Baustelle

Der Turm auf der Abbildung links erinnert mich irgenwie an einen Termitenbau. Ganz merkwürdiger Klotz, das. Kann sein, dass der Eindruck beim echten Bauwerk rechts in der Form nicht entsteht, muss man abwarten.

Gesehen vom Schweizer Bahnhof in Basel. Zum Entwirren noch eine zweite Aufnahme mit anderem Bildausschnitt und Blickwinkel.

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Warnung

WARNUNG
vor jeder Berührung der
Drähte und Isolatoren
und der Annäherung an
herabhängende Drähte.
LEBENSGEFAHR!

Ein schön sauber und präzise formuliertes Warnschild. Auf dem Gang quer über die Gleise könnte man unter Umständen Den Rest des Beitrags lesen »


Q

Q wie Qualitätsgraffiti. Wo ich sowieso grad mit der Kamera am Schweizer Bahnhof in Basel war, musste ich das auch gleich noch mitnehmen. Ungefähr von derselben Stelle aufgenommen wie das Supertetris von neulich.


Supertetris

Endlich mal interessante Formen. Hat jemand ’ne Ahnung, was das ist?

Die Auflösung kommt später per Kommentar.


Noch ein Turm

noch_ein_turm

Diesmal ist ein jüngerer und, sagen wir, architektonisch anders orientierter Kumpel auf einen Plausch vorbeigekommen. Die ganze Wahrheit gibt es hier.


Les Trois Rois

les_trois_rois

Hier müsste eigentlich ein Krimi spielen.

Aufgenommen in einer trüben Herbstnacht am Kleinbasler Rheinufer, irgendwo zwischen der Mittleren Brücke und der Klingentalfähre.


Memento mori

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Ein voll funktionstüchtiger Dyson Airblade. Die Installation spielt subtil mit postapokalyptischen Designelementen. Im Hintergrund intoniert ein flüsternder Sprechchor: Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden. Ein unerwartetes memento mori in der Toilette im Badischen Bahnhof zu Basel.


Schwebend

schwebend

Die einseitige Beleuchtung lässt die Turmuhr am Badischen Bahnhof in Basel sehr schön schweben. Und gut ablesbar ist sie so auch.


Hörensagen

hoerensagen_elefant_rechts_portrait

Ganz offensichtlich war der Steinmetz, der die Fauna am Chor des Basler Münsters gestaltet hat, nie im Leben selbst in Afrika oder Indien und hat nie einen Elefanten gesehen. Das Gastspiel von Hannibal mit seinen Kriegselefanten hatte sich lange vor seiner Zeit (und außerdem viel weiter südlich) zugetragen. Fundierte naturkundliche Literatur oder gar brauchbares Bildmaterial über afrikanische Wildtiere wird es damals nicht gegeben haben, ebensowenig zeitgenössische Berichte von Reisenden, die selbst solche Tiere gesehen hatten. Niemand in Europa wird damals eine Ahnung gehabt haben, wie diese Tiere in Wirklichkeit aussahen. Für Löwen gilt das wahrscheinlich genauso, die sind am Münster auch vertreten.

(Noch vor zweihundert Jahren zogen Schausteller mit Panoramakästen über die Jahrmärkte und zeigten gegen Bezahlung Bilder von fremden Orten. Da die überwiegende Mehrheit der einfachen Leute kaum je über einen Umkreis von ein paar Dutzend Kilometern um ihre meist verschnarchten und sterbenslangweiligen Heimatorte hinauskamen, wussten sie fast nichts von der weiten Welt, und deshalb waren solche Bilder von woanders eine sehr beliebte Unterhaltung. Eine einfache Postkarte vom Hof des Zaren oder aus Venedig muss damals für viele ungefähr so aufregend gewesen sein wie die Mondlandung Ende der 60er Jahre. Vor dem Hintergrund der heute allgegenwärtigen Bilderflut kann man Den Rest des Beitrags lesen »


Riesenauge

riesenauge

Der Lichthof von neulich kommt zur Herbstmesse als Riesenauge daher. Ungeklärt ist noch, ob das senkrecht stehende Objekt links ein Splitter oder ein Balken ist oder ob der Augenarzt ein Instrument vergessen hat.