Unerwartete Leerstelle

Gestern habe ich das auf Duden online das Wort regelmäßig nachgeschlagen, weil ich eine Definition davon haben wollte. Nicht, weil ich nicht weiß, was regelmäßig ist, sondern weil ich es für diesen Artikel genau wissen wollte, um entsprechend klugscheißen und spitzfinden zu können. Wenn ich hier schon sprachliche Erbsen zähle, will ich mich dabei ja nicht allzusehr blamieren.

Außerdem lese ich gern in Lexika und Wörterbüchern herum. Ich habe so manche unterhaltsame Stunde mit meinem dicken alten Collins verbracht, oder mit etymologischen Wörterbüchern „meiner“ Sprachen. Auch mit alten Nachschlagwerken wie der 4. Auflage (1885-1892) von Meyers Konversationslexikon, die dankenswerterweise als Text und als Faksimile in der retro-Bibliothek online verfügbar ist, kann man sich lange amüsieren (vor Jahren hatte ich eine Weile lang Zugang zu einem vollständigen, gedruckten Exemplar; ich liebe alten Bleidruck!). Dudens Deutsches Universalwörterbuch gehört bei mir auch zum Standardinventar, auch wenn ich in dem eher gezielt nachschlage und weniger einfach so herumlese.

Egal, ich lese gerne Definitionen, weil die, wenn sie gut geschrieben sind, Den Rest des Beitrags lesen »