Schäfchenwolken

Autodächer bei Frost bieten immer wieder unerwartete Anblicke. Das hier erinnert mich an berauhreifte Grasbüschel auf einer Sandfläche. Bei dem unteren Foto musste ich eher Den Rest des Beitrags lesen »

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Tropfenspuren

Sonne scheint durch taufeuchte Glasscheibe eines Wartehäuschens.


Indirekt

Meine Tochter hat vor einer Weile ein paar Folgen des Mangas Death Note gelesen (oder als Anime geschaut, weiß ich nicht mehr). Die Grundidee der Serie geht so: Es gibt ein bestimmtes Schreibheft, das Death Note heißt. Wenn man den Namen eines Menschen dort hineinschreibt und sich dabei dessen Gesicht vorstellt, stirbt dieser Mensch.

Wie wäre es, hat sie dann neulich laut gedacht, wenn man auch die Todesart dazuschreiben könnte und die Zielpersonen dann Den Rest des Beitrags lesen »


Knitter (2)

Ich finde, das sieht aus wie ein zerknittertes Stück Zellophan. Dabei ist es ein rechteckiges flaches Stück Eis wie es sich auf Autodächern bildet, wenn es nach Regen über Nacht friert. Während der Fahrt fällt sowas dann runter und zerschellt in fotogene Scherben.

Dass das jetzt derart wenig nach einem rechteckigen flachen Stück Eis aussieht, habe ich erst später beim Bearbeiten gesehen, deshalb habe ich leider kein Kontextfoto aus anderer Perspektive gemacht. Höchstens Den Rest des Beitrags lesen »


Schnitzel und Feldwege

Es gibt Vergleiche und Redewendungen, die ich einfach schön finde. Heute habe ich eine gute und eine schlechte, hm, naja, nicht Nachricht. Aber einen Vergleich über das Freuen und einen über die Dummheit. Fangen wir mit der Dummheit an:

Dumm wie Brot ist schon ganz gut, dumm wie Knäckebrot ebenfalls, genau wie dumm wie’n Baseballschläger. Das ist aber doch alles etwas blass gegen dumm wie fünf Meter Feldweg – das ist eine durchweg befriedigende Art, jemanden oder etwas für dumm zu erklären.

Und damit Den Rest des Beitrags lesen »


18:08 Uhr

Eigentlich war es 18:07 Uhr und irrsinnig kitschig: Den Rest des Beitrags lesen »


Und dann war da noch… (33)

… der Zufallstreffer während der Frage-und-Antwort-Runde im Anschluss an einen Vortrag. Der Referent gibt das Fragemikrofon an einen Herrn in der ersten Reihe.

Der: „Ich habe mich nur am Kopf gekratzt…“

Der Referent: „Ach so.“ Macht Anstalten, das Mikro wieder an sich zu nehmen.

Der Herr in der ersten Reihe: „… aber ich habe tatsächlich eine Frage, und zwar…“

Anschließend interessante Diskussion.


Missverständlich

Ob es klug war, das Fahrrad genau dort abzustellen? Oder soll das wirklich weg?


Weggestellt (3)

Der Himmel ist grau bedeckt, die Hauswand ist fast weiß und leuchtet in dem diffusen Licht, die Schuhe sind ziemlich dunkel, da kommt meine Kamera an ihre Grenzen – diese Spanne in einem Bild schafft sie nicht ganz.

Zwei unterschiedlich belichtete und ansonsten identische Fotos übereinanderlegen bzw. zusammenschneiden, damit alles richtig belichtet ist, mag ich nicht, ich bearbeite meine Bilder immer nur als Ganzes nach. Auch Den Rest des Beitrags lesen »


Glasring

Bierflaschen kann man ja mit allem möglichen öffnen. Flaschenöffner sind da nur der offensichtlichste, wohl sicherste und bestimmt auch spießigste Weg. Bierflaschen mit Feuerzeugen zu öffnen ist weitverbreitet. Was mit Feuerzeugen geht, geht ganz ähnlich auch mit anderen Dingen. Ich habe schon Bauklötze bzw. Stückchen Kantholz genommen, Schraubenziehergriffe.

Ich kannte mal wen, der hat Bierflaschen mit einem Ring geöffnet. Nicht gut für feine Edelmetallringe, macht aber was her, wenn man’s gut inszeniert. Harte Kanten gehen auch gut, wenn sie scharf genug sind. Tische, Fensterbänke, Beton- oder Backsteinmauern, Stahlgeländer. Kronkorken auf die Kante setzen, von oben kräftig in Richtung Flaschenboden drücken, zisch und prost.

Kleiner Exkurs: Kavallerieoffiziere sollen früher Champagnerflaschen mit dem Säbel geöffnet haben. Bei diesem Sabrage genannten Verfahren werden sämtliche Glassplitter Den Rest des Beitrags lesen »