Nie wieder loslassen…

Meine Tochter musste für die Schule das derzeit schwer angesagte Holocaust-Beschäftigungs-Buch Der Junge im gestreiften Pyjama von John Boyne lesen (näheres hier). Nach dem völlig unerwarteten Ende war sie tief erschüttert. Sie war danach tagelang ziemlich durch den Wind und hat Wochen gebraucht, bis sie das verarbeitet hatte.

Ich bin stinksauer.

Auf die Schule: Da gab es keinerlei Vorwarnung, keinerlei Begleitung, einfach nur den Auftrag „Lest das über die Ferien“, dazu ein paar textbezogene Aufgaben.

Auf den Verlag: Es gibt keine Inhaltsangabe auf dem Einband, nur die reichlich idiotische Notiz des Autors, das sei ein sehr wichtiges Buch und anders als sonst üblich wolle man über den Inhalt nichts verraten, den solle das Publikum beim Lesen selbst herausfinden.

Auf den Autor: Für diese bescheuerte Notiz und für das Ende des Romans: Der reichlich einfältige Protagonist freut sich, seinen mysteriösen streifenpyjamatragenden Freund endlich im Lager besuchen zu können und mit ihm einen Platz im Trockenen gefunden zu haben; sie halten sich bei den Händen, endlich hat er überhaupt wieder einen Freund, sogar einen „besten Freund für immer“, und er wird dessen Hand nie loslassen; in dem Moment fallen die Türen der Gaskammer hinter ihnen zu.

Dem Zielpublikum von 12- oder 13-jährigen Kindern ohne Vorwarnung so einen Schlag unter die Gürtellinie unterzujubeln finde ich reichlich niederträchtig.

* ****

Natürlich, die NS-Zeit, der Weltkrieg und der Holocaust und das damit verbundene Grauen muss in der Schule behandelt werden. Der Blick in diese Abgründe ist für empathiefähige Menschen zwangsläufig schmerzhaft, erst recht für Kinder, die dabei oft zum ersten Mal mit solchen Entsetzlichkeiten konfrontiert werden und für die dabei ein Weltbild zusammenbrechen kann. Aber da muss man durch, gerade im Land der Täter. Und man kann auch Siebt- oder Achtklässlern schon einiges abverlangen. Aber nicht so.

Es wird in dem Buch – anders als auf dem Einband einer Ausgabe behauptet – nicht so sehr das Grauen der Vernichtungsmaschinerie in Auschwitz thematisiert, das kommt nur ganz am Rand vor. Zentrales Thema des Buches ist – sagt meine Frau nach einiger Beschäftigung mit der Geschichte – die Erfahrung des lange nach Kriegsende geborenen irischen Autors, wie er zum erstenmal mit dem Horror des Holocausts konfrontiert wird.

Die nicht recht plausible kindliche Unschuld des Protagonisten ist eigentlich die des spätgeborenen, nichtbeteiligten, unbelasteten Ausländers, und die Bestürzung des Lesers gilt eigentlich der Unbedarftheit des Protagonisten und seinem unverdienten, durch Verkettung unglücklicher Umstände zustandegekommenen Tod, aber eben nicht den (im Buch nur angedeuteten) Misshandlungen und der Ermordung der anderen Häftlinge oder der ganzen NS-Mordorgie.

Damit wird der Holocaust für einen literarischen Effekt instrumentalisiert und als bloße Kulisse für die Nabelschau des (vom Holocaust völlig verständlicherweise entsetzten) Autors missbraucht. Und dafür Kindern ohne Vorwarnung so einen Horror vorzuführen ist unwürdig.

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Dazu kommt noch eine Reihe von Ungenauigkeiten, die die Handlung unplausibel machen.

