Spinnweben

Komplexe dreidimensionale Spinnweben an einer hölzernen Schuppenwand

Filigranes Gebilde aus feinstem Faden – ein beeindruckendes Bauwerk, finde ich. Ein Fassadenbrett weiterfindet sich ein etwas in die Tage gekommenes Exemplar derselben Bauart:

Komplexe dreidimensionale Spinnweben an einer hölzernen Schuppenwand

Wieder ein Stück weiter gibt es noch mehr interessante Strukturen aus Spinnenfaden:

Komplexe dreidimensionale Spinnweben an einer hölzernen Schuppenwand

Alles auf einem Meter Mauer:Komplexe dreidimensionale Spinnweben an einer hölzernen Schuppenwand


6 Kommentare on “Spinnweben”

  1. Yadgar sagt:

    Sieht nach typischen Koffein-Netzen aus… vor Jahren hat es mal einen Tierversuch mit Spinnen gegeben, denen unterschiedliche Drogen verabreicht wurden. Spinnen auf Koffein webten die mit Abstand chaotischsten Netze… die symmetrischsten Netze entstanden übrigens unter LSD! Siehe auch https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9184335.html

    Ich bombe mir jetzt aber trotzdem einen Kaffee rein, mit Zimt! Ohne Kaffee kein Yadgar…

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  2. gnaddrig sagt:

    Hm, an der Stelle würde ich jetzt kein Koffein vermuten, aber wer weiß. Aber Kaffee mit Zimt klingt nicht schlecht. Lass Dir’s schmecken 🙂

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  3. Achim sagt:

    Das unterste Bild zeigt wahrscheinlich einfach ein etwas in die Tage gekommenes Netz. Auch wenn Spinnenseide erstaunlich zug- und reißfest ist, ist sie nicht ewig haltbar. Ist immerhin – wenn auch langkettiges – Eiweiß. Aber die Koffeinerklärung ist natürlich viel lustiger 🙂

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  4. aurorula a. sagt:

    🙂 Die Netze von Winkelspinnen (das sind die vier Damen auf den Fotos; manchmal werden sie auch mit Weberknechten verwechselt, sie sind aber tatsächlich die Architekten dieser Wunderwerke) sehen immer so aus, weil die Fäden nicht kleben und die Spinnen daher drauf warten daß sich die Beute drin verheddert. Notfalls können sie kleinere Netze auch ziemlich weit werfen.
    Übrigens ist das viel effektiver als sich das anhört: es gibt Winkelspinnen überall auf der Welt, und in Australien stehen gelegentlich die berüchtigten Redback-Spinnen durchaus auch mal auf dem Speiseplan einer Winkelspinne. Für eine Spinne, die selbst größtenteils harmlos ist (falls man als Mensch mal von einer gezwickt wird die man richtig genervt hat, ist das ungefähr so wie ein Mückenstich) ist das doch erstaunlich.

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  5. gnaddrig sagt:

    Interessant, danke 🙂

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  6. Yadgar sagt:

    @aurorula a.
    Klar, der Drogenversuch wurde mit typischen Radnetzspinnen (heißen die so? Arachnologen vor!) gemacht, nicht mit Winkelspinnen… ein populärwissenschaftlicher Klassiker aus den 1950er Jahren über Spinnen ist übrigens „Die Spinne“ von John Crompton, mit einem langen Kapitel über die u. a. in Südengland vorkommenden Falltürspinnen… ich habe das Buch geliebt! Sollte ich mir mal wieder im Antiquariat besorgen…

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