Und dann war da noch… (15)

… das gut einjährige Mädchen in Windel und Sonnenhut auf der Liegewiese im Freibad. Der Vater liegt ein paar Meter von uns entfernt auf dem Badetuch und döst. Die Kleine kommt und führt meiner Tochter Vaters riesiges Smartphone vor: klappt die Hülle auf, wischt mit dem Finger über den Bildschirm und begeistert sich für die Bildchen, die da plötzlich auftauchen. Bevor sie groß was in Gang setzen kann greife ich ein und klappe die Hülle wieder zu. Mittlerweile ist der Vater aufgewacht und kommt halb amüsiert, halb erschreckt, um sein Töchterchen samt Telefon einsammeln.

Mir ist es übrigens ein Rätsel, dass so viele Leute ihre Telefone offenbar standardmäßig nicht sperren. Ich sehe immer wieder, wie Leute ihre Telefone greifen und offensichtlich ohne Eingabe einer PIN oder eines Passworts auf Apps zugreifen. PIN-Eingabe beim Hochfahren reicht nicht – was machen solche Leute, wenn die ihr Telefon mal verlieren oder irgendwo liegenlassen? Völlig unverständlich…

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Hosentaschentelefonate

Irgendwo habe ich gelesen, dass sogenannte Hosentaschenanrufe bei Rettungsleitstellen gelegentlich zum Problem werden. Je nachdem, wie die Telefone konfiguriert sind, kann es wohl, wenn sie in Hosen-, Jacken- oder Handtaschen oder Rucksäcken stecken, dazu kommen, dass Tasten (oder Displays) gedrückt werden und so SOS-Anrufe zustandekommen.

Der Besitzer merkt das in der Regel nicht, er hat ja sein Telefon gar nicht in der Hand. Die Leitstellen haben dann gelegentlich Probleme, festzustellen, ob ein Notfall oder ein Hosentaschenanruf vorliegt, und im letzteren Fall Schwierigkeiten, den Anruf wieder aus der Leitung zu kriegen.

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Datenmüll, analog

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