Blattgesicht

Vertrocknetes Blatt, das im Halbdunkel irgendwie an ein Gesicht erinnert

Manchmal fühlt man sich unterwegs irgendwie beobachtet. Manchmal findet man den Beobachter, manchmal nicht. Hier hat er sich raffiniert als vertrocknetes Blatt getarnt. Da muss man erstmal Den Rest des Beitrags lesen »


Mauergesicht

Ende einer Einfassungsmauer aus roh behauenem Naturstein, teilweise mit schmalem Randschlag, an die ein Stahlzaun anschließt; das Licht der Straßenlaterne, unter der die Mauer steht, wirft Schatten an der Unterseite der Mauersteine und zeigt so das Relief der Mauerfläche.

Die Tage bin ich an einem Stück Mauer vorbeigekommen, aus dem mich ein etwas grantig wirkendes Gesicht unscharf anzustarren schien.

Leider ist es mir nicht gelungen, das Gesicht zu fotografieren. Das Stück Mauer habe ich natürlich fotografiert, ist auch sehr schön geworden (s.o.), aber Den Rest des Beitrags lesen »


Asphaltgesicht

Asphaltierter Radweg mit ungefähr kuchentellergroßer runder Flickstelle, in der mehrere Risse und ein weiterer, dunklerer Asphaltflicken insgesamt wie ein maskierter Smiley aussehen.

Eigentlich war das nur eine nicht weiter bemerkenswerte geflickte Stelle auf dem Radweg. Dann habe ich darin plötzlich ein maskiertes Gesicht gesehen und musste irgendwie Den Rest des Beitrags lesen »


Gesicht

Detail eines rechteckigen Kanaldeckels, das an ein Gesicht erinnert

Überall Gesichter. Hier Den Rest des Beitrags lesen »


Baumgesicht

Da geht man ahnungslos durch den menschenleeren Wald und hat plötzlich das Gefühl, jemand schaut einem schlechtgelaunt hinterher. Aber Den Rest des Beitrags lesen »


Steingesicht

Grimmiges Gesicht in einem kniehohen Felsbrocken, der normalerweise nicht weiter auffällt, erst recht, wenn man die Perspektive wechselt.


Schneegesicht

Bisher habe ich diesen Winter noch keine einzige Schneeflocke zu sehen gekriegt. Rauhreif gab es ein paarmal, aber keinen Schnee. Nicht das klitzekleinste bisschen. Und es war nicht einmal kalt genug, dass Schnee, wäre denn welcher gefallen, auch hätte liegenbleiben können. Scheißwetter!

Weil es so ganz schneefrei aber nicht schön ist, bringe ich mal ein Foto von vor ein paar Jahren. Damals, wo es noch echte Winter gab, mit echtem Schnee und so:

schneegesicht

Jemand hatte dem Baum ein Schneegesicht verpasst.


140

Ich bin zu Fuß in der Stadt unterwegs. In einer Hofeinfahrt ein paar Meter vor mir geht eine ältere Dame hektisch hin und her, sieht mich kommen, baut sich vor mir auf und brüllt mir ins Gesicht: Hundertvierzig!

Ich: Hundertvierzig? Was ist mit hundertvierzig?

Sie: Ja, wo ist die hier? Die Hundertvierzig?

Ich: ??

Sie, ungeduldig: Hausnummer 140, wo ist die?

Gute Frage. Wir stehen vor Nummer 142, das Haus nebenan steht an einer Kreuzung und müsste Den Rest des Beitrags lesen »


ZZ Top?

Rissiger dunkelgrauer Betonpfeiler; Risse formen eine Sonnenbrille und darüber eine Mütze, helle Ablagerungen um die "Brille" herum sehen wie Haar und langer Bart aus.

Da gehe ich völlig harmlos und nichtsahnend durch die Stadt, und plötzlich sehe ich an einem Steinpfeiler ein Gesicht. Bei genauerem Hinsehen Den Rest des Beitrags lesen »


Formen

Form folgt Funktion ist ein berühmter Designgrundsatz. Klar – was nützt mir die schönste Form, wenn sie der Funktion entgegensteht? Funktionieren muss es, die Form ist da nachrangig bzw. ergibt sich aus der Funktion. Deswegen ist die Form von Dingen aber nicht notwendigerweise egal, erst recht nicht, wenn es um Dinge geht, bei denen mehr als nur die Funktion wichtig ist. Musikinstrumente zum Beispiel.

Natürlich können nach rein funktionalen Gesichtspunkten gebaute Instrumente großartig klingen, sich hervorragend spielen lassen und damit eigentlich perfekt sein. Aber wenn sie dabei hässlich sind? Es gibt sicher Leute, die Den Rest des Beitrags lesen »