Reißzwecke

Ruhepunkt für das Auge in der wildzerklüfteten Borkenlandschaft.

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Abgesägt (3)

abgesaegt3

Wie eine Art Landkarte auf der Schnittfläche, erinnert mich vage an den mutmaßlich großdeutschen Aufkleber vom letzten Jahr, dabei ist es nur ein ganz gewöhnlicher abgesägter und vergammelnder Baumstamm im Wald…


Beobachter

beobachter

Irgendwo sitzt immer wer und beobachtet…


Maschendrahtfresser

maschendrahtfresser_frontal

Da war es beim Auslichten vermutlich am Einfachsten, Den Rest des Beitrags lesen »


Liegender Holzmann

Neulich hat foster auf Nummer Vier im Wald einen hölzernen Drachen fotografiert. Das hat mich an den Holzmann erinnert, den ich letztes Jahr im Wald ablichten konnte:

liegender_holzmann

Die Beine zeigen nach links, das linke Bein ist ausgestreckt, das rechte angewinkelt. Den rechten Arm hat er hinter dem (auf dem Foto leider nicht sichtbaren) Kopf verschränkt, den anderen Arm nach oben ausgestreckt. Der braucht nicht einmal einen Liegestuhl, um es sich gemütlich zu machen.

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Rotkäppchen und der böse Baum

Das Nebeneinanerher, oft Mit- oder Gegen- und manchmal auch Ineinander von Menschengemachtem und Natur bringt hin und wieder interessante oder skurrile Dinge hervor, die einen manchmal an Stellen überraschen, wo man nichts besonderes zu sehen erwartet hätte.

Wer auf dem Land wohnt oder sich gelegentlich dort aufhält, kennt sicher Weidezäune, die aus rohen Holzpfählen und Stacheldraht gebaut werden. Wenn so ein Weidezaun an einem Waldrand entlanglaufen soll, spart der Bauer sich gern den einen oder anderen Pfosten und nagelt den Draht stattdessen einfach an Bäume, die dort stehen, wo der Zaun hinsoll. Anders als die Pfosten wachsen die Bäume natürlich weiter, werden Jahresring für Jahresring kräftiger, und mit der Zeit umschließt der Baum solche Drähte, verschluckt sie gewissermaßen.

Neulich ist mir sowas ähnliches begegnet, nur ist nicht der Stacheldraht eines Zauns betroffen, sondern Den Rest des Beitrags lesen »


Wolken als Rahmen

Konturlose Schleierwolken können in Verbindung mit mieser Auflösung und minderwertiger Optik manchmal hübsche Effekte ergeben:

wolkenrahmen

Dass ich mit dem Handy hier keine Chance auf ein gutes Foto hatte, war mir klar. Ich habe trotzdem mal draufgehalten, es kostet ja nichts.

Beim Sichten musste ich stutzen. Den Rest des Beitrags lesen »


Angepasst

Ich mag Parkwege, die mit diesen kleinen Natursteinwürfeln gepflastert sind. Ich weiß gar nicht, wie das Zeug heißt, das ist so eine Art Baby-Kopfsteinpflaster, oft wohl aus Granit. Solche Wege haben immer etwas Gemütliches, finde ich. Die Oberflächen sind nie ganz glatt, es ist immer etwas uneben und krumm. Da kann Gras in den Ritzen wachsen, und wenn Bäume am Wegrand größer werden und mit ihren Wurzeln den Weg hochdrücken, wird der Weg einfach etwas wellig. Das sieht nicht gleich schäbig und kaputt aus wie bei quadratischen Gehwegplatten aus Beton.

Diese Pflastersteine machen die Wege im Park fast lebendig, sie erlauben den Wegen sozusagen, mit der sie umgebenden Natur zu  interagieren. Manchmal passen sich dann Weg und Natur aneinander an. Hier zum Beispiel:

Zunächst sieht das nur wie ein Riss im gepflasterten Weg aus. Bei näherem Hinsehen Den Rest des Beitrags lesen »