Im Bach

Fahrrad im Bach. Durchaus malerisch, aber Den Rest des Beitrags lesen »

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Protest

Anders als anderswo hat man sich hier buchstabengenau an das Verbot gehalten und das Fahrrad nicht angekettet. Dass es den Verbietenden ziemlich sicher nicht um die technische Ausführung des Schlosses (also etwa Ketten- im Gegensatz zu Kabel-, Bügel- oder Faltschloss) ging, sondern um das Freihalten dieses Zaunabschnittes, hat man geflissentlich ignoriert.

Bevor das Schild dort hing, habe ich an der Stelle übrigens nie ein abgestelltes Fahrrad gesehen, und es ist auch nicht so, dass da ständig verzweifelte Radfahrer Den Rest des Beitrags lesen »


Kein Fahrradständer

Schild: Bitte nehmen Sie Rücksicht - Bäume sind keine Fahrradständer!

Dieses Schild macht mich etwas ratlos. Zunächst mal: Ja, Bäume sind keine Fahrradständer. Aber die Leute haben ihre Fahrräder auch nicht am Baum angeschlossen, sondern an dem Schutzgitter. Das Schutzgitter ist natürlich auch kein Fahrradständer, aber den Gittern dürfte das Anschließen von Fahrrädern nicht weiter schaden. Dass das Vollstellen mit Fahrrädern für Bäume u.U. nicht so gut sein könnte, glaube ich mal.

Vielleicht ist aber auch gemeint, dass man die Rücksicht nicht auf die Bäume nehmen soll sondern Den Rest des Beitrags lesen »


Abgenutzt

abgenutzt_links

Nicht nur Reifen haben es schwer, auch Schutzblechen wird manchmal einiges zugemutet. Aber wie kann man ein Schutzblech überhaupt so lange schleifen lassen? Ich hätte es bis zu diesem Zustand gar nicht geschafft, allerdings weniger aus Ordnungssinn als wegen des Schleifgeräuschs – das hätte mich nach wenigen Kilometern in den Wahnsinn getrieben… Den Rest des Beitrags lesen »


Fahrradläden

Viel ist geschrieben, geschimpft, geklagt worden über die Mode, Friseursalons phantasievoll zu benennen. Von eher nicht so spannenden Denglischkrachern wie Hair and more oder Cut’n’Go über Dinger wie Haarmlos oder Abschnitt bis hin zu Höhenflügen wie Verdamp lang hair (danke, froutes!) ist für jeden Geschmack und jeden Grad an Abgebrühtheit etwas dabei, zusammen sicher ein ganzes Wörterbuch voll. Und die Texte über das Phänomen könnten wahrscheinlich mindestens ein weiteres Buch füllen.

(Die Gemeinde Haar bei München zappelt übrigens am Rand des Blickfeldes auf und ab. Jeder Lehrer kennt das: Ich weiß das, *schnipsschnips* Ich kenne die Lösung *hopshops* Nehmen Sie mich dran, ich weiß es! *hyperventilier*. In Haar gibt es den Haar in Haar-Friseur, den haar-club und Haar Schnitt. Man kann in der Hinsicht vermutlich froh sein, dass Glatz im früheren Schlesien jetzt Kłodzko heißt und nicht mehr deutsch ist.)

Friseurläden und ihre Namen (in Ostfriesland könnte einer sich Frieseur nennen!) werden also landauf landab diskutiert. Viel zu wenig Beachtung hat dagegen bisher die Tatsache gefunden, dass Fahrradläden auch oft wortspielerische Benennungen tragen. Lange gezählt sind die Tage, als solche Läden standardmäßig Zweirad-Meyer hießen oder Fahrrad-Müller oder Fahrradladen Grummelstadt, Zweiradfachgeschäft Schrauber, Bimmels Fahrradladen oder, vermutlich als erste Regung der Welle origineller Benennungen, einfach Der Fahrradladen (heute auch gern in CamelCase gesetzt als FahrRadLaden). Die Läden unter solchen Namen gibt es natürlich immer noch, aber eher so am Rand. Heute heißt das anders:

Hochverrad etwa, oder Den Rest des Beitrags lesen »


Phantomfahrräder

Fahrräder, wenn man sie irgendwo abstellt, sind häufig Ziel von Dieben. Da hilft kein Schloss und keine Tarnung, Räder werden geklaut oder geplündert. Wieviele Räder komplett geklaut werden, sieht man natürlich nicht, sie sind ja dann weg. Fahrradförmige Lücken bleiben normalerweise nicht zurück, dazu ist der Smog nicht dicht genug.

Oft werden aber auch einfach nur Einzelteile abgebaut. Überall wo viele Fahrräder stehen, etwa im Umkreis von Bahnhöfen, Läden, Schulen usw. kann man die Folgen begutachten. Hier fehlt ein Sattel, da eine Lenkstange. Irgendwo hat ein Rad keine Pedalen, woanders sind die Lampen weg oder die Klingel. Luftpumpen verdampfen fast immer. An irgendeinem Laternenpfahl ist ein einsames Vorderrad angeschlossen, der Rest ist entschwunden. Anderswo Den Rest des Beitrags lesen »


Farbfleck

farbfleck

Witzig, das sind nicht alles dienstgraue Tarnkappenfahrräder, aber irgendwie sticht nur das grüne aus der blassen Herde heraus.


Bedingt nützlich

Das gute Schloss hat sich offensichtlich nicht wirklich gelohnt:

 


So nicht!

Mir ist nicht ersichtlich, warum das Abstellen von Fahrrädern dort verboten ist – die Räder stehen niemandem im Weg. Bis zur nächsten Hauswand ist massig Platz (wir sind hier auf dem Kaiserring direkt vor dem Mannheimer Hauptbahnhof, da passt mindestens ein Volleyballfeld zwischen das Geländer und die nächste Hauswand, mit Platz für Zuschauer drumherum) und ich sehe wirklich nicht, wer sich durch hier abgestellte Räder gestört, beeinträchtigt oder behindert fühlen könnte. Und schön Den Rest des Beitrags lesen »


Fadenscheinig

fadenscheinig

Am Ende eines langen, harten Lebens auf der Felge ist jetzt die Luft endgültig raus…

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