Aufgefächert

Sonnenlicht, das durch eine halbgefüllte Limonadenflasche scheint und dabei in einzelne Strahlen aufgefächert wird.

Neulich im Zug. Eine mit Kirschsaft halbvolle Flasche steht auf dem Klapptischchen vor meinem Sitz. Die Sonne scheint quer ins Fenster, und die Flasche fächert das Licht hübsch auf.

Auch wenn ich die Details dieser Auffächerung aus dem Stand nicht im Detail erklären könnte, ist mir das Prinzip im Prinzip bekannt.

Was ich mir aber wirklich nicht erklären kann ist die rote Reflexion am unteren, undurchsichtigen grauen Teil der Flasche. Da dieser rote Fleck auf beiden Fotos zu sehen ist, kann es auch nicht das Spiegelbild von irgendwas Rotem auf der anderen Seite des Gangs sein – beim unteren Foto wäre der Fotograf ja zwischen dem gespiegelten Gegenstand und dem Spiegelbild gewesen, und das kann nicht sein. Es muss also irgendwas mit der Flasche selbst zu tun haben. Dafür scheint mir auch zu sprechen, dass die Farbe der Reflexion ziemlich genau der Farbe des Flascheninhaltes entspricht:

Sonnenlicht, das durch eine halbgefüllte Limonadenflasche scheint und dabei in einzelne Strahlen aufgefächert wird.


5 Kommentare on “Aufgefächert”

  1. Uschi sagt:

    Erklären kann ich das jetzt auch nicht. Aber ich bin froh das es auch noch andere Menschen gibt die sich solche Fragen stellen. Oft sehe ich sowas und grüble kurz darüber nach wieso, weshalb aber frage schliesslich niemanden. Denn die meisten würden mit „ist halt so“ oder „mir egal“ antworten.

    Gefällt 1 Person

  2. gnaddrig sagt:

    Dabei sind solche Sachen total faszinierend. In dem Zusammenhang kann ich übrigens das Blog Die Welt physikalisch gesehen von H. Joachim Schlichting wärmstens empfehlen. Der geht solchen Sachen fachkundig nach.

    Liken

  3. Achim sagt:

    Noch ein interessanter Blog, wo man mit dem Lesen nicht hinterher kommt 🙂 Aber danke für den Tipp!

    Gefällt 1 Person

  4. gnaddrig sagt:

    Freut mich 🙂

    Liken

  5. Yadgar sagt:

    @Achim:
    „wo man mit dem Lesen nicht hinterher kommt“

    Das Internet ist so groß, und wir sind so klein… ich merke es selbst Tag für Tag! Da lobe ich mir doch die banale Realwelt da draußen, mit den immergleichen Häusern und Straßen, dem immergleichen Autolärm und Nikotingestank, wo man die interessanten Dinge etwas abseits von den Alltagswegen nie mitbekommt, weil es eben kein Real Life-Google gibt!

    Liken


In den Wald hineinrufen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.