Sprachverwirrtes

Die AOK hat einen Zuschuss von 25.000 Euro für einen Film über Zucker in Aussicht gestellt. Das hat jemanden auf die Idee gebracht, einen Film über homöopathische Zuckerkügelchen zu drehen. Weil sowas auch einen griffigen Titel braucht, werden auf Twitter derzeit unter dem Hashtag #Hahnemovie Vorschläge gemacht. Da konnte ich natürlich auch nicht zurückstehen und habe ein bisschen mitgespielt.

Soweit so gut. Bis Twitter einen meiner Tweets irrtümlich als in estnischer Sprache geschrieben interpretierte und einen Link für die Maschinenübersetzung anbot:

Selbstverständlich musste ich Den Rest des Beitrags lesen »

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Der Blogger von Stepford

Wir sind ja mittlerweile bei der vierten industriellen Revolution angelangt. Mit der ersten kam die Nutzung der Dampfkraft für Fabriken, mit der zweiten die Nutzung von elektrischem Strom in der Produktion, die dritte, „digitale“, brachte die Nutzung von Computertechnik zur Automatisierung, und jetzt basteln sie an der vierten, die Designer, Ingenieure und Konsumenten überflüssig machen soll, weil in der sogenannten Industrie 4.0 die Maschinen sich in Eigenregie selbst betreiben.

In der Fotografie ist eine vergleichbare Entwicklung zu beobachten. In der ersten fotografischen Revolution wurde die Fotografie erfunden. Man hat anfangs Teerpappe auf einer Glasplatte in einer Camera obscura belichtet, ist dann recht bald auf elegantere Chemikalien und Kameras mit Linsen umgestiegen, hat die Farbfotografie entwickelt, die sperrigen und empfindlichen Glasplatten durch elastisches Trägermaterial ersetzt, aber es blieb umständlich und kompliziert.

Als zweite fotografische Revolution kamen die großen Vereinfachungen – die Erfindung von Filmrolle, Messucher und Wechselobjektiv. Die dritte fotografische Revolution führte zur digitalen Fotografie, und jetzt steht die vierte fotografische Revolution bevor.

Die wird, analog zur vierten industriellen, Den Rest des Beitrags lesen »