Und dann war da noch… (52)

… der Mann vorm Supermarkt. Steht mit seinem Einkaufswagen da, einen Fünf-Euro-Schein zwischen den Zähnen wie ein Pirat sein Entermesser, und sortiert irgendwelches Kleingeld in seine Geldbörse.

(Ich habe normalerweise eher wenig Berührungsängste bei Papiergeld. Allerdings habe ich auch schon Leute erlebt, die mit lose in der Hosentasche getragenem Papiergeld bezahlen wollten, wo ich – schon aufgrund des Geruchs – gar nicht so genau wissen wollte, was in der jeweiligen Hose seit der letzten Wäsche und v.a. dem letzten Unterwäschewechsel so alles passiert sein mochte, es mir aber – eben aufgrund des Geruchs – nur allzugut vorstellen konnte. Kopfkino kann scheußlich sein.)

Da wird bargeldloses Bezahlen gleich nochmal deutlich attraktiver…


3 Kommentare on “Und dann war da noch… (52)”

  1. Yadgar sagt:

    Na ja, es gibt ja auch Leute, die sich durch aufgerollte Geldscheine (aber nicht prollige Fünfeuroscheine, da muss es mindestens ein Hunderter sein – der aber auch nicht unbedingt hygienischer ist) Ecgonylbenzoat in die Nase schnorcheln… wobei der fortgeschrittene Kokaingourmet natürlich seinen versilberten Miniatur-Staubsauger (sowas wird tatsächlich in Headshops verkauft!) dabei hat! Überhaupt, in der Ballsaison… (Falco)

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  2. gnaddrig sagt:

    Stimmt, die gibt es auch. Dabei sollte jemand, der sich Kokain in die Nase zieht, sowieso wenig Grund haben, sich ausgerechnet über die Sauberkeit des Schnorchels Gedanken zu machen. Was die da als Kokain konsumieren, ist ja in aller Regel ein von irgendwem auf der Straße gekauftes Pulver, von dem niemand genau weiß, wer das mit wieviel Sachkenntnis hergestellt hat oder wie oft das womit gestreckt wurde und unter welchen Bedingungen es transportiert und gelagert wurde. Wer so Zeug inhaliert, kann eigentlich nur eine sehr umfassende Scheißegalhaltung zur eigenen Gesundheit haben.

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  3. Yadgar sagt:

    Tja, dann sollte man vielleicht lieber Koffein schnorcheln, das gibt es auch in Pulverform, legal und sauber… aber auch hier sollte es dann natürlich ein antiseptisches versilbertes Röhrchen vom Kokserbedarfsfachhandel sein! Bleibt noch die Frage, was die Nasenscheidewand zu der Koffeinpuderei sagt… egal, ich bleibe bei oraler Aufnahme!

    Noch ’nen Kaffee!

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