Gesungen

Toilettenanlage am Rande eines Festivals. Ein Karree aus herkömmlichen Klohäuschen (ToiToi, Dixi, kennt man). In der Mitte ein Feld aus an die zwanzig Urinalständern (je vier Urinale in einer mannshohen Plastiksäule).

Eine Gruppe von sieben oder acht Schweizern bezieht Stellung um zwei dieser Säulen. Sie gehen ihrem Geschäft nach, unterhalten sich dabei, dann fangen sie an, gemeinsam zu singen. „Träume der Nacht“ von Nana Moskouri, mit leicht bierseliger Sentimentalität, aber sauber und harmonisch intoniert. Ein schräges und irgendwie schönes Erlebnis…

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2 Kommentare on “Gesungen”

  1. Yadgar sagt:

    Die Steigerung wäre „Chakrulo“, dreistimmig, gesungen von Georgiern… aber auf dem Klo? Mag man sich nicht wirklich vorstellen…

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  2. gnaddrig sagt:

    Ja, manche Dinge stellt man sich lieber nicht so detailliert vor.

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