Am Ende wird alles gut

Der Titel dieses Beitrags stammt von der Fassade des zum Abriss vorgemerkten ehemaligen Borgwürfels, nicht weit von der Tür, durch die ich das gute Ende fotografiert habe:

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Spiegelung

Der Zug hält irgendwo in der Provinz, einer dieser Kleinstadtbahnhöfe mit einem knappen Dutzend Gleisen, wo Personen- und Güterverkehr munter durcheinandergeht. Von mir aus gesehen rechts steht am übernächsten Gleis ein Zug mit Doppelstockwagen, und in der oberen Fensterreihe spiegelt sich ein Schriftzug. Ich schaue mich um und entdecke denselben Schriftzug auf den Güterwagen, die links über den Bahnsteig auf dem nächsten Gleis stehen. Ok, alles klar.

Aber, Moment mal, die oberste Fensterreihe dieser Doppelstockwagen ist doch geneigt, die Wagen werden oben schmaler. Also müsste etwas, das sich in der oberen Fensterreihe spiegelt, viel höher hängen als ein normaler Güterwagen. Bei Spiegelungen gilt Einfallwinkel gleich Ausfallwinkel, aber in Richtung Ausfallwinkel gibt es da nichts, wo so ein Logo dranhängen könnte. Da ist kein achtstöckiger Bau, nur ein niedriger Lagerschuppen und dann Den Rest des Beitrags lesen »


Und dann war da noch… (25)

… die mumifizierte Ratte im Rinnstein. Direkt vor dem Elektroladen, der gerade leergeräumt wurde, weil der Inhaber aus Altersgründen aufgehört hatte. Die wird ihr Leben vor Jahren unter oder hinter irgendeinem Regal im Lager ausgehaucht haben.

Spätestens jetzt dürfte klar sein, warum es grundsätzlich eine gute Idee ist, gelegentlich gründlich auch unter den Möbeln zu fegen…


Another Brick…

… but no wall. Wirklich nicht.


The Good Ideas Will…

Die guten Ideen werden – was auch immer, Quentin Tarantino meint: überleben. Nur, was sind gute Ideen? Wer legt das nach welchen Kriterien fest? Anders gefragt: Wem nützt es jeweils?


Formeln, Komplexe, Technologien, Systeme

Körperpflege- und Kosmetikprodukte bevölkern eine ganz eigene Welt. Ihre Vermarktung ist eine besonders ergiebige Spielwiese für Wortschöpfer und Augenwischer. Was da so auf den Etiketten landet ist oft skurril.

Neulich ist mir aufgefallen, dass praktisch auf allen im Haushalt vorhandenen Gebinden mit irgendwelchen Formeln, Komplexen oder Systemen geprahlt wird, habe ich einen kurzen, völlig unsystematischen Streifzug durch zwei Drogeriemärkte gemacht und haufenweise Material geerntet. Bei sorgfältigerem Abgrasen der Regale hätte ich sicher noch ein paar interessante Funde gemacht, aber für den Anfang reicht es wohl auch so. (Außerdem wird man irgendwann schräg angeschaut, wenn man mit der Kamera durch die Gänge läuft und Produkte abfotografiert, darum habe ich die Aktion nicht allzusehr in die Länge ziehen wollen.)

Fangen wir mit Formeln an. Damit scheint übrigens nicht die nach bestimmten Regeln verdichtet dargestellte Information zur Zusammensetzung oder zum chemischen Aufbau bestimmter Inhaltsstoffe gemeint zu sein, sondern der betreffende Inhaltsstoff (oder die jeweilige, sagen wir, chemische Baugruppe) selbst. Jedenfalls kann man Den Rest des Beitrags lesen »


Leselampe

Leselampe in einem dieser alten IC-Abteile. Könnte fast Den Rest des Beitrags lesen »


Sägeblatt

Und noch eins vom Nachbarstrauch: Den Rest des Beitrags lesen »


Reißzwecke

Ruhepunkt für das Auge in der wildzerklüfteten Borkenlandschaft.


Genauso schnell

Zwei so fünf- oder sechsjährige Kinder auf Rollern liefern sich ein Rennen auf dem Gehweg. Sie segeln in halsbrecherischem Tempo virtuos an mir vorbei, machen an der nächsten Kreuzung kehrt und rappeln fröhlich zurück, wieder an mir vorbei und bis hinter die nächste Ecke.

Ein paar Minuten später Den Rest des Beitrags lesen »