Straßenlaterne (3)

Taubenblau angestrichene Straßenlaterne, deren Glaskugel unter einer halbrunden Blechhaube von mehreren, teils gebogenen Stahlrohren gehalten wird. Vermutlich ein Versuch, Gründerzeitstil nachzuahmen bzw. zu zitieren.

Im Moment wird sie nicht benötigt, die Leuchte. Deshalb steht sie jetzt als Skulptur herum. Trotz etwas Gammel in der Glaskugel ist das immer noch ansehnlicher als die sonst gern als Kunst in den öffentlichen Raum gestellten rostigen Stahlobjekte.

Taubenblau angestrichene Straßenlaterne, deren Glaskugel unter einer halbrunden Blechhaube von mehreren, teils gebogenen Stahlrohren gehalten wird. Vermutlich ein Versuch, Gründerzeitstil nachzuahmen bzw. zu zitieren.


One Comment on “Straßenlaterne (3)”

  1. Yadgar sagt:

    Cool zu rendern… komplett aus einfachen Grundformen („primitives“), also Kugeln, Zylinder, Tori und Quader, mit einer einfachen stahlblauen Textur… nur bei dem Siff in der Glaskugel wird es etwas komplizierter – aber vielleicht will man den ja gar nicht! Das realistische Verdrecken von Gegenständen ist eine ziemlich anspruchsvolle Disziplin in der Raytracerei… Anfängerszenen erkennt man zuverlässig daran, dass sie unrealistisch atablank und clean sind.

    Apropos atablank und clean: ich verfolge gerade den Thread über die „Ottobahn“ auf ZEIT Online (https://www.zeit.de/mobilitaet/2020-11/start-up-ottobahn-gondelsystem-muenchen-personennahverkehr-marc-schindler-stadtverkehr)… meine Meinung dazu: die Verkehrsprobleme in Städten werden wir erst gelöst haben, wenn wir so leben, dass wir weder Verkehr noch Städte brauchen – z. B. in der Matrix! Die ganze Menschheit im vollautomatisch überwachten künstlichen Koma, jeder Mensch in einer eigenen Schlafkapsel, per Biochip werden maßgeschneiderte virtuelle Welten in die Gehirne eingespielt, für jeden Geschmack ist etwas dabei, über ihre Avatare können Menschen in einer gemeinsamen virtuellen Welt miteinander kommunizieren, und zwar mit allen Sinnen, es wird sich völlig real anfühlen, und da niemand eine Erinnerung an das Leben vor der Matrix haben wird (sondern stattdessen algorithmengenerierte synthetische Biographien), wird auch niemand das Gefühl haben, „nur“ in einer Simulation zu leben. Die Endlösung der Menschheitsprobleme – und human noch dazu, ohne brutale Bevölkerungsreduktion per Weltkrieg oder Genozid!

    Auf in die Matrix!

    Gefällt 1 Person


In den Wald hineinrufen

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