Übergewichtig, geschieden, versoffen

In einem Buch, das ich vor einer Weile mal gelesen habe, liest der Protagonist nicht gerne Krimis, weil er die jeweiligen Ermittler nicht mag. Die seien nämlich allesamt übergewichtig, geschieden und depressiv und hätten Alkoholprobleme. (Ich glaube, das war Scott Manson in False Nine von Philipp Kerr, bin mir aber nicht sicher und habe das Buch auch nicht mehr greifbar. Egal.)

Der Gedanke war mir auch schon mal gekommen, es gibt bei Krimipolizisten auffallende Gemeinsamkeiten. Mir fallen jedenfalls aus dem Stand ein paar Polizisten aus Büchern ein, die Den Rest des Beitrags lesen »


Die innere Uhr

Ich lese viel und gern. Seit ich in der zweiten Klasse mit dem Lesen richtiger Bücher angefangen habe, bin ich eigentlich ständig am Lesen. Seit Jahren bilden Räuberpistolen einen Großteil meiner Lektüre. Die laufen manchmal als Thriller, manchmal als Krimis. Psycho-Thriller lese ich nie, Horror und Schlachtereiporno schon gar nicht. Ich mag lieber gute, solide Actiongeschichten. Der frühe Tom Clancy, bevor er allzu bräsig-amerikanisch-patriotischen Kitsch zu schreiben anfing, Robert Ludlum, Ken Follett, Alistair MacLean, Desmond Bagley, Frederik Forsyth, David Baldacci, Michael Connelly, John Grisham sind so Autoren, mit denen ich was anfangen kann.

Viele dieser Bücher haben naturgemäß Polizisten, Privatdetektive oder Soldaten als Protagonisten. Und ganz viele dieser Protagonisten haben eines gemeinsam: die innere Uhr. Die stellen sich den inneren Wecker auf eine bestimmte Uhrzeit oder Zeitspanne und wachen dann zuverlässig und pünktlich von selbst auf. Ob das nun um x Uhr nachts ist oder y Stunden von jetzt an, die verschlafen nicht. Nach deren innerer Uhr kann man Den Rest des Beitrags lesen »