Nr 12

"12" in verblichenen schwarzen Ziffern handgemalt auf abblätternder weißer Farbe über Sandstein

Wie es aussieht, ist die Hausnummer dort vor Zeiten mal halbwegs professionell aufgemalt worden. So verwittert hat das allerdings einigen Charme, finde ich. Die meisten Plastikschilder altern lange nicht so schön. Insgesamt sieht die Hausnummer so aus:

"12" in verblichenen schwarzen Ziffern handgemalt auf abblätternder weißer Farbe über Sandstein

"12" in verblichenen schwarzen Ziffern handgemalt auf abblätternder weißer Farbe über Sandstein

Das war jetzt übrigens die Premiere meines neuen Handys. Nachdem das alte sich langsam in eine gewisse Unzuverlässigkeit verabschiedet hatte, musste was Neues her, und nicht wieder mit einer schrottigen 3MP-Knipse.

Das Ding macht wirklich ganz anständige Fotos, hübscht die aber sehr auf. Ich habe die beiden Aufnahmen oben schon sehr entschärft, die nachfolgenden von der Canon musste ich dagegen ziemlich aufhellen (da hatte ich wohl beim Belichten nicht aufgepasst, ganz so dunkel war es nämlich in Wirklichkeit nicht):

"12" in verblichenen schwarzen Ziffern handgemalt auf abblätternder weißer Farbe über Sandstein

"12" in verblichenen schwarzen Ziffern handgemalt auf abblätternder weißer Farbe über Sandstein

Wie unterschiedlich die Kameras arbeiten, sieht man an den unbearbeiteten Aufnahmen. Oben das Handy, unten die richtige Kamera:

"12" in verblichenen schwarzen Ziffern handgemalt auf abblätternder weißer Farbe über Sandstein

"12" in verblichenen schwarzen Ziffern handgemalt auf abblätternder weißer Farbe über Sandstein

Ganz offensichtlich ist die Handykamera darauf abgestimmt, unkompliziert gefällige Fotos zu liefern, die wenig Nachbearbeitung benötigen. Die Farben sind für meinen Geschmack etwas übersättigt, die habe ich beim Bearbeiten etwas rausgenommen.

Die Aufnahme der Canon entspricht eher dem tatsächlichen Eindruck vor Ort – es war halt ein blasser Morgen. Aber interessant, der Unterschied.


8 Kommentare on “Nr 12”

  1. Hans-Georg sagt:

    Die Kamera im Handy meines Mannes macht bei Selfies ganz glatte Gesichtshaut. Man könnte ja vielleicht dankbar dafür sein, es sieht aber total unnatürlich aus. Und leider lässt sich das nicht ab-, ein- oder umstellen.

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  2. gnaddrig sagt:

    Sowas ist dann schade. Die versuchen vermutlich, mit einer Standardeinstellung einen möglichst großen Teil des anvisierten Publikums zufriedenzustellen, und wenn man dann Details davon nicht mag oder gern anders hätte, hat man eben Pech.

    Mir geht es fast immer so, dass ich bestimmte Dinge gern anders hätte, die Software das aber nicht hergibt. Z.B. kann man – sowohl bei der Canon als auch jetzt im Handy – alle möglichen Dinge einstellen, aber vieles davon merken sich die Apparate nicht. Einen bestimmten Aufnahmemodus muss ich in der Kamera jedesmal von Hand einstellen, wenn ich die Kamera einschalte. Das Handy hat denselben Modus und merkt sich diese Einstellung. Dafür bleibt dieser Modus bei der Kamera, bis ich sie wieder ausschalte. Das Handy hat andere Sachen, die ich für jede einzelne Aufnahme neu einstellen müsste, und der Aufwand ist mir dann doch meist zu groß.

    Man merkt schon, dass die Handykamera trotz aller Qualität nicht als ernsthaftes Arbeitsgerät für Fotografen gedacht ist, die Canon das zumindest versucht (und wenn nicht für Berufsfotografen dann doch für Leute, die mehr als Schnappschüsse wollen).

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  3. Hans-Georg sagt:

    Ich fotografiere fast gar nicht mit dem Handy. Ich habe meine „Hosentaschenkamera“, eine Nikon Coolpix, ohne die ich nie aus dem Haus gehe. Die macht tolle Aufnahmen. Die „große“ Olympus ist eher für den Urlaub. Es gibt eben Situationen, in denen die Kleine an ihre Grenzen stößt.

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  4. gnaddrig sagt:

    Mache ich ähnlich – die kleine Canon habe ich immer dabei. Mein altes Handy war praktisch nur für „Notizfotos“ zu brauchen, obwoh ich hier im Blog auch ein paar nette Handyaufnahmen habe, hier ganz unbescheiden ein paar Beispiele:
    In der Bahnhofshalle
    Im Nebel
    Lichtbild
    Herbstmorgen
    Gesplittert
    Hinter dem Spiegel

    Man sieht die miese Auflösung schon deutlich. Das neue Handy liefert dieselbe Auflösung wie die Canon, nämlich 12MP, je nach Aufnahmesituation auch in ähnlicher Detailschärfe. Das ist als Ausweichkamera durchaus brauchbar, aber „besser“ und angenehmer fotografiert es sich damit nicht, dafür nehme ich weiter die Canon. Und irgendwann muss auch wieder eine richtige große Kamera her…

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  5. Hans-Georg sagt:

    Die Olympus könnte sicher noch viel mehr hergeben, aber mit Blende und Belichtung bin ich auf dem Kriegsfuß, habe das nie richtig gelernt. Ich arbeite deshalb meistens mit Automatik oder mit voreingestellten Modi. Für schnelle Schüsse ist das ideal. Sie hat auch den RAW-Modus, der ja noch ein wenig besser ist als jpg.

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  6. gnaddrig sagt:

    Die Canon hat auch ein RAW-Format, heißt CR2, und ich zeichne meine Aufnahmen immer als JPEG und CR2 auf. Die RAW-Dateien habe ich aber noch nie für irgendwas verwendet; das dafür nötige Niveau an Bildbearbeitung habe ich nicht, und bisher sind die JPEGs immer gut genug gewesen. Ich hebe die anderen nur sicherheitshalber auf, falls sich mal eine sinnvolle Nutzungsmöglichkeit ergibt, wer weiß…

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  7. Hans-Georg sagt:

    Es sammeln sich im Lauf der Jahre sehr viele Bilder an. Auf der Olympus habe ich einen Modus eingestellt, dass immer mehrere Fotos hintereinander gemacht werden.
    Für RAW haben wir uns Luminar4 gekauft. Unglaublich, was man damit für Möglichkeiten hat, die Fotos nachzubearbeiten.

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  8. gnaddrig sagt:

    Ja, bei Fotos wird schnell klar, wozu man Festplatten in Terabyte-Größe brauchen kann.

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