Knitter

Papier zusammengeknüllt auf den Scanner gelegt und mit höchster Auflösung und Qualität gescannt. Sieht fast ein bisschen aus wie eine Origami-Version eines Kometen wie Tschurjumow-Gerassimenko

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13 Kommentare on “Knitter”

  1. Yadgar sagt:

    Da fällt mir auf der Stelle eine Passage aus Horst-Dieter Eliseit: Vom Pfauenthron zum Dach der Welt (1983/84 eine meiner Einstiegsdrogen in den Afghoholismus!) ein, wo die Topographie Afghanistans mit einem zerknüllten Tischtuch verglichen wird…

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  2. gnaddrig sagt:

    Passt aber nicht auf nen Scanner 😉

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  3. Yadgar sagt:

    Die Tischdecke oder Afghanistan?

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  4. gnaddrig sagt:

    Die Tischdecke vielleicht gerade noch so, Afghanistan ganz sicher nicht.

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  5. Lo sagt:

    Sieht richtig gut aus: so plastisch.
    Tolle Idee!
    Probiere ich auch einmal aus.

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  6. Wolf Niese sagt:

    Gnaddrige Knitterei ungeschminkt für Kopfkino.

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  7. Yadgar sagt:

    @gnaddrig:
    „Die Tischdecke vielleicht gerade noch so, Afghanistan ganz sicher nicht.“

    Hehe… das ist auch so eine meiner Render-Phantasien: zum Schutz der „zivilisierten Welt“ vor der Wildheit und Unberechenbarkeit der Afghanen wird das ganze Land mitsamt Bevölkerung mittels Verkleinerungsstrahlen auf ein Millionstel seiner Größe geschrumpft und entweichsicher in einer Glaskuppel von 1,25 m Durchmesser in einem steampunkigen Hochsicherheitslabor untergebracht – natürlich mit originalgetreuem Mikroklima und angeschlossen an etliche Überwachungscomputer, so dass der Operator (natürlich meine Wenigkeit…) immer auf dem Laufenden ist, was in all dem Nano-Hindukuschgewusel gerade los ist!

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  8. gnaddrig sagt:

    Hm, man könnte vielleicht (fast) die ganze Weltbevölkerung in solche verkleinerten Habitats umsiedeln. Nur Arbeitstrupps würden in der großen Welt bleiben, um die benötigten Rohstoffe zu gewinnen (Man bräuchte aber nicht mehr viel, wenn die Menschheit im Maßstab 1:25 oder 1:87 oder so geschrumpft wäre.)
    Dann müsste man einen Weg finden, unverkleinerte Materie in diese Miniaturländer zu importieren und hätte sämtliche Probleme mit Ressourcenverbrauch, Umweltverschmutzung, Ausstoß von Treibhausgasen usw. gelöst. Der Welthunger wäre passé und alles bestens…

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  9. Yadgar sagt:

    Das alles funktioniert natürlich nur, wenn auch die Feinstruktur der Materie (also sämtliche Elementarteilchen) entsprechend runterskaliert wird – andernfalls würden z. B. Muskelkraft der 0,0017 mm großen Mikro-Afghanen und Luftwiderstand zueinander in Missverhältnis geraten, für derart winzige Lebewesen ist unsere 1-bar-Atmosphäre mindestens so „zähflüssig“ wie für unsereins Wasser)… Rohstofflieferungen müssten natürlich ebenfalls entsprechend skaliert werden, sonst wären sie chemisch inkompatibel! Man müsste in der Glaskuppel also ein Sub-Universum mit vom übrigen Universum abweichenden Naturkonstanten erschaffen…

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  10. gnaddrig sagt:

    Hmja, da ist was dran. Man wird aber vielleicht mit einem System der schrittweisen Miniaturisierung auskommen. Man muss die für die endverkleinerte Bevölkerung zu verwendenden Materialien ja nicht auf exakt denselben Maßstab schrumpfen, 10 oder 15 % Abweichung wären sicher verträglich.

    Man könnte dann mehrere, sozusagen ringförmig umeinander gelegte Verkleinerungszonen bilden und alles Zeug in mehreren Schritten von der echten großen Welt in die Winzwelt überführen. Das würde den Ressourcenverbrauch in der echtgroßen Welt zwar erhöhen, der bliebe aber trotz allem noch deutlich unter allen kritischen Werten. Bei einer Verkleinerung auf 1:87 (HO-Maßstab, Märklin-Bahnen und Wiking-Autos und so) kämen wir sogar mit dem größeren Übergangsbereich auf deutlich weniger als 10% des derzeitigen Rohstoffverbrauchs und der aktuellen Schadstoffemissionen usw.

    Die Bevölkerungsexplosion wäre für Jahrhunderte kein Thema mehr. Das Himmelreich auf Erden wäre greifbar!

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  11. Yadgar sagt:

    Das miniaturisierte Afghanistan würde sich natürlich in meinem privaten VIP-Waggon der Zehnmeterspur-Zuges befinden, der die Strecke Lissabon-Ushuaia (Beringtunnel und so) befährt… außerdem wäre ich im Besitz einer Nanobahn-Anlage im Maßstab 1:90000, die als Fracht auf einem der Waggons jener Spur-N-Anlage mitfahren würde, die ihrerseits in dem in meinem Posting zur Konzeption der Zehnmeterspur erwähnten normalspurigen Zug im Zug als Ausstellungsstück installiert wäre… ein Zug im Zug im Zug im Zug, wer hat das schon?

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  12. gnaddrig sagt:

    Die Nanobahn wäre klasse, ist aber wohl noch nicht greifbar. Planungen für ein Nano-Autorennen gibt es immerhin schon

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