Dass es in Auschwitz keine Kinder gab, weil im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau sowieso alle Häftlinge möglichst schnell ermordet wurden und ins Stammlager nur arbeitsfähige Häftlinge kamen, und es deshalb in Auschwitz keinen Schmuel geben konnte, mit dem Bruno sich über längere Zeit hätte anfreunden können, finde ich dabei nicht einmal so schlimm. Als erfundene Geschichte ist der Roman nicht auf das historische KZ Auschwitz angewiesen und hätte auch in jedem anderen, auch fiktiven, Arbeits- und Vernichtungslager spielen können.

Eine Auseinandersetzung mit den Schrecken des Holocausts hängt nicht unbedingt daran, wo genau man die Geschichte spielen lässt, sondern daran, dass sie sich einigermaßen stimmig in die historischen Umstände einpasst. Das ist in diesem Buch leider nicht gelungen: Ich bezweifle, dass Kinder in Konzentrationslagern (und es gab ja auch Kinderlager!), soweit sie überhaupt eine nennenswerte Überlebenserwartung im Lager hatten, Zeit und Gelegenheit gehabt hätten, sich regelmäßig mit jemandem von draußen am Zaun zu treffen.

Die Einzäunung dieser Lager bestand ja nicht aus Maschendraht, der irgendwie an Pfosten genagelt war, sondern es waren in der Regel aufwändige Sperranlagen mit mehreren, teils elektrifizierten Zaunreihen und Patrouillenwegen, Hundelaufanlagen u.ä. dazwischen. Es gab Stacheldraht, innere und äußere Lagerbereiche, und Häftlinge konnten nicht einfach so nach Belieben von einem Teil eines Lagers in einen anderen spazieren. Ob sie überhaupt die Kraft oder die Motivation zum Spazierengehen gehabt hätten, erscheint mir auch reichlich fraglich.

Die Zäune wurden patrouilliert und von Wachtürmen aus überwacht, und Zurückhaltung in Sachen Schusswaffengebrauch gegen (echte oder vermeintliche) Fluchtversuche von Häftlingen war nicht üblich. Die Wachmannschaften hätten einen kleinen Schmuel sicher nicht so einfach regelmäßig an den Zaun gelassen, damit er mit einem Jungen der „Herrenrasse“ Freundschaft schließt (dem man die Versuche, mit KZ-Häftlingen Freundschaft zu schließen, sicher auch sehr schnell und sehr gründlich ausgetrieben hätte). Übersehen hätten sie ihn sicher auch nicht mehr als höchstens einmal. Auch von außen hätte man sicher niemanden so einfach an den Zaun gelassen.

Dass ein Häftling einfach so in die Kleiderkammer wandern und einen Anzug für seinen Freund mitnehmen und zum Zaun bringen kann, ist völlig unrealistisch.

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Andere Dinge passen nicht in das Deutschland der 1930er Jahre, aber die stören vermutlich nur, wenn man das Buch auf Deutsch liest: Brunos Mutter redet ihre Schwiegermutter mit Vornamen an – das ist in Deutschland meines Wissens zumindest damals völlig unüblich gewesen.

Dann die Vornamen: Die Familie des Protagonisten heißt Bruno (Protagonist, Jahrgang 1934), Grete (Schwester, Jahrgang ca. 1931), Ralf (Vater), Elsa (Mutter). Die Großeltern väterlicherseits heißen Matthias und Nathalie. Brunos Freunde in Berlin heißen Karl, Daniel und Martin, die Freundinnen seiner Schwester Hilda, Isobel, Louise.

Elsa (oder vielleicht eher Else) ist für ein zwischen 1900 und 1910 geborenes Mädchen denkbar. Karl ist Mitte der 30er Jahre ziemlich beliebt, aber die übrigen Namen sind in den entsprechenden Jahrgängen nicht besonders häufig. Daniel ist für ein Mitte der 1930er geborenes nichtjüdisches Kind praktisch undenkbar. Lokalkolorit und die für die Zeit der Handlung charakteristische Atmosphäre erreicht man so jedenfalls nicht.

