Memento mori

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Ein voll funktionstüchtiger Dyson Airblade. Die Installation spielt subtil mit postapokalyptischen Designelementen. Im Hintergrund intoniert ein flüsternder Sprechchor: Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden. Ein unerwartetes memento mori in der Toilette im Badischen Bahnhof zu Basel.

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Schwebend

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Die einseitige Beleuchtung lässt die Turmuhr am Badischen Bahnhof in Basel sehr schön schweben. Und gut ablesbar ist sie so auch.


Hörensagen

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Ganz offensichtlich war der Steinmetz, der die Fauna am Chor des Basler Münsters gestaltet hat, nie im Leben selbst in Afrika oder Indien und hat nie einen Elefanten gesehen. Das Gastspiel von Hannibal mit seinen Kriegselefanten hatte sich lange vor seiner Zeit (und außerdem viel weiter südlich) zugetragen. Fundierte naturkundliche Literatur oder gar brauchbares Bildmaterial über afrikanische Wildtiere wird es damals nicht gegeben haben, ebensowenig zeitgenössische Berichte von Reisenden, die selbst solche Tiere gesehen hatten. Niemand in Europa wird damals eine Ahnung gehabt haben, wie diese Tiere in Wirklichkeit aussahen. Für Löwen gilt das wahrscheinlich genauso, die sind am Münster auch vertreten.

(Noch vor zweihundert Jahren zogen Schausteller mit Panoramakästen über die Jahrmärkte und zeigten gegen Bezahlung Bilder von fremden Orten. Da die überwiegende Mehrheit der einfachen Leute kaum je über einen Umkreis von ein paar Dutzend Kilometern um ihre meist verschnarchten und sterbenslangweiligen Heimatorte hinauskamen, wussten sie fast nichts von der weiten Welt, und deshalb waren solche Bilder von woanders eine sehr beliebte Unterhaltung. Eine einfache Postkarte vom Hof des Zaren oder aus Venedig muss damals für viele ungefähr so aufregend gewesen sein wie die Mondlandung Ende der 60er Jahre. Vor dem Hintergrund der heute allgegenwärtigen Bilderflut kann man Den Rest des Beitrags lesen »


Riesenauge

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Der Lichthof von neulich kommt zur Herbstmesse als Riesenauge daher. Ungeklärt ist noch, ob das senkrecht stehende Objekt links ein Splitter oder ein Balken ist oder ob der Augenarzt ein Instrument vergessen hat.


Falsche Sonne

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Ich stehe auf dem Kleinbasler Rheinufer, etwa an der Anlegestelle der Münsterfähre und blicke über den Rhein zum Münster. Dort geht eine blasse Sonne im Nebel über der Altstadt auf. Nur die Richtung stimmt für den Sonnenaufgang nicht (Westsüdwest). Und die Tageszeit (gegen sieben Uhr abends). Überhaupt das mit der Sonne, die ist nämlich in Wirklichkeit Den Rest des Beitrags lesen »


Wenn’s Trinkwasser wäre…

Bitte Bassin nicht betreten - Kein Trinkwasser

Vielleicht soll man aus Sicherheitsgründen nur mit Trinkwasser duschen. Oder man könnte stolpern und würde dann möglicherweise keimbelastetes Wasser schlucken, wo die Stadt dann Streit über Haftungsfragen befürchtet. Wer weiß das schon.

Jedenfalls Den Rest des Beitrags lesen »


Lichtblick

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Lichthof im Neubau der Messe Basel. Den Rest des Beitrags lesen »


Jedenfalls nicht nach links

Komplexe Verkehrsregelungen klar und deutlich mit Schildern und in wenigen Worten darzustellen, ist nicht immer einfach. Dabei muss es ja gar nicht um so verworrene Szenarien wie dieses hier gehen. Schon in viel simpleren Situationen stoßen Beschilderer gelegentlich an ihre Grenzen. Irgendwo dazwischen muss dieser in Basel fotografierte Fall angesiedelt sein:

Verkehrsschild

Beim ersten Lesen dachte ich, das klingt fast wie: Rechtsabbiegen vorgeschrieben außer für Leute, die nicht rechts abbiegen. Das wäre aber so unsinnig, dass nicht einmal der vernagelteste Paragraphenhengst das bringen würde (hofft man). Bei genauerer Betrachtung Den Rest des Beitrags lesen »


Lichtspuren

Nach dem Erfolg meines Fotos vom Basler Rheinufer habe ich ein bisschen mit Verwackelungen bei Dunkelheit gespielt. Dabei ist unter anderem das hier herausgekommen:

bürogebäude_bei_dunkelheit


Lichtbild

lichtbild

Ein versehentlich verwackeltes Foto vom Basler Rheinufer bei Nacht. Mit dem Handy fotografiert vom Steg der Klingental Fähre („Vogel Gryff“) auf Kleinbasler Seite zwischen der Mittleren Brücke und der Johanniterbrücke.

Das bringe ich hier nicht als fotografische Großtat, sondern weil der Gesamteindruck mir gefällt. Es sieht fast aus wie ein Gemälde.

Zum Vergleich Den Rest des Beitrags lesen »