Unter einer Brücke

An die helle Betonwand einer Straßenunterführung gesprühte Graffiti, dasselbe Motiv wie im Beitrag "Tunnel (2)"; der Schriftzug könnte "BOSE" lauten.

Das Motiv aus diesem Beitrag wieder. Vielleicht wäre es eine Seminararbeit für Kunsthistoriker, das relative Alter der verschiedenen zu rekonstruieren. Da gibt es sicher einschlägige Kriterien – etwa die Entwicklung der Pinsel- bzw. Dosenführung, Präzision der Linien, Tiefe des Gesamtbildes, so Sachen.

Dabei muss ich an Asterix und Obelix denken, wo sich die Figuren im Lauf der ersten Hefte von etwas unbeholfenen, eckigen Prototypen zu gut ausgereiften Charakteren entwickelt haben (nicht nur in den Zeichnungen übrigens, auch im Text).

Jedenfalls gewinnt jede Waschbetonwand, wenn man sie einfärbt.

An die helle Betonwand einer Straßenunterführung gesprühte Graffiti, dasselbe Motiv wie im Beitrag "Tunnel (2)"; der Schriftzug könnte "BOSE" lauten.


2 Kommentare on “Unter einer Brücke”

  1. Achim sagt:

    Das mit der Entwicklung gilt für alle Comic-Figuren – die frühen Peanuts z.B. sind ganz furchtbar anzuschauen.

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  2. gnaddrig sagt:

    Ist ja auch einleuchtend. Nur bei Mafalda sehe ich das nicht, die sieht in den allerersten Strips ziemlich genau so aus wie in den letzten. Vielleicht hat Quino vor Veröffentlichung der ersten Geschichten ausgiebig geübt…

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In den Wald hineinrufen

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