Brunos Großvater hatte ein Restaurant in Berlin und soll, nachdem er sich zur Ruhe gesetzt hatte, weiter jeden Tag dorthin gegangen sein, an der Bar gesessen und sich bis Ladenschluss lebhaft unterhalten haben. In Restaurants in Deutschland in den 30er und 40er Jahren saß niemand „an der Bar“ und unterhielt sich mit dem Personal oder anderen Gästen. Das wäre höchstens in einem Gasthaus denkbar gewesen (und da hätte es Theke oder Tresen geheißen), aber dass der ehemalige Besitzer dort in der Form als Stammgast auftritt, scheint mir nicht recht in die Zeit zu passen.

Dazu kommt die Übersetzung, die ich nicht besonders gelungen finde. In einem Buch, das 1943 und 44 in Deutschland spielt, müssten sich die Charaktere auch danach anhören. Tun sie aber nicht, Wortwahl und Tonfall passen nicht zur Geschichte.

**** *

Ich verstehe vollkommen, dass das Thema Holocaust jemanden unversehens packen kann, egal ob bei der ersten Beschäftigung damit oder irgendwann später, auch aus heiterem Himmel. Dass die Bestürzung über die Furchtbarkeiten einen nicht mehr loslässt und man sich das dann irgendwie von der Seele schreibt, z.B. in Romanform. Und so ist das Buch im wesentlichen ein Zeugnis der Erschütterung und Fassungslosigkeit, die kaum ausbleiben kann, wenn man als empathiefähiger Mensch mit dem Holocaust konfrontiert wird.

Aber es ist eben keine Beschäftigung mit dem Holocaust an sich, sondern eine Nabelschau. Da nimmt jemand die Entsetzlichkeiten des Holocaust, und das Schlimmste daran ist nicht das unermessliche Leid der Opfer und ihrer Hinterbliebenen, sondern die Erschütterung des Autors – das ist eine bemerkenswerte Respektlosigkeit gegenüber den Opfern der NS-Mordorgie.

Deshalb ist es meiner Meinung kein Buch, das sich mit dem Holocaust in akzeptabler Form auseinandersetzt, und schon gar kein Buch, mit dem man Kinder an das Thema heranführen sollte.

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John Boyne, Der Junge im gestreiften Pyjama, Fischer Taschenbuch, ISBN 978-3-596-80683-6


13 Kommentare on “Nie wieder loslassen…”

  1. Sybille Lengauer sagt:

    Ich kann mich noch gut an meinen ersten Buch-Schock der Kindheit erinnern, Berichte von Überlebenden der Atombombe auf Hiroshima. Ich war fertig mit den Nerven. Später dann Die Wolke. In den 80ern war die atomare Bedrohung richtig Thema. Vielleicht findet ihr ja noch bessere Literatur, zb „als H. das rosa Kaninchen stahl“

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  2. Yadgar sagt:

    Mein schlimmster Buch-Schock war mit 17 Jahren „1984“ von George Orwell… so etwas Düsteres, Hoffnungsloses hatte ich bis dato noch nicht gelesen (auch wenn mir danach „Draußen vor der Tür“ von Wolfgang Borchert ähnlich trostlos vorkam). Ich kann durchaus behaupten, dass dieses Buch mein Weltbild geprägt hat wie kein anderes…

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  3. aurorula a. sagt:

    1) Ein Buch über Kinder ist eben nicht zwangsläufig ein Buch für Kinder.
    2) Aus dem Holocaust eine Art Disneyland des Grauens zu machen ist das, was man neudeutsch als „problematisch“ und zu gut deutsch als „jenseits von Würde und Anstand“ bezeichnet; das gibt es aber natürlich leider (was sage ich: dauernd, und es ist zum kotzen in Max Frischens Sinne).

