Und dann war da noch… (51)

…  die etwas angemoderte Walnuss im Balkonkasten. Wir verdächtigen eines der vielen Eichhörnchen in der Gegend, es bis auf den Balkon geschafft, dort die Nuss im Balkonkasten versteckt und sie dann dort vergessen bzw. nicht wiedergefunden zu haben. Vielleicht sollte ich mal eine Überwachungskamera auf die Balkonkästen ansetzen?


Der Aufräumapparat

Dass Kinder häufig dazu neigen, eine gewisse Unordnung zu verbreiten, wusste ich ja schon lange. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich selbst im Vorschulalter regelmäßig ansehnliche Leistungen in Sachen Zimmervollkramen vollbracht. Man spielt halt was, dann was anderes, dann noch was, und zieht dabei eine breite Spur Spielzeug, Bastelmaterial, Anziehsachen usw. hinter sich her. Irgendwann im Grundschulalter fing mir das Chaos an, auf die Nerven zu gehen, und ich beschloss, fortan Ordnung zu halten. Das funktioniert seitdem einigermaßen gut. Zwar gibt es immer wieder mal hartnäckige Unordnungsherde, aber die kann ich meistens ganz gut hinter Schranktüren oder so verstecken.

Meine Kinder sind noch in der Vollkramphase. Die Ältere denkt sich Sachen aus, spielt oft sehr intensiv und benutzt dabei alles, was sie dazu braucht. Dabei verschiebt sie schon mal Möbel und errichtet großartige Bauwerke. Die Jüngere geht anders vor. Sie umgibt sich überall mit „ihren Schätzen“. Sie sitzt dann oft irgendwo in ihrem Zimmer, umgeben von einer Ansammlung von Spielzeug und allem möglichen Kram, und spielt ganz selbstvergessen mit ein oder zwei Dingen. Dann geht sie woanders hin und baut sich dort auch wieder so ein Nest. Am Ende ist der gesamte Fußboden von einer erstaunlich gleichmäßigen, gefühlt knöcheltiefen Schicht von Spielsachen bedeckt. Dazu kommen noch kleine Verstecke in Regalen, auf Stühlen und Fensterbrettern, unter Schränken, die sie dort wie ein Eichhörnchen anlegt und vergisst.

Jedenfalls sehen die beiden Kinderzimmer oft aus, als habe ein Riese Den Rest des Beitrags lesen »