Und dann war da noch… (36)

… der Zugbegleiter, der sich aus seinem eigenen Zug ausgesperrt hatte.

Ein IC hält an einem Provinzbahnhof. Fahrgäste steigen aus und ein, dann ist es Zeit zum Weiterfahren. Der Zugbegleiter am einen Ende steht noch auf dem Bahnsteig, als die Türen zufallen. Seine eigene auch. Es dauert zwei Augenblicke, bis bei ihm der Groschen fällt. Dann schwenkt sein Blick langsam zum anderen Ende des Zuges. Dort muss er hin, bis ganz nach vorn, wo sein Kollege in der offenen Tür steht und ihn während des Sprints durchaus enthusiastisch anfeuert.

Jetzt überlege ich, was passiert, wenn beide nach dem Zufallen der Türen auf dem Bahnsteig gestanden hätten…

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5 Kommentare on “Und dann war da noch… (36)”

  1. Mindsplint sagt:

    …dann wäre der Zug wohl ohne Zugbegleiter weitergefahren 🙂

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  2. gnaddrig sagt:

    Gute Frage. Ich kenne die Prozesse bei der Bahn nicht, ob der Lokführer nach Türenschließen noch eine Freigabe zur Abfahrt braucht. Aber es wäre schon schräg gewesen…

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  3. Mindsplint sagt:

    So gut kenne ich mich da auch nicht aus, aber du hast schon recht – ohne Startpfiff keine Abfahrt 🙂

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  4. gnaddrig sagt:

    Aber wer weiß. Hinterher stehen sie zu zweit auf dem Bahnsteig und versuchen krampfhaft, den Lokführer anzurufen oder so 😉

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  5. Achim sagt:

    Du hast die interessanteren Bahnerlebnisse. Ich kann von Pfingsten nur das übliche „Wagen gesperrt wegen Ausfall der Klimaanlage“ samt 40 Minuten Verspätung und geplatztem Anschluss bieten.

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