Immer mehr

Früher™ hat man sich mit dem Rasiermesser rasiert oder rasieren lassen. Das ging ungefähr 25.000 Jahre so, anfangs mit Steinklingen oder geschärften Muscheln, später mit Metallklingen. Dann hat jemand im 19. Jahrhundert den Rasierhobel erfunden, der dann in der von J. C. Gillette verbesserten Version in vielen Weltgegenden jahrzehntelang das Rasierzeug der Wahl war.

Als nächstes kam irgendwann im 20. Jahrhundert der Systemrasierer dazu, der die Vorteile des Hobels um eine noch einfachere Bedienung ergänzt. Systemrasierer gibt es als Wegwerfgeräte, etwa von einem bekannten Feuerzeug- und Kugelschreiberhersteller, und als Qualitätsapparate mit wiederverwendbarem Griff und austauschbaren Rasierköpfen von den einschlägigen Rasierzubehörmarken.

Anfang der 1970er Jahre hatte jemand die geniale Idee, dass zwei Klingen doch doppelt so gut rasieren müssten wie eine. Man fing also an, Systemrasierer mit zwei Klingen zu bauen, für eine sanftere und zugleich gründlichere Rasur. Nach ein paar Weiterentwicklungen Den Rest des Beitrags lesen »

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Pädagogisch besonders wertvoll

Letzte Woche ist uns der Herbst- und Winterkatalog von livipur ins Haus geflattert. Das ist ein mir bisher nicht bekanntes Versandhaus für Kindersachen, ähnlich wie jako-o. Da gibt es Kleidung, Spielzeug, Möbel, jahreszeitlichen Schnickschnack und sonst alles mögliche für Kinder. Das sieht großenteils ganz nett aus und ist ansonsten nicht weiter bemerkenswert. Die Versuche, Mütter und Töchter im Partnerlook auszustaffieren, wirken etwas gezwungen. Außerdem: Welche erwachsene Frau mag sich im Alltag ernsthaft genauso wie ihre schreibunte Kindergartenprinzessin anziehen, und sei es nur auf dem Weg zum Kindergarten? Das ist fast so schlimm wie Micky-Maus-Schlafanzüge oder Hello-Kitty-Socken für Erwachsene. Aber gut, manchen mag das gefallen.

Interessant ist das sogenannte Titelangebot. Eine etwa fußballgroße, halbkugelförmige Schale aus Keramik zum Feuermachen. Das Ding heißt Zwergenfeuer und wird Den Rest des Beitrags lesen »