Kluge Köpfe, Kulturkontakte, klares Bild

Mir ist neulich ein Buch von Eugen Roth in die Finger gekommen: Ernst und heiter, erschienen 1961 im Deutschen Taschenbuch Verlag. Am Ende des Buches finden sich drei ganzseitige Werbeanzeigen. Das war eine Weile lang üblich, jedenfalls in Taschenbüchern mancher Verlage; ich erinnere mich an bescheuerte, halbgar an die jeweilige Textstelle im Buch anknüpfende Sparkassenwerbung in irgendwelchen Jugendbüchern der 70er und vielleicht auch noch 80er Jahre.

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Statt Gemüseschnippeln

In einem Artikel zu der Frage, wie ungesund industrielle Lebensmittel denn nun sind, wurde als Vorteil von Fertigessen genannt, dass man da einiges an Zeit sparen kann, die dann für andere Beschäftigungen zur Verfügung steht:

Mütter, die nicht jeden Tag am Herd stehen, haben mehr Zeit für die Kinder, für Sport oder, um ein gutes Buch zu lesen.

Das ist ein ziemlich weitverbreiteter Ausdruck: Ein gutes Buch lesen. Das klingt so nach oberstudienrätlicher Vorstellung von Freizeitgestaltung, nach Bildungsbürgertum im Selbstvergewisserungsmodus. Wir die wir wissen…

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