Hülse

Neulich auf einem Open-Air-Festival in der Schweiz entdeckt: Die wiederverschließbare Bierdose.

Schlecht für den Umsatz vielleicht, weil weniger Bier verschüttet wird. Gut für die Besucher, weil unbeabsichtigte Bierduschen seltener passieren und der Boden dann nicht nach der ersten Stunde wegen dem ganzen verschütteten Bier überall klebt. Und technisch schön einfach. So geht das auf und wieder zu:

Eine gute Idee, die ruhig Schule machen könnte. Sofern man natürlich überhaupt Dosen benutzen sollte, obwohl die u.U. besser sind als von weit herangekarrte Flaschen (anders gesagt: Flens in der Schweiz besser aus der Dose als aus der  Flasche, in Flensburg besser aus der Flasche).

Das Bier selbst war auch gut, kann ich empfehlen: Hülse von der Schaffhauser Brauerei Falken.


9 Kommentare on “Hülse”

  1. Mindsplint sagt:

    …bei so viel Aufwand wäre der Gedanke an Mehrwegdose gar nicht so abwegig 🙂 Immer noch besser, als Plastikflaschen.

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  2. gnaddrig sagt:

    Zumindest könnte man überlegen, ob man während so einer Veranstaltung Dosen wieder befüllen kann – einfach das Zeug direkt in die Dose zapfen statt in einen Becher.

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  3. Mindsplint sagt:

    …oder so! 🙂

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  4. Oder Verkauf in Kleinmengen: ein Maul voll Bier, bitte!

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  5. boomerang2nd sagt:

    Coole Erfindung.
    Ich mag ja Bier aus der Dose – wegen der Dose – eher weniger.
    Aber die Idee ist so schlecht nicht.
    Obwohl – jetzt ist Alu und Plastik im Verbund verarbeitet – hmmm.
    Allerdings hab ich jetzt eine Dur.. äh Hunger (hüstel) auf Hülsenfrucht…

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  6. gnaddrig sagt:

    Finde ich auch. Was die Dose angeht, die ist halt für bestimmte Situationen sehr praktisch. Und ehrlich gesagt ist hastig gezapftes Bier aus großen Plastikbechern auch nicht grad ein kulinarischer Hochgenuss. In der Does ist es wenigstens frisch.

    Und hier ist das Plastik immerhin sehr einfach vom Metall trennbar, anders als bei Tetrapak

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  7. Achim sagt:

    In Flensburg kommt das Flepi (wie es in meiner Heimat „vor Werner“ hieß – denn nur ein Pils ist ein echtes Bier…) natürlich bevorzugt aus dem Fass 😉 Prost!

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  8. Yadgar sagt:

    Rülps!

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  9. gnaddrig sagt:

    @ Achim: Nu ja, richtig vom Fass ins Glasglas ist natürlich unschlagbar, aber das gibt es ja auf Festivals nicht. Da läuft je nach Andrang manchmal der Hahn minutenlang am Stück und es werden nur die Plastikbecher in Reihe durchgeschoben, kurz stehengelassen damit der Schaum sich setzen kann und nochmal durchgeschoben. Dagegen ist Dose allemal besser.

    Und was Pils angeht, das kenne ich von früher auch so – Bier ist Pils, sonst nichts. Bezahlbarer Standard war bei uns Feldschlößchen im Konti von Aldi. Flens kam südlich der Elbe eigentlich erst mit Werner richtig auf, soweit ich mich erinnere. Aber seitdem habe ich auch ein paar sehr trinkbare Nichtpilsenerbiere kennengelernt. Grimbergen Dubbel etwa, oder La Trappe Dubbel, oder – wirklich ganz große Klasse – Westmalle Dubbel. Dafür kann man schonmal gelegentlich ein Pils stehenlassen…

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