. (13.11., 13:06):

    Was die Gewalttätigkeiten angeht, gebe ich Dir recht, so geht das nicht. Derzeit scheint sich v.a. die Anti-Trump-Seite unrühmlich hervorzutun, und das sollte sie lassen.

    Du findest Trump also nicht soooo wahnsinnig toll und würdest ihn nicht zweimal anschauen, wenn nur jemand vernünftiges kandidiert hätte (in dem Kommentar zu Assholocracy). Warum micht? Gleichzeitig wischst Du zusammen mit Aristobulus jeden Anflug von Kritik an dem Mann als offensichtlich unbegründet und böswillig beiseite. Bin das nur ich, oder passt da was nicht zusammen?

    Beleidigende, sexistische, rassistische Äußerungen? Worte sind Schall und Rauch, Dich interessiert es, was jemand tut., außerdem sind das Kampfbegriffe zur Vernichtung der betreffenden Person, also unzulässig und nichtig.

    Vom Kandidaten selbst prahlerisch (wenn auch nichtöffentlich) berichtete sexuelle Belästigung? Beiseitegewischt, der darf das, ist ja kein eingesickerter Muslim.

    Täuschung von Kunden (Trump University), Steuervergehen und Bestechung (Trump Foundation)? Propaganda der linken Hetzpresse.

    Reihenweise Pleiten (Trump Steaks, GoTrump.com, Trump Airlines, Trump Vodka, Trump Mortgage, Trump Game, Trump Magazine, The Trump Network, die Casinos in Atlantic City usw.)? Gehört im Silicon Valley praktisch zum guten Ton, und dann darf er das natürlich auch, und wenn er aus manchen dieser (für andere teuren) Pleiten selbst erheblichen Gewinn gezogen hat (Atlantic City) ist das natürlich nur gesunder Geschäftssinn (im Gegensatz zu allen seinen Geschäftspartnern, die Lügner, Betrüger und Saboteure sein müssen, weil sie Seine brillianten Vorgaben nicht zum Laufen gekriegt haben und ihm dafür hinterher noch an den Karren fahren.)

    Damit darf man Euch aber nicht kommen, das ist dann gleich böswillige Propaganda. Gleichzeitig wird aber bei Clinton wird jede vermeintliche und echte Verfehlung genussvoll breitgetreten (Du lieferst selbst ein kleines Häppchen davon in Deinem P.S.2).

    Trump zu kritisieren ist gleich Dämonisierung, Clinton soll dagegen fraglos und unbestreitbar die Erzdämonin sein und wer nicht gegen sie steht ein Totengräber des Westens? Ich verteidige sie hier nicht einmal, ich wundere mich nur über die Einseitigkeit.

    Wenn der Mann nun Präsident wird, ist nicht einzusehen, weshalb man seine Vorzüge und Fehler nicht nächer betrachten können soll. Dass nicht alle blindlings auf ihn eindreschen sollen, ist richtig. Aber jede Erwähnung der weniger schönen Aspekte des Phänomens Trump als böswillige, linksextrem verzerrte Propaganda abzutun ist genauso deplatziert, gerade angesichts der nicht zimperlichen Art des Umgangs mit Clinton, Obama usw.

    Ob ich Trump für regierungsfähig halte, ist dabei egal, aber wenn er schon die nächsten Jahre an den größeren Schrauben dieses Planeten drehen wird, interessiert mich schon, wie der Mann tickt. Und was man so über ihn zu lesen kriegt erfüllt mich nicht durchweg mit großer Zuversicht. Man schreibt ja nicht erst seit letzem Sommer über ihn, oder seit 2011, er ist ja schon länger eine, sagen wir, schillernde Person des öffentlichen Lebens.

    Er mag der Welt nicht gleich einen Logenplatz für die Apokalypse gebucht haben, wie manche glauben. Aber den Weg ins Elysion kennt er auch nicht.

    Hier noch ein lesenswerter Text zur Wahl (sorry, viel zu weit links und keine klare Kante gegen den Islam, daher wohl inakzeptabel), mit mehreren lesenswerten Kommentaren drunter:

    Und damit beende ich die Diskussion hier.

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  51. Aristobulus sagt:

    Ich bin froh über Trump, nicht weil er den Himmel auf Erden machen wird, aber weil er ein Unternehmer ist, der gut kann, was er kann. Ich habe die Nase so gestrichen voll von all diesen EU-Funktionären (Clinton und Obama eingeschlossen, die schlechteste Außenministerin und der allerschlechteste Präsident jemals), die nie was Anderes gemacht haben, als Parteifunktionäre zu sein.
    Stichwort Gewinn aus Pleiten Ziehen: Warum möchtest Du nicht verstehen, Gnaddrig, dass jemand, der das kann, genau der Richtige für das US-Präsidentenamt ist? Weil so jemand höchstwahrscheinlich nicht jene Totalpleiten-Katastrophen begehen wird wie Clinton in Libyen und Obama im Irak.

    Aber Du hattest die Diskussion (die nicht wirklich eine war) ja schon abgebrochen, pardon😉

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  52. aurorula a. sagt:

    Es ist erstaunlich, was ich alles geschrieben habe, ohne es zu wissen oder wenigstens lesen zu können.

    Ernsthaft: setzt Euch, nehmt Euch Kekse … und nu mal halblang. Hätte ich wählen können, ich hätte für Trump gestimmt, ja, weil ich Clinton für schlicht ungeeignet halte. Das heißt aber nicht, daß ich ihn kanonisieren und sie dämonisieren möchte. Genausowenig wie es Achim und Gnaddrig umgekehrt wollen. Ich meine, Gnaddrig sitzt hier dem keine-Eisbären-in-Tansania-Fehlschluss auf: nur wenn ich belege, daß es in Tansania keine Eisbären gibt, soll das nicht heißen daß Eisbären nicht existieren (thx @ Hessenhenker!). Analog: nur weil ich belege, daß eine oder einige Meldungen zu Trump Zeitungsenten sind, möchte ich nicht dualistischen a posteriori Wahlkampf betreiben.

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  53. gnaddrig sagt:

    Kommt, ich mag wirklich nicht mehr. Auch nicht bewerten, welcher verflossene Amtsträger jetzt wie gut oder schlecht war und welche Aktionen besonders in die Hose gegangen sind. Da stehen Obama und Clinton in einer langen unguten Tradition. Aber lassen wir das, immerhin haben wir das einigermaßen zuendegekriegt. Ich nehme die Kekse🙂

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  54. Aristobulus sagt:

    * gutt Keks wünsch‘ *🙂

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  55. gnaddrig sagt:

    Nimm auch einen!

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  56. Aristobulus sagt:

    Der auch soll‘!

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