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  4. Achim sagt:

    Das Buch steht schon eine Weile auf meiner virtuellen Leseliste, denn als es in Deutschland herauskam, waren ja alle schwer begeistert (wobei das Meinungen von Erwachsenen waren). Mit deiner nachvollziehbaren Kritik ist es von dieser Liste verschwunden…
    Das Thema ist natürlich wichtig, und ich kann mich wie Sybille gut an die Bücher von Judith Kerr erinnern, die ich in dem Alter gelesen habe, in dem deine Tochter offenbar ist. Und ein bisschen später (so mit 16 oder 17) habe ich „Nackt unter Wölfen“ von Bruno Apitz gelesen, das habe ich letztes Jahr sogar wiedergelesen.
    Für die Altersgruppe wäre aktuell auch „Vor uns das Meer“ von Alan Gratz interessant – da geht es um Flucht aus drei verschiedenen historischen Perspektiven, aber am Rande auch um KZ.

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  5. gnaddrig sagt:

    @ Sybille Lengauer: Mir sind die großen Katastrophen der Geschichte im Schulunterricht begegnet, ohne belletristische Aufhänger. Obwohl zur Hexenverfolgung, zum 30-jährigen Krieg, zum Holocaust oder zu Hiroshima auch einiges an Details vorkam, blieb das doch seltsam abstrakt. Die Bücher von Judith Kerr kamen bei uns in der Schule nicht vor, vom pinken Kaninchen habe ich vor ein paar Jahren zum erstenmal gehört, das muss ich mir mal vornehmen.

    Wirklich nahegegangen ist mir der Besuch einer Ausstellung über die Befreiung des KZ Bergen-Belsen mit der Schule, weil da gezeigt wurde, wie es tatsächlich aussah in den Lagern, was da mit Menschen angestellt wurde.

    Sehr beeindruckt hat mich irgendwann um die siebte oder achte Klasse Die Welle von Morton Rhue, wo gezeigt wird, wie leicht es ist, bei solchen Sachen mitzumachen.

    Den ersten wirklichen Buch-Schock hatte ich aber erst nach dem Abi mit Die Akte Odessa von Frederick Forsyth, da habe ich mich zum erstenmal wirklich mit den am Holocaust hängenden Schicksalen konfrontiert gesehen, und daran habe ich lange laboriert.

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  6. gnaddrig sagt:

    @ Yadgar: 1984 hat mich eher kalt gelassen. Ja, es war furchtbar düster und bedrückend, aber es war so völlig von allem entfernt, was ich kannte, das habe ich nur als theoretische Spielerei wahrgenommen. Die Farm der Tiere fand ich da viel erschreckender.

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  7. gnaddrig sagt:

    @ aurorula a.: Dabei hat der Autor das Buch ja ausdrücklich als Kinderbuch gesehen. Laut deutschem Wikipedia-Artikel hat er gesagt: „Ich glaube, es ist ein Kinderbuch, aber ich glaube, dass Erwachsene es auch mögen könnten.“ (Wobei ich „mögen“ hier auch eher unangemessen finde; das englische Originalzitat finde ich nicht.) Hier störe ich mich v.a. daran, dass man die Kinder so ins offene Messer laufen lässt.

    Was das „Disneyland des Grauens“ angeht: Sollte man vermeiden, obwohl es vermutlich nicht immer so einfach ist.

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  8. gnaddrig sagt:

    @ Achim: Ja, das Thema ist wichtig, und die Auseinandersetzung damit muss immer wieder sein. Natürlich birgt die literarische Verarbeitung Fallstricke und kann u.U. böse danebengehen („Disneyland des Grauens“).

    Danke für die Buchempfehlungen, die schaue ich mir mal an.

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  9. Achim sagt:

    Stichwort Bergen-Belsen: Das NDR-Fernsehen hat in den 70er Jahren alte Wochenschauen gezeigt (und kommentiert), und zwar sowohl deutsche als auch britische, französische und US-amerikanische, und zum anderen die BCC-Serie „The World at War“. In einem der beiden Kontexte (ich glaube, die Wochenschau) gab es Bilder vom befreiten KZ Bergen-Belsen, wo britische Soldaten mit schwerem Gerät die völlig ausgemergelten Leichen in Massengräber befördern. Da war ich wohl 13, und das war für mich eine Schlüsselszene, aus der das ganze Ausmaß des Grauens abzulesen war. Mein Bruder und ich haben diese Sendungen regelmäßig angeschaut, aber nicht ohne Erwachsene…

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  10. gnaddrig sagt:

    Unbegleitet sollte man sowas in dem Alter auch nicht zugemutet kriegen.

