Der richtige Ort

Neulich in der Bahn. Genauer gesagt, in der Toilette eines handelsüblichen IC. An der Wand ein Spiegel, darunter Seifenspender, Handtuchspender, Knopf zum Starten des Wassers, Wasserrohr. Darunter das Waschbecken. In der Nähe der Bedienelemente jeweils ein Aufkleber mit einem erklärenden Piktogramm. Soweit so gut, alles wie gewohnt. Tausendmal gesehen:

zugtoilette

Wenn man aber nicht mit den Augen sehen kann? Für diesen Fall hat die Bahn die Piktogramme sinnvollerweise um Braillebeschriftungen ergänzt:

Da steht dann wie zu erwarten Seife, Kein Trinkwasser und Handtücher drauf, sodass auch Blinde wissen, was es da gibt. Der Knopf zum Einschalten des Wassers trägt zwar ein Piktogramm, aber kurioserweise keine Braille-Beschriftung. Dass man dort das Wasser einschaltet, muss man raten, wenn man nicht visuell sieht. Aber gut, was soll es da schon geben als einen Wassereinschaltknopf?

Was mich an den Beschriftungen stutzig macht Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Lampe

Heutzutage begegnen einem im Alltag überall Piktogramme, stilisierte Darstellungen von allem möglichen. In Handys und Computern werden Icons verwendet, deren Inhalt wegen Platzmangel oft sehr stilisiert daherkommt. Oft geht das auf Kosten der Verständlichkeit.

Meine Jüngste unternimmt seit einiger Zeit erste Gehversuche am PC. Wir haben da ein paar Spiele, die sie gelegentlich spielt. Neulich hat sie mir ganz erfreut und etwas aufgeregt mitgeteilt: Wenn man auf die Lampe drückt, kann man ohne Ton spielen!

Die Sorte Lautsprecher, die in Windows auf der entsprechenden Drucktaste abgebildet ist, kommt im Alltag so nur selten vor, gerade in der Erlebniswelt einer Sechsjährigen, und ich kann Den Rest des Beitrags lesen »