Verrutscht?

verrutscht

Bei Neugestaltung des Gehwegs versehentlich einen von zwei Zugängen zur Gasleitung („Hydrant“ wird das bei Gasleitungen ja nicht heißen, oder?) übergepflastert und das zugehörige Schild dann unauffällig entsorgt, damit es nicht so auffällt. Dabei leider vergessen, die Stelle an der Wand ebenfalls entsprechend zu verunauffälligen.

Obwohl, Ockhams Rasiermesser verlangt, dass man die einfachste mögliche These zur Erklärung eines Sachverhalts den weniger einfachen vorzieht. Also neu ansetzen: Vor dem Streichen ganz vorbildlich das Schild abgeschraubt. Dann die Wand gestrichen. Hinterher im Halbschlaf das Schild falsch wieder drangeschraubt.

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5 Kommentare on “Verrutscht?”

  1. Vor dem Streichen ganz vorbildlich das Schild abgeschraubt und dann sorgfältigst um die Stelle wo’s war außenrumgestrichen? Klingt für mich nicht nach der perfekten Rasur. Variante 1 erscheint mir plausibler.

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  2. Pfeffermatz sagt:

    Variante zwei finde ich auch unplausibel. Vielleicht: Schild dran gelassen, gestrichen. Dann hat wer anders (eben nicht der Maler, sondern vielleicht von den Stadtwerken) aus unbekanntem Grund das Schild abgemacht (zwecks Austausch?), wieder an ursprünglicher Stelle angeschraubt und festgestellt, dass es NICHT HÄLT. Dann darüber angeschraubt.

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  3. gnaddrig sagt:

    Tanja, hast recht, irgendwas übersieht man immer. Darum wäre ich als Geheimagent eher nicht so besonders gut.

    Pfeffermatz: Da müsste ich mal nachsehen, ob das Schild an der Seite Farbspuren hat. So eng an das Schild dranzustreichen ohne es einzusauen dürfte kaum möglich sein. Sie könnten es natürlich abgeklebt haben mit Kreppband oder so, das wird sich jetzt nicht mehr feststellen lassen.

    Ich habe auch gar nicht nachgeschaut, ob an der angegebenen Stelle überhaupt irgendetwas zu finden ist auf der Straße.

    Das ist übrigens der zweite Flüchtigkeitsfehler in meinem Text: Der Bürgersteig ist hier keine sechs Meter breit, das auf dem Schild bezeichnete Ding ist so oder so auf der Straße. Die ist allerdings kürzlich aufgerissen und mit neuen Versorgungsleitungen versehen worden, das spricht auch eher für die erste Variante. Der Anstrich der Mauer ist ja, hatte ich (natürlich in manipulatorischer Absicht!) verschwiegen, schon ein bisschen älter.

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  4. noemix sagt:

    Variante 3: Zwei Schilder vor dem Streichen abgeschraubt, Wand gestrichen, hinterher oberes Schild wieder angeschraubt, auf die Uhr geschaut: Punkt fünf, Feierabend, Werkzeug aus der Hand gefallen. Unteres Schild wird nächstesmal angeschraubt, falls man dort wieder mal vorbeikommt.

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  5. gnaddrig sagt:

    Auch nicht schlecht. Vielleicht ist das Rasiermesser manchmal einfach stumpf…

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In den Wald hineinrufen

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