Weihnachtskekse – das Spiel

Neulich beim Kekseausstechen mit meiner Jüngsten zusammen entwickelt – das Ausstechspiel. Die Grundidee dürfte klar sein: Teig ausrollen, dann aus der ausgerollten Fläche nöglichst viele Kekse ausstechen, auf Bleche tun, backen. Es sollen möglichst wenig Zwischenräume übrigbleiben. Den übrigen Teig neu ausrollen, wieder ausstechen, derweil die fertigen Kekse aus dem Ofen holen, abkühlen lassen usw.

Man könnte Den Rest des Beitrags lesen »


Blockflöte?

Seit mehreren Tagen höre ich abends Geräusche, die wie Blockflöte klingen. Das, was Anfänger produzieren, wenn sie Blockflöte üben. Lange bevor sie es zu dem klaren, wohldefinierten Ton bringen, den man diesem Instrument entlocken kann wenn man kann. Aller Anfang ist schwer und klingt bescheiden: Hnü-fnüh, fnü-fnüh, fnüh fnüh fnüh fieps fnühfiepsfnürgs hnüh.

Viel Mühe wird darin investiert, die Töne nicht mit dem geforderten sauberen d zu beginnen, sondern irgendwie ins Leben zu hauchen und die Zombies dann irgendwie ihr Unleben aushauchen zu lassen. Ich weiß bescheid, ich habe das damals auch gemacht. Den Sound kenne ich.

Die meisten geben irgendwann auf, manche schaffen es bis zur richtigen Musik. Aber am Anfang stehen lange Stunden fnüh fnüh fieps fnüh. Unweigerlich und zum Schrecken aller in Hörweite. Wenn die Schule (oder die Eltern oder der Erbonkel) das wollen, wird blockgeflötet (alternativ bzw. je nach Status auch gegeigt, das kann am Anfang ebenfalls furchtbar sein, davon aber vielleicht ein andermal). So ein Grundschüler arbeitet dann das Pensum ab und die Nachbarschaft hört gezwungenermaßen mit. Fensterschließen hilft nicht, dazu ist das Gerät zu schrill. Ohrstöpsel helfen auch nicht. Nichts hilft, nur Flöte verschwinden lassen.

Ich weiß gar nicht, ob oder wo das kollektive Blockflötenspiel in der Grundschule noch üblich ist, meine Kinder haben das in der Grundschule nicht gehabt. Egal, Den Rest des Beitrags lesen »