Muphrys Gesetz

Man kennt das ja: Steht irgendwo was Falsches geschrieben. Also, nicht unbedingt inhaltlich falsch, sondern sprachlich. Die Bandbreite ist groß, von tatsächlichen Satzbau- oder Grammatikfehlern und falschen Vokabeln über Zweifelsfälle bis hin zur (unterstellt immer bösartigen!) Nichteinhaltung der persönlichen sprachlichen Vorlieben oder Abneigungen eines Lesers.

Steht also irgendwo was falsch geschrieben, und der innere Klugscheißer will Den Rest des Beitrags lesen »


Und dann war da noch… (57)

… die ältere Dame im Supermarkt. Als ich den Laden betrete, schiebt sie ihren Wagen von der Kasse zum Einpacktisch. Als ich mit vielleicht zehn Minuten später durch die Kasse komme, steht sie immer noch am Einpacktisch und rechnet mit einer Taschenrechner-App auf einem großen Smartphone ihren armlangen Kassenbon nach.


Kurzzeitparker

Neulich an einer Autobahnraststätte, auf dem Parkstreifen vor der Toilettenanlage, wo man normalerweise nur eher ganz kurz parkt. Und normalerweise auch nur Den Rest des Beitrags lesen »


Gute Frage (4)

Der Schriftzug in Metallic-Lack steht schön plastisch vor der Hammerschlag-Oberfläche. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das ein Kunstwerk darstellt, oder ob es eine ernstgemeinte Frage ist. Hoffentlich wissen die Angesprochenen, dass sie Den Rest des Beitrags lesen »


Durchgestrichen

Die ursprüngliche Botschaft ist soweit klar und beschreibt eine Situation, die an öffentlichen Toiletten so selten nicht ist. Besser Den Rest des Beitrags lesen »


Motivation… übersichtlich

Jetzt, wo fast überall die Maskenpflicht fällt (wie war das letztes Jahr, da sollten ab einer Inzidenz von 35 erste Maßnahmen greifen, ab 50 wurde richtig zugelangt, und ab 100 die ganz große Keule ausgepackt. Da erscheint es natürlich absolut sinnvoll, jetzt zu einem lang im voraus beschlossenen willkürlichen Stichtag trotz einer Inzidenz von irgendwo zwischen 1.500 und 2.000 alle Maßnahmen einzustellen. Wer denkt sich sowas aus und mit welchem Ziel? War ’ne rhetorische Frage.)

Wo jetzt also die Maskenpflicht beendet wird Den Rest des Beitrags lesen »


Freie Energie

In den letzten Tagen habe ich auf Twitter viel von freier Energie gelesen, und an einer Stelle ist mir eine – in aller Bescheidenheit gesagt – geniale Idee für eine neue Methode der Energiegewinnung gekommen. (Aus der Hüfte geschossene Twitter-Threads zu Blogartikeln umzuarbeiten, hat auch was. Physiker im Publikum: Nehmts mir nicht übel, das muss jetzt leider sein.)

Unterschiedliche Potenziale streben danach, sich auszugleichen. Dieser Ausgleich ist immer mit irgendeiner Art von Bewegung verbunden, und diese Bewegung lässt sich zur Energiegewinnung (oder besser: Energieernte) nutzen. Das gilt für Stoffe mit unterschiedlicher Temperatur, elektrischer Ladung, unterschiedlichem Druck, Salzgehalt usw. und – meine Vermutung – eben auch für Freiheit.

Wir brauchen also zwei separate Reservoirs mit Energie, zwischen denen ein möglichst großer Freiheitsunterschied besteht. Man ordne also eine bestimmte Menge freier Energie und eine gleichgroße Menge unfreier Energie so nebeneinander an, dass die Energien Den Rest des Beitrags lesen »


Halbe-halbe

Bisher habe ich vier Bücher von Dave Eggers gelesen: Der Circle (The Circle), Bis an die Grenze (Heroes of the Frontier), Die Parade (The Parade) und Every (The Every).

Zwei davon finde ich ziemlich gelungen, wenn auch beklemmend. Das sind erstens The Circle (das Buch habe ich schon einmal erwähnt) und zweitens The Every, das ist die Fortsetzung dazu. Die anderen beiden finde ich witzlos. Zwar auch gut erzählt und flüssig zu lesen, aber am Ende Den Rest des Beitrags lesen »


Radioaktive Bananen

Eben folgenden Text auf Twitter gefunden:

Was man über Bananen wissen sollte: Bananen sind durch bestimmte Cäsium Isotope [sic!] leicht radioaktiv. Deshalb sollte man nie mehr als 6.600 Bananen pro Sekunde essen, um eine erhöhte Strahlendosis zu vermeiden.

Das ist ein sehr richtiger und wichtiger Hinweis, allerdings unvollständig. Ein wesentlicher Aspekt wird dabei völlig unterschlagen. Das konnte ich also gar nicht unkommentiert lassen, ich musste Den Rest des Beitrags lesen »


Indirektes Déjà vu

Jetzt, wo die ersten Geschichten kursieren von Geflüchteten aus der Ukraine, von auseinandergerissenen Familien, von Erlebnissen großer Grausamkeit und oft ebensogroßer Großherzigkeit auf der Flucht – da habe ich eine merkwürdige Art Déjà vu. Dabei habe ich selbst keinen Krieg miterlebt und bin in Freiheit in einem stabilen und wohlhabenden Land aufgewachsen.

Meine Eltern hatten es da weniger gemütlich. Den Rest des Beitrags lesen »