Festhalten

Lederbezogener Griff am Lender eines alten Fahrrades, genauer: das ausgefranste Ende des Griffs

Da bräuchte es ein bisschen Bindfaden. Und dann auch gleich noch etwas Lederfett. Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Lösung

Seit vielen Jahren treiben viele Industrieländer auf den Verkehrsinfarkt zu. Deutschland ist da als dicht besiedeltes Transitland ganz vorn mit dabei. Die Zahl der zugelassenen Kraftfahrzeuge steigt ständig, und die Folgen sind nicht so schön: Dreck und Lärm auf dauernd staugeplagten Autobahnen und in immer verstopfteren Städten. Mittlerweile ist immer überall alles vollgeparkt. Bürgersteige, Radwege und Einfahrten werden gewohnheitsmäßig als Kurzparkplätze zweckentfremdet. Der vorgeschriebene 5-m-Abstand zu Kreuzungen wird zumindest in Wohngebieten auch immer häufiger ignoriert, Parken in zweiter Reihe ist mancherorts auch praktisch üblich.

Immer mehr Kraftfahrzeuge benötigen immer mehr Platz. In der Folge asphaltieren wir immer mehr Land zu und stellen Autos drauf ab, die im Schnitt 23 Stunden pro Tag ungenutzt herumstehen und die übrige Stunde Den Rest des Beitrags lesen »


Abendwolken

Abendhimmel mit Wolken, in der oberen Bildhälfte von der Sonne beleuchtet, in der unteren Hälfte sehr dunkel

Neulich, kurz vor Sonnenuntergang


Schlürfen und nippen

Gelegentlich lese ich in Zeitungen Artikel, die von irgendwelchen bestimmten Milieus handeln oder wo solche Milieus zumindest gestreift werden. Als Journalist soll oder will man sich mit dem Objekt der Berichterstattung nicht gemein machen, sondern professionelle Distanz wahren. Außerdem will man – unterstelle ich – nach Möglichkeit als weltläufig, erfahren, abgeklärt gelten, schreibt deshalb oft schwungvoll, ein bisschen witzig, ein bisschen ironisch und jedenfalls über den Dingen stehend.

Im Rahmen solcher Berichterstattung wird gern beschrieben, was die Leute so tun. Und dabei kommt dann gelegentlich auch die Rede darauf, was für Getränke die beschriebenen Leute so zu sich nehmen und wie sie Den Rest des Beitrags lesen »


Giftgrün

Grünschillernde Fliege auf einem grünen Blatt in einem Gebüsch am Wegrand

Die saß einfach so träge da in der Sonne, auf diesem Blatt auf einem Busch am Wegrand, während drumherum Bienen und Hummeln die Blüten versorgten (die waren aber zu hektisch für meine etwas langsame Kamera, die Schnappschüsse von neulich waren ein Glückstreffer).


Ritzel (2)

Die Ritzel einer Kettenschaltung an der Hinterradnabe eines Fahrrades. Die angerostete Kette läuft über das kleinste Ritzel.

In letzter Zeit habe ich mir eine Menge Fahrräder angeschaut. Hier bin ich mir wieder nicht sicher, welcher Bildausschnitt besser ist. Oben ist der Betrachter unmittelbarer „im Bild“, direkt am Motiv, unten Den Rest des Beitrags lesen »


Doch kein Projekt

Neulich hatte ich ja ein bisschen geträumt. Leider war das wirklich nur eine Träumerei. Ob das in echt so funktionieren könnte, irgendwo zwischen Hippiekommune und Gartenzwergspießerparadies, selbst wenn es das Grundstück gäbe und die Leute dabei wären, weiß ich natürlich nicht. Ob ich die Gelegenheit wahrnehmen würde, wenn sie sich böte, weiß ich auch nicht. Kinderlos oder mit Kleinkindern eher. Oder später, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Jetzt, in der Zeit dazwischen, müssten sie ja mit uns ihr Umfeld verlassen, und das würde ich ihnen vor dem Hintergrund meiner eigenen Erfahrung mit sowas nicht einfach zumuten wollen.

Die anderen haben sicher ihre Gründe dafür, nicht so ein Projekt auf die Beine gestellt zu haben. Insofern ist es wirklich nur eine Utopie. Und um ehrlich zu sein, es war ja abzusehen, das Leben ist kein Werbeclip.

Deshalb Den Rest des Beitrags lesen »


Zitrone

Eine halbe Zitrone, Blick auf die mehrere Tage alte, vertrocknete Schnittfläche.

Nicht mehr ganz frisch. Dabei Den Rest des Beitrags lesen »


Rissig

Ursprünglich glatte, aber rissig gewordene Oberfläche.

Ok, und was ist das jetzt? Hier noch Den Rest des Beitrags lesen »


Angewachsen?

Puzzleteil, das auf einem gepflasterten Gehweg liegt. Einzelne Fasern sind aus dem Rand ausgefranst und sehen aus wie feine Wurzeln, die sich am Pflasterstein festkrallen.

Auf den ersten Blick nur ein einzelnes Puzzleteil, wahrscheinlich noch vom Sperrmüll neulich. Seitdem durch Regen und drübertrampelnde Passanten abgenutzt, könnte man denken. In Wirklichkeit ist es aber ein Samenkorn des Puzzlebaums, der hier seine Wurzeln in den Gehweg schlägt. Am linken Ende färbt es sich schon ein, dort wird sicher bald der Stamm austreiben.