Farblos

Die Sonnenblumen sind derzeit auch eher farblos.

Advertisements

7 Kommentare on “Farblos”

  1. …aber vielleicht gerade deshalb schön.

    Gefällt mir

  2. gnaddrig sagt:

    Ja, mag sein. Das Gespenst einer Sonnenblume…

    Gefällt mir

  3. quersatzein sagt:

    Wenn Zerfall so schön aussieht, kann es sich nur um florale Dinge handeln.
    Das Foto ist wunderschön Ton in Ton!
    Lieben Gruss,
    Brigitte

    Gefällt mir

  4. gnaddrig sagt:

    Danke 🙂

    Gefällt mir

  5. Es fröstelt einen vom Hinschauen. Tolles Foto!

    Gefällt mir

  6. gnaddrig sagt:

    Danke 🙂

    Gefällt mir

  7. Yadgar sagt:

    Ja, die Romantik der Ruinen… auch die Romantisierung und Ästhetisierung Afghanistans durch diverse Autoren des vergangenen Jahrhunderts (Maillart, Malraux, Bouvier, Michener – letzterer dürfte mit seinem Roman „Caravans“ (dt. „Karawanen der Nacht“) von 1963 die größte Breitenwirkung gehabt haben, gerade auch bei der jungen Generation – die Michauds, Maeder, Nicod mit ihren Bildbänden) dürfte diesem Phänomen zuzurechnen sein. Wenn man sich die Geschichte des Landes seit der Antike ansieht, erscheint das heutige Afghanistan nur noch als das bleiche, ausgemergelte Gerippe eines einstmals viel reicheren und fruchtbareren Landes. Bis ins hohe Mittelalter hinein muss Afghanistan sehr viel grüner gewesen sein als es heute ist, die Wüsten im Südwesten (Seistan) waren eine dichtbesiedelte Region mit zahlreichen Städten, eine wahre Kornkammer, desgleichen die Baktrische Ebene im Norden; in den Gebirgen in der Mitte und im Osten gab es ausgedehnte Wälder, wo heute oft nur noch nackter Fels zu sehen ist. Es waren die Mongolenstürme einschließlich der Raubzüge Timur Lenks (der selbst übrigens kein Mongole, sondern Turkmene war), die den Niedergang Afghanistans einleiteten, verstärkt und zementiert dann durch die Wiederentdeckung des Seeweges nach Indien durch Vasco da Gama, was die Seidenstraße als Landhandelsweg bedeutungslos werden ließ.

    Afghanistanromantik ist also eigentlich eine reichlich morbide Romantik – und ich habe mich während der letzten 25 Jahren öfters gefragt, ob Afghanistan womöglich nur vorwegnimmt, was im Zuge von Klimakatastrophe und Bevölkerungsexplosion der gesamten Menschheit blühen könnte…

    Gefällt mir


In den Wald hineinrufen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.