Völlig losgelöst

Eine tiefe Pfütze ist zugefroren, und unter der Eisschicht ist dann allmählich das Restwasser versickert. Die Eisdecke bleibt übrig und sieht so aus, als ob sie schwebt. Hat fast was von einem Ufo, das unvermittelt vor einem im Raum steht…

Bei einer anderen Pfütze ein paar Schritte weiter ist die Eisdecke filigraner:

Noch ein paar Schritte weiter zeigt wieder eine andere eine andere Eisdecke kuriose Formen:

Und aus Eitelkeit nochmal die ganze Sammlung am Stück:

 

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11 Kommentare on “Völlig losgelöst”

  1. Yadgar sagt:

    Auf Titan würde das nicht funktionieren – nahezu alle Stoffe, also auch Methan, aus dem die dortigen Seen und Meere hauptsächlich bestehen, ziehen sich beim Erstarren zusammen, sind also fest dichter als flüssig und sinken zum Grund der Flüssigkeit. Es gibt zwar Überlegungen, nach denen pöröses, also mit Titan-Luft (hauptsächlich Stickstoff) durchsetztes, Methaneis schwimmfähige Eisberge bilden könnte, bis jetzt wurden diese aber nicht beobachtet… und werden so bald wohl auch nicht, denn Rover- oder Ballon-/Luftschiffmissionen zum Titan sind ja leider auf absehbare Zeit nicht geplant! Schade…

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  2. gnaddrig sagt:

    Ja, hier unten in diesem Jammertal gibt es immer noch die schönsten und bestdokumentierten Pfützen des Universums.

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  3. christahartwig sagt:

    Kaum jemand dokumentiert Pfützen so schön wie Du. Du weißt halt den Frost zu nutzen.

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  4. gnaddrig sagt:

    Danke. Man muss halt mit dem arbeiten, was man vorfindet. Jetzt ist Frost, da gibt’s dann eben zugefrorene Pfützen 🙂

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  5. quersatzein sagt:

    Eine beeindruckende und tolle Sammlung ist das. Dennoch hoffe, ich dass sie sich in der nächsten Zeit nicht noch wesentlich erweitere…
    Lieben Gruss zum Winterende,
    Brigitte

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  6. gnaddrig sagt:

    Danke 🙂

    Also, ich finde es ganz schön, dass es mal richtig kalt ist. Kalt und sonnig ist eine tolle Kombination. Nur Schnee fehlt, aber man kann nicht alles haben…

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  7. Achim sagt:

    @ Yadgar: Luftschiffmission zum Titan? MIr stellt sich spontan die Frage, ob es für Luftfahrzeuge, die ihren Auftrieb nach dem „leichter als Luft“-Prinzip herstellen (also gasgefüllte Ballons / Luftschiffe) eigentlich eine Höhenbegrenzung gibt, weil der Umgebungsdruck ein bestimmtes Maß nicht unterschreiten darf? Oder regelt man das dann durch Ablassen des Gases, also Reduzierung des Innendrucks der Hülle? Abgesehen von der Frage, wie ein propellergetriebenes Luftschiff außerhalb der Atmosphäre denn für Vortrieb sorgen könnte…

    Wir haben schon echt wichtige Themen 😉

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  8. gnaddrig sagt:

    Klar, hier werden die Themen diskutiert, an die sich sonst niemand rantraut 😉

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  9. Yadgar sagt:

    @gnaddrig:
    „Klar, hier werden die Themen diskutiert, an die sich sonst niemand rantraut“

    Ja, aber auch längst nicht alles, was ginge! Ich vermisse z. B. Diskussionen über speisegesetzliche Details der hanefitischen Rechtsschule, Lautverschiebungen im Syroaramäischen und drucktechnische Besonderheiten pakistanischer Koranausgaben… und es hat sich außerdem noch nie jemand Gedanken über die Einflüsse amerikanischer Novachord-Musik auf die Elektronikpioniere der 1970er Jahre gemacht, oder auch über die Frage, ob die Domestikation des Iberischen Luchses (Lynx pardinus) die Art vor dem Aussterben retten könnte!

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  10. boomerang2nd sagt:

    Die Natur ist ein Künstler.

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