Parkstreifen? Gehweg!

Auf Gehwegen abgestellte Fahrräder sind in vielen Städten ein Problem. Besonders lästig ist es, wenn so ein Gehweg ohnehin schon eher schmal ist und auf der einen Seite von einer Hauswand und auf der anderen von geparkten Autos begrenzt ist. Zumal die Parker sich oft nicht an die Markierung halten und zumindest die Außenspiegel weit auf den Gehweg ragen, wenn nicht das halbe Auto den Fußgängern den Platz wegnimmt. Wenn dann noch Fahrräder da stehen, hat man es schon mit zwei Einkaufstaschen oder einem kleinen Kind an der Hand schwer, da durchzukommen.

Mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollator hat man oft keine Chance und muss auf die Straße ausweichen. Da muss man dann von einer Hofeinfahrt bis zur nächsten auf die Fahrbahn und wird naturgemäß von den selbsternannten Herren der Straße auf vier Rädern wütend angehupt, weil man da als Fußgänger ja eigentlich auch nichts zu suchen hat.

Anders als bei falschgeparkten Autos ist es fast aussichtslos, die Besitzer der störend abgestellten Fahrräder ausfindig zu machen und zum Wegstellen ihrer Gefährte zu bewegen. (Und wer, wenn er irgendwohin unterwegs ist, hat schon die Zeit und den Nerv, sich durch alle Wohnungen eines Mietshauses durchzuklingeln und alle möglichen fremden Leute zu stören? Die Schule, der Bus, andere Termine warten alle nicht, Lehrer und Chefs dürften mehrheitlich wenig Verständnis zeigen. Man kann bei sowas nur Den Rest des Beitrags lesen »

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