Schubladen

Nach der Einführung in die Grundrechenarten und der „Eroberung“ des Zahlenraums bis mindestens 1.000.000 legt das Mathebuch meiner Tochter gegen Ende der Grundschulzeit jetzt Grundlagen für den Einstieg in die nächste Stufe der Mathematik. Unter der Überschrift „Sachrechnen“ kommen da Problemstellungen, die sich nicht im einfachen Ausrechnen konkreter Aufgaben erschöpfen, sondern die Textverständnis, Weltwissen und Abstraktionsvermögen voraussetzen.

Ein Beispiel sind Fermi-Aufgaben, bei denen man auf der Grundlage oft eher spärlicher Information ungefähre Abschätzungen vornimmt. Das Prinzip wird erklärt und anhand anschaulicher Beispiele eingeübt: Eine Aufgabe wird gestellt, dann werden ein paar Fragen dazu gestellt, anhand derer die Kinder sich darüber klar werden sollen, wie sie das Problem lösen können, welche Zahlen sie zur Problemlösung brauchen. Finde ich ziemlich gut – von allen möglichen Dingen unkompliziert ungefähr die richtige Menge oder Größe bestimmen zu können, kann wichtig sein, sonst nimmt man noch zu viele oder – viel schlimmer – zu wenig Bücher, Kaugummi oder Bier mit in den Wildnisurlaub hinter dem Bretterzaun am Ende der Welt…

Eine Hausaufgabe neulich lautete: Den Rest des Beitrags lesen »