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  11. Katharina sagt:

    Vom „Jungen im gestreiften Pijama“ wurde mir neulich abgeraten, als ich auf Twitter nach Büchern für meinen 10-jährigen über den Holocaust und den zweiten Weltkrieg gefragt habe.

    Sehr bewegend fand ich das autobiografische „Ich bin ein Stern“ von Inge Auerbach (spielt teilweise in Theresienstadt). Sicher keine leichte Kost, aber das ist kein Buch über dieses Thema. Judith Kerr natürlich („Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“, und die Folgebände „Warten bis der Frieden kommt“ und „Eine Art Familientreffen“). Ebenfalls gekauft habe ich „Die Kinder aus Nr. 67“ von Lisa Tetzner. Das ist auch eine ganze Serie mit insgesamt 8 Geschichten von verschiedenen Kindern aus verschiedenen Familien, aber alle in dieser Zeit. Das habe ich mit dem Kurzen noch nicht gelesen, mir selbst gefällt es aber (trotz dem teilweise rassistischen Vokabular, das leider zu der Zeit gehört) sehr gut. Ich würde es aber nicht unbegleitet zum Lesen geben, sondern eher vorlesen, um Fragen direkt auffangen zu können.

    Sehr gut gefiel mir in diesem Zusammenhang die Doku-Serie „Der Krieg und ich“ von ZDF und Kika. Die Filme sind über Google einfach zu finden.

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  12. Stefan R. sagt:

    Schöne Grüße an den betreffenden Lehrkörper, aber die Nummer mit „Lest das mal!“ geht ja gar nicht. Haben die Ihre Didaktikscheine auf der Rolltreppe gemacht? Haben die mal nachgedacht, dass man Jugendlichen mit so was das Interesse an diesem wichtigen Thema dauerhaft verleiden kann? Vielleicht sogar den gegenteiligen Effekt erzielt?
    Sosehr ich dem Autor seine Betroffenheit zugestehe, muss ich sagen, dass mir das Buch nach Lektüre diverser Inhaltsangaben schon wie eine ziemlich an den Haaren herbeigezogene Räuberpistole vorkommt. (Fällt dem Jungen, der regelmäßig seinen Freund am – offenbar unbewachten – Zaun trifft, der schlechte Zustand der KZ-Häftlinge eigentlich nie auf oder dass dauernd welche verschwinden oder der bestialische Gestank, der in Auschwitz lt. Zeugenaussagen geherrscht haben muss?). Sicher, ‚realistisch‘ ist für Fiktion keine Kategorie, ‚glaubwürdig‘ aber sehr wohl. Und da scheint es zu haken. Vor allem: Was nimmt man mit am Ende der Lektüre, außer einem billigen Schockeffekt? Dass auch Deutsche unter den Opfern waren?
    Literarisch kann das vielleicht noch lesen als Geschichte der persönlichen Konfrontation bzw. Auseinandersetzung des Autors mit einem Sujet, das ihn wirklich auf links gedreht hat.
    Ansonsten scheint es mir zahllose geeignetere Wege zu geben, Kinder bzw. Heranwachsende (begleitet!) an das Thema heranzuführen. Ich war in der vierten Klasse, als die Serie ‚Holocaust‘ ins Fernsehen kam, da wurde diskutiert, ob wir das sehen dürften (durften wir nicht). Die Serie hat zwar ihre Schwächen und ist ein anderes Kaliber, aber begleitet und in den Unterricht eingebettet ist das für 12-13jährige glaube ich schon okay.

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  13. Snorke sagt:

    aurorula

    Ach, schreibst du etwa auch wieder hier?

    Und wie geht es deinem Freund?
    http://www.comichunters.net/images/stories/2344_norm.jpeg?c899a276dfa80766e8bccc34fc0b168f

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